DENKMOMENT
Elternzeit statt Handyzeit – oder: Fokussierte Elternbildung als Präventionsbeitrag
Die Auswirkungen des zunehmenden Medienkonsums füllen derzeit die Spalten unserer Zeitungen, werden in Fachkreisen intensiv diskutiert und überall ist eine wachsende Besorgnis festzustellen. Auch Condorcet-Autor Niklaus Gerber beschreibt die teilweise erschreckenden Auswüchse, sieht hingegen die Eltern in der Pflicht und möchte diese unterstützen.
Debatte um den Gymnasiumsübertritt
Herr Wolter, soll man die Gymi-Aufnahmeprüfung abschaffen? «Bloss nicht!»
Alle Jahre wieder. Die Aufnahmeprüfung in die Zürcher Gymnasien polarisiert. Es geht dabei auch um grundsätzliche Fragen wie Chancengerechtigkeit, Studierfähigkeit und den florierenden Nachhilfeunterricht. Zu all diesen Fragen hat der Bildungsökonom Professor Stefan Wolter eine klare Meinung. Wir bringen einen Beitrag der Journalistin Nadja Pastega, der in der Sonntagszeitung erschienen ist.
Rechtsextremismus in der Schule
“Eine Lehrkraft sagte: Und was ist mit den ganzen Linksextremisten?”
Laura Nickel (37) und Max Teske (34) unterrichteten an der Grund- und Oberschule Mina Witkojc in Burg im Spreewald, als sie im April 2023 mit einem Brandbrief auf den Rechtsextremismus dort aufmerksam machten. Heute arbeitet Nickel als Leiterin einer Grundschule in Cottbus, Teske unterrichtet Musik und Physik an einer Oberschule in einer anderen Stadt. Sie haben das Buch “Rechtsruck im Klassenzimmer” geschrieben, das diese Woche erscheint. Ein Gespräch in der WELT über Polizeischutz, Kollegen, die die AfD wählen, und die Frage, warum die beiden trotz allem Lehrer geblieben sind.
Grosse Denkerinnen und Denker
Duygu Rodi: PH-Sprech in Vollkommenheit
Wir kommen bei gewissen Beiträgen aus der Bildungsküche nur noch zu dem Fazit: Da braucht es keine “gescheiten” Kommentare, das erledigen unsere “Bildungsexpertinnen” alles selber.
Bedeutung des Sprachenlernens
Sprache als Bildungsaufgabe der Demokratie
Immer mehr Texte werden in «leichter Sprache» angeboten – von Behördeninformationen bis zu Klassikern der Literatur. Die Absicht ist ehrenwert: möglichst viele Menschen sollen verstehen, was geschrieben steht. Doch die Vereinfachung wirft eine grundsätzliche Frage auf: Was geht verloren, wenn Sprache nur noch leicht sein soll?, fragt Condorcet-Autor Carl Bossard.
Frage an die Wissenschaft
Was braucht es, damit ein 10-Jähriger so einen Schulaufsatz schreiben kann?
Man stelle sich kurz vor, was für ein Bildungssystem nötig wäre, damit ein Zehnjähriger heute einen solchen Text schreiben könnte: “(__) Unser lieber König beehrte Naumburg mit einem Besuch. Große Vorbereitungen wurden hierzu getroffen. Die ganze Schuljugend war mit schwarzen und weißen Schleifen geschmückt und harrte sehnlich des Landesvaters und war von früh 11 Uhr […]
Leseförderung ja, aber wie? - 2. Teil
Didaktische Überlegungen für die Praxis der Leseförderung
Endlich wieder ein didaktischer Beitrag für die Praxis. Im ersten Teil von Leseförderung ja aber wie? (4. März 2025) stellte Condorcet-Autor Felix Schmutz das Konzept der PHs und Bildungsbehörden vor, die Leseförderung in Schulen implementieren wollen. Nach seiner nicht unkritischen Analyse gibt der ehenmalige Lehrer einige konkrete didaktischen Anweisungen, die im Unterricht funktionieren könnten.
Starke Volksschule Zürich - Newsletter
Deutsch gehört zum Fundament unserer Kultur
Gute Kenntnisse der deutschen Sprache sind in der heutigen Zusammensetzung der Schweizer Bevölkerung alles andere als selbstverständlich. Rund ein Viertel aller Kinder in den Deutschschweizer Kantonen sprechen beim Eintritt in den Kindergarten nur sehr mangelhaft Deutsch und können einfachste Fragen kaum verstehen. Das überrascht nicht, wenn man weiss, dass mehr als die Hälfte aller in der Schweiz aufwachsenden Kinder zuhause mindestens eine Fremdsprache verwendet. Als Schwerpunktartikel im Newsletter der Starken Volksschule Zürich haben wir darum einen NZZ-Artikel ausgewählt, in welchem Sebastian Briellmann eindrücklich an die Bedeutung der deutschen Sprache für unsere Kultur erinnert.
DENKMOMENT
Kurzsichtigkeit durch Smartphone-Konsum – oder: Was bremst den Trend?
Die Kurzsichtigkeit hat sich seit der Existenz von Smartphones verschlechtert. Die Augen der jüngeren Generationen verschlechtern sich in einem rasanten Tempo. Forscher sprechen mittlerweile von einer weltweiten Myopie-Pandemie. Die konkreten Folgen – je nach Studie – sind langfristige Fehlsichtigkeit, abnormales Augenwachstum sowie akute Reizung und Müdigkeit. Trotzdem: Mit einfachen Methoden lässt sich diese Entwicklung bremsen.
Deutsche Schulen
Die stille Tragödie der “Tablet-Klassen”
Deutsche Schulen setzen immer noch auf “Tablet-Klassen” – ein Irrweg, den andere europäische Länder längst gestoppt haben. Denn Studie zeigen klar, wie elektronische Medien die “kognitive Geduld” der Kinder zerstören, schreibt die freie Autorin Kristina Schröder in einem Beitrag für die WELT.
