Stark, aber nicht stark genug
In der neuen Pisa-Bildungsstudie schneiden Schülerinnen und Schüler in der Schweiz international gesehen gut ab. Aber: Sie werden – wie Jugendliche überall auf der Welt – immer schlechter im Lesen und Rechnen. Dieser Beitrag ist zuerst in der NZZ erschienen.
“Niedrigste Ergebnisse, die jemals im Rahmen von Pisa in Deutschland gemessen wurden”
Absturz in der Lesekompetenz, in Mathe und Naturwissenschaften: Die neue Pisa-Studie ist ein desaströser Befund fürs deutsche Bildungssystem. Auch international zeichnet sich eine bedenkliche Entwicklung ab. Dieser Beitrag ist zuerst in DIE WELT erschienen.
Die Ressourcen sind es nicht…
Der Ruf nach “mehr Ressourcen” ist zur faulen Ausrede geworden, um davon abzulenken, dass die fatalen Schulreformen der letzten dreissig Jahre unsere einst gute Volksschule an die Wand gefahren haben. In diesem Sinne der pädagogische Zeigefinger von Carl Bossard, den wir an den Anfang unserer Textsammlung stellen. Er erinnert auch daran, dass es am Geld nicht liegen kann, geben wir doch für die Bildung mehr aus als die meisten anderen Länder: “Geld allein garantiert noch keine gute Schule.”
Das schlechte Gewissen wegen der Schulnoten
Condorcet-Autor Felix Schmutz nimmt sich eines Dauerbrenners in der bildungspolitischen Diskussion an. Sind Noten wirklich so unpräzise und schädlich? Analyse eines Praktikers.
Éducation21 und die Grenzen der politischen Bildung – Der Beutelsbacher Konsens als Prüfstein
Als Reaktion auf den Beitrag «Ein Verband plädiert auf unschuldig – und will mehr Geld» vertieft der Condorcet-Autor Philipp Loretz einen Aspekt, der in der bildungspolitischen Debatte zunehmend an Bedeutung gewinnt: die politische und weltanschauliche (Un-)Ausgewogenheit von Unterrichtsmaterialien. Dabei geht es nicht darum, kontroverse gesellschaftliche Themen aus der Schule auszuklammern. Entscheidend ist vielmehr, sie so zu behandeln, dass Lernende unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und sich ein eigenes Urteil bilden können.
Viele Wege führen ins Leben
Kinder sind verschieden. Sie lernen und entwickeln sich unterschiedlich. Bildungsgerechtigkeit sucht deshalb nicht gleiche Wege für alle – sie beginnt mit der Anerkennung dieser Verschiedenheit. Doch die Selektion nach der Primarschule soll zunehmend abgeschafft werden. Ist das tatsächlich gerechter?, fragt Condorcet-Autor Carl Bossard.
Die Reformen gehören endlich auf den Prüfstand
Die junge Berner Grossrätin, Stephanie Gartenmann (SVP) hat einen Artikel geschrieben, in dem sie verlangt, dass die vielen Reformen der Vergangenheit endlich auf den Prüfstand kommen, bevor man via Verfassung versucht, noch mehr Geld in das System zu pumpen. Die Berner Bildungsinitiative ist für sie der falsche Weg.
In Deutschland machen 1,2 Millionen junge Menschen nichts
Mehr als eine Million junge Menschen in Deutschland sind weder in Ausbildung noch Arbeit. Wer sind die NEETs – und warum steigen ihre Zahlen? Dieser Beitrag ist zuerst auf “Focus online” erschienen.
Ein Verband plädiert auf unschuldig und will mehr Geld
Nun hat sich auch der LCH bemüssigt gefühlt, zur Umfrage der «économie suisse» eine Erklärung herauszugeben. Condorcet-Autor Alain Pichard erinnert das an an einen römischen Statthalter.
In die Verfassung gehören Grundsätze
Der Berner Grossrat Manuel C. Widmer (Grüne) antwortet unserem Condorcet-Autor Alain Pichard auf dessen Artikel (Die Verfassung ist kein Gästebuch, 1.9.26) und betont dabei die grundsätzliche Ausrichtung der Bildungsinitiative.
