10. August 2022

Blog

Zitat der Woche: Gender-Amtsdeutsch

Was passieren kann, wenn die Genderbemühungen ohne Sternchen die Amtssprache erobern.

Selbstständigkeit in der Schule

Condorcet-Autor Felix Schmutz nahm den Bericht zweier Eltern (https://condorcet.ch/2022/08/die-volksschule-als-tollhaus-erlebnisbericht-eines-elternpaars/, 2.8.22) zum Anlass, über Selbständigkeit im Unterricht nachzudenken.

Postmodernes Denken in der Pädagogik (2. Teil)

Im vorliegenden Beitrag wird versucht, die Hintergründe und Argumentationslinien der Reformen offenzulegen und nicht nur auf die praktischen Auswirkungen, sondern auch auf die theoretischen Schwachstellen hinzuweisen. Das postmoderne Denken hat sich in der pädagogischen Theorie und Reflexion seit den 1970er Jahren in den USA und Grossbritannien und seit den 1980er Jahren im deutschen Sprachraum ausgewirkt. Im deutschen Sprachbereich hat es nicht zur Begründung einer neuen Richtung pädagogischer Theorie geführt, sondern ist gleichzeitig mit gewissen Auflösungstendenzen am Rande der Pädagogik und Erziehung aufgetreten, in deren Gefolge vom «Ende der Pädagogik und der Erziehung» die Rede war. Während im 1. Teil auf das postmoderne Denken allgemein eingegangen wurde, erklärt Peter Aebersold nun dessen spezifische Auswirkungen auf die Pädagogik.

Postmodernes Denken in der Pädagogik – 1. Teil

Im vorliegenden Beitrag wird versucht, die Hintergründe und Argumentationslinien der Reformen offen zu legen und nicht nur auf die praktischen Auswirkungen, sondern auch auf die theoretischen Schwachstellen hinzuweisen. Das postmoderne Denken hat sich in der pädagogischen Theorie und Reflexion seit den 1970er Jahren in den USA und Grossbritannien und seit den 1980er Jahren im deutschen Sprachraum ausgewirkt. Im deutschen Sprachbereich hat es nicht zur Begründung einer neuen Richtung pädagogischer Theorie geführt, sondern ist gleichzeitig mit gewissen Auflösungstendenzen am Rande der Pädagogik und Erziehung aufgetreten, in deren Gefolge vom «Ende der Pädagogik und der Erziehung» die Rede war. Wir bringen den Beitrag von Peter Aebersold in zwei Teilen.

Classroom Management

In seiner zweiten Folge der Beitragsreihe über die Rolle der Klassenlehrkraft nimmt uns Alain Pichard mit auf eine dreijährige Reise. Er schildert die anfallenden Aufgaben auf der Sekundarstufe 1.

Aescher Schulleitung verschickt sensible Daten in einem Massenmail

Namen, Geburtsdaten und Ergebnisse von testpsychologischen Abklärungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie Baselland (KJP BL) gehören zu den sensiblen Daten, die eine spezielle Vertraulichkeit geniessen. Die Schulleitung der Sekundarschule Aesch sieht das offensichtlich nicht so eng: In einem Mail an alle Lehrpersonen verschickt ein Schulleitungsmitglied knapp zwei Dutzend Dokumente mit hochsensiblen Daten von Schüler/-innen. Jürg Wiedemann von der Starken Schule beider Basel beschreibt den Vorgang.

Der Klassenlehrer, die Klassenlehrerin – früher das Ziel, heute gemieden

Condorcet-Autor Alain Pichard war die überwiegende Zeit seines Lehrerdaseins Klassenlehrer. Aber das war nicht immer so. Er musste lange warten, bevor man ihm die Verantwortung für eine Klasse übertrug. Im folgenden Beitrag schildert er, wie aus der seinerzeitigen Wunschfunktion “Klassenlehrer” ein schwierig zu besetzender Aufgabenbereich wurde.

Die Akademisierung nimmt groteske Züge an – ein Interview mit Professor Mathias Binswanger

Der BAZ-Journalist Sebastian Briellmann führte mit Professor Mathias Binswanger ein längeres Interview über die Folgen einer Akademisierung unserer Ausbildungsgänge. Mathias Binswanger (59) ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Zusätzlich lehrt er als Privatdozent an der Universität St. Gallen, ist Publizist und Autor mehrerer Bücher. Er hatte seinerzeit auch an der lehrplankritischen Broschüre “Einspruch” mitgewirkt.

Urs Wüthrich stirbt unerwartet

Der frühere Regierungsrat aus Sissach wurde 68 Jahre alt. Für die reformkritischen Kräfte war er der grosse Gegenspieler. Alain Pichard lernte Urs Wüthrich auch von einer anderen Seite her kennen.

Volle Universitäten, leerer Arbeitsmarkt

Professor Mario Andreotti, Autor von “Eine Kultur schafft sich ab” analysiert die Gründe des Fachkräftemangels in unserem Land. Er sieht die Bildungspolitik der vergangenen Jahrzehnte in der Verantwortung.