29. Juni 2026

Blog

Sprachkompetenz im Mathematikunterricht

Professor Kühnel, emer. Mathematikprofessor in Stuttgart, stellt nicht nur die “Ethnomathematik” (Viel Phraseologie – wenig mathematische Didaktik, 4.3.21) in Frage. In diesem Beitrag wendet er sich auch gegen einen allzu sprachlastigen Mathematikunterricht, der die ohnenhin schon enorme Anpassungsleistung unserer Migrantenkinder zusätzlich erschwert. Der Artikel ist zuerst im Bildungsmagazin Profil erschienen.

Soeben eingetroffen: Klarer Volksentscheid in Sachen Lehrplan im Kanton Baselland

Das Basebiet lehnt eine Reduktion der Kompetenzbeschreibungen auf 1000 klar ab. Die Initiative wurde von der Starken Schule beider Basel lanciert. Sämtliche Parteien des Landrats beschlossen die NEIN-Parole.

Viel Phraseologie – wenig mathematische Didaktik

Nun hat sich auch Professor Wolfgang Kühnel, Mathematikprofessor aus Deutschland, das Dokument des Bildungsdepartements des Bundesstaates Oregon (USA) vorgenommen (siehe vorherigen Beitrag: “Frage an die Wissenschaft: Wie unterrichtet man nichtrassistisch Mathematik?” 3.3.21). Sein Fazit: Man sollte dieses Pamphlet nicht allzu hoch hängen.

Frage an die Wissenschaft: Wie unterrichtet man nichtrassistisch Mathematik?

Zurzeit kursiert im Netz ein Leitfaden aus dem Bundesstaat Oregon, der den dortigen Mathematik-Lehrkräften der Middle School helfen soll, ihren Mathematikunterricht weniger rassistisch zu gestalten. Condorcet-Autor Alain Pichard, selbst Mathematiklehrer, hat sich diesen Leitfaden einmal angeschaut.

Kompetenzorientierung als Indiz pädagogischer Orientierungslosigkeit Teil 3

Dritter und letzter Teil der “unzeigemässen” Betrachtungen der Kompetenztheorie von Professor Ladenthin (Bonn). In diesem Teil geht es um den totalitären Anspruch der Handlungsorientiertheit und seine möglichen Konsequenzen.

Pädagogisch wirken durch Zusammen-Wirken

Lehrerinnen und Lehrer, die vom Miteinander überzeugt sind und in Grundprinzipien überein-stimmen, erreichen bei ihren Schülern bessere Lernerfolge. Entscheidend ist die Schulleitung. Das zeigt die Forschung, schreibt Condorcet-Autor Carl Bossard.

Ich trete kürzer

Diane Ravitch, die grosse alte Dame der US-amerikanischen Linken und bedeutende Pädagogin, teilt uns mit, dass sie in nächster Zukunft etwas kürzer treten wird. In ihrem Beitrag blickt sie zurück auf fast 10 Jahre als Bloggerin und verweist mit Genugtuung auf ihren Mitstreiter Peter Greene (auch bei uns kein Unbekannter), der ebenfalls einen viel beachteten Bildungsblog gegründet hat. Für unsere Leserinnen und Leser wird sich allerdings nicht viel ändern. Die atemberaubende Kadenz von 8 -10 Posts pro Tag aus ihrem Schreiblabor ist eh kaum bewältigbar.

Es war einmal: Ein Diktat 1941

Immer wieder erreichen den Condorcet-Blog Bilder, Nachrichten und Mitteilungen von interessierten Leserinnen und Lesern. Hier ein Diktat einer 13-jährigen Schülerin aus dem Jahr 1941.

Bidens gebrochenes Versprechen: Schulen müssen die standardisierten Tests in diesem Frühjahr durchführen

Die US-amerikanische Pädagogin Diane Ravitch engagierte sich stark für die Präsidentschaft von Joe Biden. Nun musste sie eine erste Enttäuschung hinnehmen. Joe Biden hält an den Tests fest und möchte sie sogar im Jahr der Pandemie starten. Unverständlich sei das, findet Diane Ravitch und erklärt uns noch einmal die Testkultur in ihrem Land.

Die Bieler Schulen: Kulturelle Unterschiede und gemeinsame Probleme

34 Jahre lang unterrichtete Condorcet-Autor Alain Pichard (selber von Geburt an Waadtländer) in den Brennpunktschulen der Stadt Biel. Dabei unterrichtete er bisweilen in welschen Schulklassen und führte gemeinsame Projekte mit den Romands durch. In seinem Beitrag erklärt er unserer LeserInnenschaft die kulturellen Unterschiede dieser beiden Sprachkulturen im Schulbereich und benennt ein gemeinsames Problem.