18. April 2026

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Frustrated student at a cluttered desk as a teacher shows an F, with a crossed-out Eiffel Tower and a Swiss flag in the background; two kids walk away with backpacks.

Frühfranzösisch gescheitert: Standortbericht erteilt Lehrpersonen die «Arschkarte»

Die Situation der Frühfranzösisch-Promotoren ist verzweifelt. Was macht man, um sich aus dieser Lage herauszumanövrieren? Richtig, man gibt eine Studie in Auftrag. Was aber macht man, wenn die Ergebnisse dieser Studie ziemlich dünn und widersprüchlich sind? Richtig, man hält sie unter Verschluss. Aber leider gibt es da eine gekürzte Version, die uns zugespielt wurde. Jürg Wiedemann von der Starken Schule beider Basel hat sie gelesen. Dieser Bericht wurde zuerst auf der Webseite der SSbB publiziert.

Outdoor courtyard of a modern building with wooden benches, a small skate ramp, and a planted area under clear sky

Sind Basler Schulhäuser zu teuer?

Ob Gelterkinden oder Dornach: Schulhausneubauten polarisieren. Fachleute erklären, was ein angemessener Preis ist. Dieser Beitrag ist zuerst in der “Basler Zeitung” (BaZ) erschienen.

Die neue ultimative Studie zum Frühfranzösisch im Kanton Baselland

Die Bildungsdirektion des Kantons Baselland möchte das Sprachenkonzept für die Volksschule weiterentwickeln. Dazu wurde ein Studie in Auftrag gegeben!

Wer solchen Schulraum bietet, muss sich um die Lernziele keine Sorgen mehr machen

Appenzell Ausserrhoden macht es vor: Moderne Lernräume, viel Digitales, Kinderzimmeratmosphäre… da kann ja in den nächsten ÜGK-Tests nichts mehr schiefgehen. Zur Erinnerung, Appenzell ist bei den letzten ÜGK-Prüfungen abgestürzt.

Massifizierung, Ideologie und Sinnverlust

Die Universität befindet sich heute in einer vielschichtigen Krise: einer Krise der Legitimität, der Identität und der Zielsetzung. Obwohl sie weiterhin über erhebliche öffentliche Mittel verfügt, erscheint ihre grundlegende Aufgabe zunehmend unklar. Dieses Unbehagen ist kein vorübergehendes Phänomen, sondern das Ergebnis tiefgreifender struktureller Veränderungen. Aus einem elitären Modell, das auf Exzellenz und kritische Wissensvermittlung ausgerichtet war, ist eine Masseninstitution geworden, die von administrativen, bürokratischen und mitunter auch ideologischen Einflüssen geprägt ist, schreibt der Ökonomieprofessor Karl-Friedrich Israel in einem Denkanstoss, der zuerst auf der Online-Plattform des Liberalen Instituts Zürich erschienen ist.

Die Bildungsschere – oder: Ist das Schulsystem in Deutschland unfair?

Der Schulerfolg von Kindern hängt von ihrer sozialen Herkunft ab. Wer in einem privilegierten Milieu aufwächst, bleibt im Vorteil. Gegenüber Kindern aus benachteiligten Familien zeigen sich die Leistungsunterschiede in Deutsch und Mathematik deutlich, was auch die Pisa-Ergebnisse bei 15-Jährigen belegen. Bemerkenswert ist, dass sich der Abstand in den Kompetenzen während der gesamten Schulzeit und unabhängig der verschiedenen Schichten fast nicht verändert. Wir bringen einen Beitrag des Condorcet-Autoren Niklaus Gerber.

Free

You’re free to do what you want to do. Jaja. Aber etwas sein oder werden zu wollen, ohne sich um die dafür erforderlichen Anforderungen zu scheren, ist nicht Ausdruck von verantwortungsbewusster Freiheit, sondern entspricht kleinkindlichen Trotzphasen, meint Roger von Wartburg. Das hindert Literatur-Studierende nicht daran, nicht lesen zu wollen. Kein Aprilscherz.

Zwischen Anspruch und Machbarkeit

LVB-Präsident Philipp Loretz warnt davor, dass das Instrument des Nachteilsausgleichs von überambitionierten Eltern in einen «Vorteilsanspruch» zugunsten ihrer Kinder umgedeutet wird. Er verlangt solide Daten zu Häufigkeit und Art der Diagnosen, transparente Kriterien, eine einheitliche Vergabepraxis und umsetzbare Massnahmen.

Die Generation Z ist die erste Generation, die bezüglich Lernen Rückschritte macht

Zu Beginn der Digitalisierungsdebatte wurde immer wieder behauptet, dass mehr Bildschirmzeit zu besserem Lernen führe. Die Forschungsergebnisse sprechen eine andere Sprache. Experten wie Jared Cooney Horvath (ein Experte auf dem Gebiet der pädagogischen Neurowissenschaften, Universität von Melbourne) rechnen mit diesem Mythos ab. Wir bringen einen einen Ausschnitt aus seinem Referat in englischer Originalversion.

Gleichheit ist der Feind der Exzellenz

Deutschlands Universitäten waren einst das Maß aller Dinge – heute schaffen es selbst die “Exzellenz-Unis” kaum in die Weltspitze. Wettbewerb gibt es woanders, in Deutschland wird er nur simuliert, kommentiert die Publizistin Christine Brinck in der WELT.