Frühfranzösisch

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Frühfranzösisch

Ein Massnahmenkatalog fernab jeglicher Realität

Der Bericht zur “Standortbestimmung Sprachenkonzept” erkennt ansatzweise zwar die Probleme, wirksame Lösungsvorschläge zeigt er jedoch keine auf. Statt die strukturellen Ursachen des Scheiterns des Fremdsprachenkonzepts klar zu benennen, präsentiert er ein Sammelsurium von Massnahmen, die an den Schulen kaum umsetzbar sind. Lehrpersonen sollen ausbaden, was die Bildungsverwaltung verursacht hat und die Politik nicht korrigieren will. Der Massnahmenkatalog ist kein Beitrag zur Lösung des Fremdsprachenproblems an den Primarschulen, sondern Ausdruck von Wunschdenken und Symbolpolitik, schreibt Charlotte Höhmann von der Starken Schule beider Basel.

Kritik an zurückgehaltenem Standortbericht Sprachenkonzept wächst

Warum wird die Standortbestimmung noch einmal validiert?

Zum Thema Veröffentlichung wichtiger Dokumente des Standortberichts Sprachenkonzept ist in den letzten Tagen viel passiert. Die ausführliche, definitive Version hält die Regierung unter Verschluss. Dies wird im breiten Kreis kritisiert. Die Regierung muss diese Nichtveröffentlichung kommenden Donnerstag rechtfertigen, denn Dario Rigo (Die Mitte) hat zuhanden der Fragestunde folgende Frage eingereicht. Unsere Mitstreiter der Starken Schule beider Basel berichten.

Frustrated student at a cluttered desk as a teacher shows an F, with a crossed-out Eiffel Tower and a Swiss flag in the background; two kids walk away with backpacks.
Die Standortbestimmung zum Frühfranzösisch im Kanton Baselland

Interface: Man spürt die Praxisferne der Autorinnen und Autoren

Die Studie – Entschuldigung, wir meinen natürlich die Standortbestimmung – zum Frühfranzösisch -wurde von der Bildungsdirektion des Kantons Baselland in Auftrag gegeben. Sie kostete 200’000 Fr. ! Urheber dieser Standortbestimmung ist die famose Firma Interface, die bereits die Berufsbildungsreform verbrochen hat. Eine Zusammenfassung liegt vor, die ganze Studie, obwohl bereits im Dezember 2025 vorgestellt, bleibt unter Verschluss. Man wolle noch nachjiustieren! Das sei auch nötig, meint Condorcet-Autor Felix Schmutz, der die Zusammenfassung studiert hat.

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Eine taugliche Lehrerbildung ist keine “Mission impossible”

Es sei eine “Mission impossible”, dass die Studenten an der Pädagogischen Hochschule das lernen, was sie für den Lehrerberuf brauchen, meint Thomas Minder, Präsident des Schweizer Schulleiterverbands: “Die Lehrerinnen und Lehrer sollten gut sein in Mathematik, müssen Sprachen können, Informatik beherrschen, ihren Aufgaben sozial und emotional gewachsen sowie kommunikativ sein und vieles mehr.” Eine unlösbare Aufgabe? In Wirklichkeit nennt Schulleiter Minder hier nichts anderes als die unverzichtbaren Fähigkeiten einer Volksschullehrerin. Auftrag der PH ist es, den jungen Leuten das erforderliche fachliche Rüstzeug zu vermitteln und sie mit pädagogisch-praktischer Anleitung durch erfahrene Lehrer in den anspruchsvollen Berufsalltag einzuführen.

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Standortbericht, der noch gar nicht veröffentlicht sein darf

Frühfranzösisch gescheitert: Standortbericht erteilt Lehrpersonen die «Arschkarte»

Die Situation der Frühfranzösisch-Promotoren ist verzweifelt. Was macht man, um sich aus dieser Lage herauszumanövrieren? Richtig, man gibt eine Studie in Auftrag. Was aber macht man, wenn die Ergebnisse dieser Studie ziemlich dünn und widersprüchlich sind? Richtig, man hält sie unter Verschluss. Aber leider gibt es da eine gekürzte Version, die der Starken Schule beider Basel (SBbB) seit längerer Zeit vorliegt. Vorstandsmitglied Jürg Wiedemann hat dazu auf der Website der SSbB den folgenden kritischen Artikel publiziert.

Wie können wir die Französischkompetenzen verbessern?

Die neue ultimative Studie zum Frühfranzösisch im Kanton Baselland

Die Bildungsdirektion des Kantons Baselland möchte das Sprachenkonzept für die Volksschule weiterentwickeln. Dazu wurde ein Studie in Auftrag gegeben!

Condorcet-Autor Alain Pichard kandidiert noch einmal für den bernischen Grossen Rat

Die Arbeit hier ist noch nicht ganz zu Ende

Es ist selbstverständlich, dass wir unserem Mitbegründer des Condorcet-Blogs, Alain Pichard, der noch einmal für den Grossen Rat kandidiert, hier eine Plattform geben. Ein Gespräch über die Möglichkeiten der Parlamentsarbeit, Prioritäten und sein Motto: Die Schule wieder auf die Füsse stellen.

Zur Diskussion über das Frühfranzösisch

Französisch, ein Sprachbad mit «Herz»?

Condorcet-Autor Felix Schmutz versucht wieder einmal, die pädagogischen Irrtümer einer verkorksten Reform zu erklären. Und er bereichert seinen Beitrag mit Beispielen, die den Leser oder die Leserin fassungslos machen!

15 Jahre Abstimmung über die Konkordate HarmoS und Sonderpädagogik

Als der LVB durch eine Nein-Parole in Ungnade fiel

Durch verschiedene Grossreformen wurde die Volksschule in den vergangenen 15 bis 20 Jahren weitreichend umgestaltet. Eine breite Allianz aus Politik, Verwaltung, Forschung, Verbänden und vielen Medien trieb sämtliche Umwälzungen unbeirrt und scheinbar alternativlos voran. Der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland (LVB) war der einzige kantonale Lehrpersonenverband, der es wagte, eine Nein-Parole zu den Konkordaten HarmoS und Sonderpädagogik auszugeben – weil er nicht überzeugt war von den damit verbundenen Versprechungen. Dieser Tabubruch hatte für den LVB weitreichende Folgen: Es kam zu einer Austrittswelle, Anfeindungen gegen die Verbandsspitze und einem grossen personellen Umbruch. Roger von Wartburg blickt zurück und stellt fest, dass heute von links bis rechts Positionen vertreten werden, die jenen des LVB aus dem Jahr 2010 ähneln.

Fremdsprachen

Frühfranzösisch funktioniert nicht. Doch die Politik ignoriert die Realität – zum Schaden der Schüler.

Mit abenteuerlichen Begründungen flüchtet man vor der unangenehmen Wahrheit. Die Folge ist klar: Das Niveau wird sinken, schreibt Sebastian Briellmann in einem Kommentar in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ).