30. November 2021

Kompetenzen

Kompetenzlyrik im Lehrplan 21 – eine Realsatire

Von einer Kindergärtnerin erhielten wir die Kompetenzformulierungen des Zyklus 1 für Kindergarten und Unterstufe. Die untenstehenden Kompetenzen sollen Kinder am Ende des 1. Zyklus können. Die Redaktion des Condorcet-Blogs schaltet diesen Beitrag unter der Rubrik Realsatire auf.

Anmerkungen zur Schulreform im Zeitalter der Digitalisierung – Teil 3

Im 3. und letzten Teil seiner Analyse “Anmerkungen zur Schulreform im Zeitalter der Digitalisierung” wagt Professor Jürgen Oelkers einen Blick in die Zukunft. Was kommt auf die Schule zu, auf was müssen sich die Lehrkräfte einstellen und was wird mit Sicherheit nicht funktionieren?

Plädoyer gegen das Könnenmüssen

Primar- und Sekundarschüler üben sich seit der Einführung des Lehrplans 21 im Könnenmüssen. Derzeit werden die KV-Ausbildung und nun auch das Gymnasium durch das Projekt «Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität» (WEGM) auf Kompetenzen ausgerichtet. Damit erhält die Umstellung unseres humanistischen Bildungsideals auf ein utilitaristisch-ökonomisch orientiertes Modell seinen Abschluss. Ein geeigneter Anlass für Condorcet-Autorin Christine Staehelin, sich zu Sinn und Unsinn des neuen Ideals des Könnenmüssens Gedanken zu machen.

Kompetenzorientierung als Indiz pädagogischer Orientierungslosigkeit Teil 2

Im zweiten Teil seiner Kompetenzkritik erklärt Professor Ladenthin, weshalb das Erkennen von Buchstaben nicht heisst, dass man lesen und verstehen kann. Erst die Kultur mache aus Kompetenzen Bedeutsamkeiten.

Die grosse Mehrheit der Lehrkräfte ignoriert die schwurbligen Kompetenzbeschreibungen

Nach Jan Kirchmayr legt nun Alina Isler von der Starken Schule beider Basel die Argumente für ihre Initiative dar. Sie sei, so die frischgebackene Condorcet-Autorin, eine Reaktion auf die Unwilligkeit der Behörden, mit den Stofflehrplänen vorwärts zu machen und damit den Volkswillen zu achten.

Kompetenzorientierung als Indiz pädagogischer Orientierungslosigkeit Teil 1

In den “Kompetenzdiskurs” greift nun auch Professor Volker Ladenthin, Erziehungswissenschaftler an der Universität Bonn, ein. Wir bringen seinen Beitrag in drei Teilen. Im ersten Teil beschäftigt sich Herr Ladenthin mit den begrifflichen Unklarheiten und der bedenklichen Ausweitung des Kompetenzbegriffs. Die Kompetenzschulung, so Ladenthin, bilde den Menschen nicht, sie modelliere ihn vielmehr.

Warum Marie Curie sich in Warschau zuerst Wissen aneignete

Felix Schmutz ist mit den Thesen für die Kompetenzorientierung von Philippe Wampfler (https://condorcet.ch/2021/01/warum-kompetenzen-den-kern-von-bildung-darstellen-und-was-daraus-folgt/) nicht einverstanden. Das primäre Bedürfnis sei nicht, die Welt zu verändern, sondern die Faszination, das Ringen um Verständnis der unbekannten Sache.

Ein “pädagogischer” Kuhhandel: Geografielektionen erhalten – dafür mehr Sensibilität bei politischen Themen

Im Kanton Zürich soll der Geografieunterricht zugunsten der Mintfächer abgebaut werden. Dagegen wehren sich die Geografielehrer und schlagen einen “pädagogischen Kuhhandel” vor. Warum das nicht zielführend ist, erklärt uns Condorcet-Autorin Yasmine Bourgeois.

Grundsätzliche Kritik am Lehrplan ist unerwünscht

Das Amt für Volksschulen (AVS) lässt mit der Durchführung von Ratingkonferenzen glauben, die Sekundarlehrpersonen könnten am Lehrplan Volksschule Baselland strukturelle Änderungen vornehmen. Die für die Überarbeitung der Lehrpläne verantwortliche AVS-Mitarbeiterin lässt jedoch keine grundsätzliche Kritik zu. Die rund 3’500 Kompetenzbeschreibungen in den beiden Lehrplanteilen A und B sollen erhalten bleiben. Alina Isler berichtet.

Lehrpersonen wollen Lehrpläne mit klaren Stoffinhalten

Eine Umfrage der Starken Schule beider Basel im Kanton Baselland zu den Lehrplänen ergab ein wenig überraschendes Ergebnis. Gastautorin Alina Isler erklärt, um was es hier geht.