«Wir haben die schlechtesten Schülerleistungen aller Zeiten»
Der bekennende Linke Mathias Brodkorb erklärt, warum die «Gleichheitsideologie» in der Bildungsdebatte den Schulen mehr schade als nütze – und er sagt, welche Schulen die Kinder heute brauchen. Das Interview führte die Journalistin Nadja Pastega für die Sonntagszeitung.
Den Kindern etwas zutrauen
Der Condorcet-Blog begrüsst einen neuen Gastautor. Der Mathematikdozent an der Universität Zürich, Nima Moshayedi, stimmt dem Befund des NZZ-Artikels ( https://condorcet.ch/2026/08/warum-das-leistungsethos-an-den-schulen-abgenommen-hat/ ) im Wesentlichen zu und mahnt, den Schülerinnen und Schülern auch etwas zuzutrauen.
Integration: Das Klassenzimmer als Versuchslabor
Die integrative Schule war einst angetreten, die alte Welt der Kleinklassen wegzufegen. Zurück bleibt ein Klassenzimmer, in dem alle gemeinsam unterrichtet werden und die Lehrpersonen gleichzeitig individualisieren, differenzieren, intervenieren, deeskalieren und manchmal sogar noch unterrichten.
Nun hat der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) seine Umfrage zur «inklusionsorientierten Schule» ausgewertet. Das Ergebnis dürfte für die Integrationsbefürworter ungefähr so angenehm sein wie ein Regenschirm im Sturm. Die Realität im Klassenzimmer lässt sich eigentlich nicht mehr länger wegreden. Ausser man heisst LCH.
Es kann nicht sein, was nicht sein darf
Frau Maag Merki, Professorin für Erziehungswissenschaften an der Universität Zürich, ist eine unermüdliche Kämpferin für Inklusion, Abschaffung der Selektion und Chancengleichheit. Ihr Thesen durfte sie kürzlich in einem Interview in der Migros-Zeitung darlegen. Condorcet-Autor Felix Schmutz hat das weitgehend unkritische Gespräch gelesen und schreibt der Professorin eine Antwort.
Alain Pichard über die Integrative Schule
Condorcet-Autor Alain Pichard weist noch einmal daraufhin, dass der Grundgedanke der schulischen Integration keineswegs gescheitert ist. Den Schlamassel haben uns die weltfremden Ideologen in den PH’s, HfH und Personalverbänden eingebrockt.
Wenn die Antwort immer «mehr Ressourcen» lautet
«Mehr Ressourcen» ist zur Standardantwort geworden, wenn die Schule an ihre Gren-zen stösst. Die neue Studie zur integrativen Schule liefert dafür gewichtige Gründe. Doch Ressourcen sind Mittel, kein pädagogisches Konzept. Der entscheidende Massstab jeder Bildungsreform muss deshalb sein: Hilft sie dem Kind, besser zu lernen?, ist Condorcet-Autor Carl Bossard überzeugt.
Vernichtende Umfrage über die integrative Schule: Die Hälfte der Schweizer Lehrer hält das inklusive Modell für gescheitert.
Gerade jene Pädagogen, die am meisten betroffen sind, äussern sich negativ zum Status quo. Der Lehrerverband hält noch am System fest, fordert aber mehr Geld. NZZ-Journalist Sebastian Briellmann zu den Umfrageergebnissen des LCH zur Integrativen Schule.
Eine Klatsche für die Schöngeister im Elfenbeinturm der PHs, der HfH, der Inklusionsforscher und der LCH-GL
Heute am Donnerstag, den 13. August 2026 veröffentlichte der LCH die Umfrageergebnisse zu Frage der Inklusion. Sie kommt einer Bankrotterklärung gleich!
Plädoyer für das Lehren
«Lehren heisst auch, sich um die nächste Generation zu kümmern», schreibt Primarlehrerin und Condorcet-Autorin Christine Staehelin in ihrem Beitrag.
Die Frühdigitalisierung ist kein pädagogischer Fortschritt
Die Anziehungskraft digitaler Geräte auf Kinder ist gewaltig. Wer zuhause mit Kindern im Primarschulalter zu tun hat, erlebt diese fast unglaubliche Faszination der Jungmannschaft für die Welt des Digitalen immer wieder. Steht ein Handy unverschlüsselt zur Verfügung, geht es nicht lange, bis eines der Kinder verdächtig ruhig wird und sich irgendwo zurückzieht. Schaut man nach, […]
