17. Oktober 2026

Frühfranzösisch

Streit um Sprachunterricht

Simone Pfenninger zeigte in einer Studie auf, wo Frühfranzösisch nicht funktioniert. Dafür gab es Häme. Bis heute sagt sie: “Es dominiert die Ideologie”

Die Professorin an der Universität Zürich sagt, dass beim Fremdsprachenunterricht die Fakten wenig zählten. Und kritisiert in einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) die SP-Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider.

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Unsere Volksschule vom Kopf auf die Füsse stellen!

  Vom Kindergarten bis zu den Lehrbetrieben wird Alarm geschlagen, die meisten Leute im Schul- und Betriebsalltag sind sich einig: Die Volksschule muss dringend auf Vordermann gebracht werden – aber wie? Bildungsexperten, die mehr tun wollen als in ihrem Büro zu sitzen und Studien zu produzieren, aber auch erfahrene Lehrkräfte weisen immer wieder darauf hin, […]

Kein staatspolitisches, sondern ein pädagogisches Problem

Frühfranzösisch – ein schulischer Leerlauf

Professor Mario Andreotti, Germanist, fasst die Argumente gegen das Frühfranzösisch noch einmal zusammen. Fazit: Eine Reform, die schief gehen musste.

Students in a classroom listening to a teacher at the chalkboard.
Bildungs- und Schulpolitik

“Ein Lehrer, der sich bloss als netter Coach auf Augenhöhe anbiedert, wird von den Schülern nicht ernst genommen”

Roland Reichenbach, der renommierte Erziehungswissenschaftler der Universität Zürich, kritisiert in einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) die Individualisierung an den Schulen, die vor allem den Schwachen schade. Verantwortlich dafür sei eine moralisierende Bildungsklasse ohne Empathie für andere Milieus.

Parliament chamber with rows of wooden desks, lawmakers at work, a large mural along the back wall and hanging chandeliers above.
Breaking News Grosser Rat im Kanton Bern

Die GLP zieht ihre Motion zur Verschiebung des Frühfranzösisch zurück

Die GLP-Fraktion hat die Motion zurückgezogen, weil wir keine Unterstützung durch andere Fraktionen erhalten haben. Für die GLP-Fraktion ist das Erlernen der französischen Sprache in der Schule ein zentrales Anliegen. Die Einführung von Frühfranzösisch hat trotz des enormen Ressourceneinsatzes die Leistungen nicht verbessert, sondern verschlechtert. Sie war ein Fehler. Die Verschiebung des Unterrichts in die […]

Schnappschuss

Einladung zur Jungbürgerfeier: Kein Deutsch, kein Frühfranzösisch… was bleibt?

Wenn die Frühfranzösischfans und die Deutschpromotoren solche Freunde haben, brauchen sie keine Gegner mehr

Frustrated student at a cluttered desk as a teacher shows an F, with a crossed-out Eiffel Tower and a Swiss flag in the background; two kids walk away with backpacks.
Eine aktualisierte Chronik über das Frühfranzösisch

Pleiten, Pech und Pannen oder wie uns eine Bildungsbürokratie einen monumentalen Irrtum mit immer neuen Argumenten schmackhaft machen will.

Nächste Woche wird das bernische Kantonsparlament über eine Verschiebung des Frühfranzösisch in die 5. Klasse abstimmen. Die Condorcet-Autoren Alain Pichard, Urs Kalberer und Felix Schmutz haben eine Zeitleiste des monumentalen bildungspolitischen Irrtums erstellt. Mit den Baustellen Frühfremdsprachenunterricht und Mehrsprachendidaktik wurden Hunderte von Millionen Franken in den Sand gesetzt. Zugeben will es niemand! Wir bringen eine aktualisierte Fassung.

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Einstige Reformer verhindern dringende Reformen

Die Kritik an den gescheiterten Schulreformen wird immer lauter. Das schockierende Deutschdebakel, der endlose Frühfranzösisch-Leerlauf, die überzogene Integration und die Überfülle des Lehrplans sind Dauerthemen in den Bildungsdiskussionen. Wer nicht eine rosa Brille aufgesetzt hat, kommt unweigerlich zum Schluss, dass es für den Volksschul-Supertanker eine deutliche Kursänderung braucht, um die versprochenen Bildungsziele zu erreichen.

Document titled 'Bericht Standortbestimmung Französisch' with a large red 'UNTauglich' stamp, indicating unfitness or ineligibility.
Frühfranzösisch

Ein Massnahmenkatalog fernab jeglicher Realität

Der Bericht zur “Standortbestimmung Sprachenkonzept” erkennt ansatzweise zwar die Probleme, wirksame Lösungsvorschläge zeigt er jedoch keine auf. Statt die strukturellen Ursachen des Scheiterns des Fremdsprachenkonzepts klar zu benennen, präsentiert er ein Sammelsurium von Massnahmen, die an den Schulen kaum umsetzbar sind. Lehrpersonen sollen ausbaden, was die Bildungsverwaltung verursacht hat und die Politik nicht korrigieren will. Der Massnahmenkatalog ist kein Beitrag zur Lösung des Fremdsprachenproblems an den Primarschulen, sondern Ausdruck von Wunschdenken und Symbolpolitik, schreibt Charlotte Höhmann von der Starken Schule beider Basel.

Kritik an zurückgehaltenem Standortbericht Sprachenkonzept wächst

Warum wird die Standortbestimmung noch einmal validiert?

Zum Thema Veröffentlichung wichtiger Dokumente des Standortberichts Sprachenkonzept ist in den letzten Tagen viel passiert. Die ausführliche, definitive Version hält die Regierung unter Verschluss. Dies wird im breiten Kreis kritisiert. Die Regierung muss diese Nichtveröffentlichung kommenden Donnerstag rechtfertigen, denn Dario Rigo (Die Mitte) hat zuhanden der Fragestunde folgende Frage eingereicht. Unsere Mitstreiter der Starken Schule beider Basel berichten.