30. September 2023

Kompetenzorientierung

Hanspeter Amstutz im Newsletter der Starken Volksschule Zürich und St. Gallen

In der Gestaltungsfreiheit der Lehrerinnen und Lehrer liegt der Schlüssel zum Schulerfolg

Condorcet-Auto Hanspeter Amstutz, mittlerweile pensionierter Volksschullehrer aus dem Kanton Zürich, Mitbegründer der Starken Volksschule Kanton Zürich, arbeitet seit Jahrzehnten daran, die Schule gegen unsinnige Reformen zu verteidigen und sie somit wieder auf die Füsse zu stellen. Alle zwei Wochen geben er und seine Mitstreiter eine Sammlung interessanter Bildungsartikel aus der schweizerischen Presslandschaft heraus. Diese werden jeweils mit einem Newsletter angekündigt. Wir weisen immer auf diesen Newsletter in unserem Lila-Kasten “Unsere Starken” hin. Für einmal aber wollen wir Ihnen, liebe Condorcet-Leserinnen und -Leser, den Newsletter als Condorcet-Beitrag in der ganzen Länge zur Verfügung stellen. Es ist unser Obulus an die einmalige Schaffenskraft dieses Pädagogen und Menschenfreundes, aber auch eine Anerkennung an die Leistung seiner Mitstreiter. Einige der vorgestellten Artikel finden Sie auch auf unserem Blog, die anderen können auf der Webseite der “Starken Schule Zürich” heruntergeladen werden.

Basler Schulen und ihre Kompetenzorientierung.

Bestellte Wunschprosa aus der Bildungsbürokratie

Das Basler Schublatt startete kürzlich wieder einmal eine Publi-Reportage in Sachen Kompetenzorientierung. Condorcet-Autor Felix Schmutz zerlegt sie.

Condorcet-Autor und Mathematikprofessor Bernhard Krötz in seinem neusten Videobeitrag

Toxische Bildungsideologien

Das neuste Video von Condorcet-Autor Bernhard Krötz hat für viel Aufsehen gesorgt. Die schonungslose Abrechnung mit dem aktuellen Mathematik-Unterricht wird nun auch in Lehrerforen und in der Bildungsbürokratie diskutiert. In einem späteren Beitrag werden wir eine der vielen Repliken aufschalten, ganz im Sinne unseres Selbstverständnisses: Wir suchen die offene Debatte.

Debatte um die Kompetenzorientierung

Verabschiedet euch von der Kompetenz!

Der Diskurs, den der emeretierte Professor Franz Eberle mit seinem Beitrag über die Ideologisierung der Kompetenzorientierung (https://condorcet.ch/2023/02/wissens-versus-kompetenzorientierung-eine-unselige-polarisierung/ ) ausgelöst hat, geht weiter. Condorcet-Autor Felix Schmutz ruft Herrn Eberle die Herkunft des Begriffs in Erinnerung und mahnt einen Verzicht auf diesen an.

Replik zu Franz Eberle: Der Traum der inhaltsneutralen Fähigkeiten

Franz Eberle mahnt in seinem Beitrag zur Kompetenzorientierung (https://condorcet.ch/2023/02/wissens-versus-kompetenzorientierung-eine-unselige-polarisierung/) im Zusammenhang mit der Reform der Matur zu einer “Entideologisierung”. Professor Ladenthin (Deutschland) widerspricht.

Wissens- versus Kompetenzorientierung – eine unselige Polarisierung

Franz Eberle ist eine wichtige Persönlichkeit im gegenwärtigen bildungspolitischen Diskurs. Er ist Mitglied der Schweizerischen Maturitätskommission, des Schweizerischen Wissenschaftsrates SWR und der Rekurskommission der EDK und der GDK. In seinem Beitrag kritisiert er die Ideologisierung der Diskussion um die Kompetenzorientierung. Ein zukunftsgerichteter Lehrplan kommt seiner Meinung nach nicht ohne kompetenzorientierte Bildung aus.

Schule der Zukunft?

Condorcet-Autorin Christine Staehelin, GLP-Mitgled im baselstädtischen Bildungsrat und Primarlehrerin, warnt in ihrem Beitrag davor, mit überfrachteten Kompetenzerwartungen eine Ideologisierung von Unterricht zu betreiben.

Humboldt oder McKinsey? Wohin steuert die Maturitätsreform?

Bleibt das Gymnasium eine Schule für universitätsreife Köpfe? Das fragt sich, wer den Ansturm auf die Mittelschulen beobachtet. Nun soll das Gymi reformiert werden. Doch in welche Richtung, fragt Condorcet-Autor Carl Bossard.

Wissenschaftsorientierung als Spezifikum des Gymnasiums

Der renommierte Pädagogikprofessor Volker Ladenthin gehört zu den vehementesten Kritikern der Kompetenzorientierung und hat dies in unserem Blog schon mehrfach dargelegt. In diesem Beitrag beschäftigt sich er sich mit dem grassierenden Wissenschaftsskeptizismus, der seiner Meinung nach auch der Kompetenzorientierung geschuldet ist.

Zur Begründung von Lernzielen in Konzepten der Kompetenzorientierung

Emdlich dürfen wir wieder einmal einen Text von Professor Volker Ladenthin, Hochschulprofessor für Historische und Systematische Erziehungswissenschaft an der Universität Bonn, aufschalten. Herr Ladenthin lehnt die Kompetenzorientierung der Bildungspläne und die Orientierung an den Maßstäben der PISA-Studie ab. In diesem Beitrag setzt er sich hingegen intensiv mit den theoretischen Begründungen für die Kompetenzorientierung auseinander und weist auf die vielen Widersprüche hin, die in all den Konzepten vorgetragen werden. Ladenthins Texte sind anspruchsvoll und umfangreich, weswegen wir ihn in zwei Teilen veröffentlichen.