26. Januar 2021

Passepartout

Passepartout: Letzte Zufluchtsstation «Hearing»

Im Kanton Bern organisiert der LehrerInnenverband Bildung Bern ein Hearing über die Zukunft von Clin d’Oeil. Dies war wohl eine Reaktion auf den Beschluss des bernischen Grossen Rats vom November vergangenen Jahres, eine gelenkte Lehrmittelfreiheit für die Lehrkräfte einzuführen. Im Kanton Baselland verdichten sich die Anzeichen, dass Clin d’Oeil in der Belanglosigkeit versinken wird.

Freie Schulwahl – Schönheit einer Fata Morgana

Man hört zwar im Moment nicht viel von den Befürwortern der “Freien Schulwahl”. Im Hintergrund aber verfolgen sie ihr Anliegen weiter und sind daran, einen zusätzlichen Anlauf zu wagen, erklärt uns Condorcet-Auto Felix Hoffmann. Warum ihre Chancen diesmal gar nicht so schlecht stehen, begründet er im folgenden Beitrag. Nicht zufällig platzieren wir diesen Artikel unmittelbar nach Peter Aebersolds Porträt über unseren Namensgeber Condorcet, der die öffentliche Schule begründet hatte (https://condorcet.ch/2021/01/condorcet-ein-revolutionaerer-paukenschlag-fuer-das-bildungswesen/).

Frage an die Wissenschaft: Gelten die Kriterien von Bildung Bern auch für Passepartout

Auf Anfrage des Condorcet-Blogs, wie es die Standesorganisation der Lehrkräfte im Kanton Bern (Bildung Bern) mit der Lehrmittelfreiheit halte, schickte uns Franziska Schwab, Co-Leiterin Pädagogik und Redaktorin Berner Schule, die offizielle Stellungnahmen des Verbands. Sie lässt aufhorchen!

Eine Bildungskomödie vom Feinsten: Twitter sei Dank (und auch der Starken Schule beider Basel)

Regina Jäkel (Primarlehrerin und Verfechterin von Mille feuilles), Jan Kirchmayr (Landrat und Sekundarlehrer) sowie Philipp Loretz (Bildungsrat und Mitglied der Geschäftsleitung des LVB) streiten sich auf Twitter über den Baselbieter Lehrplan. Folgend ein Auszug, den uns die Starke Schule beider Basel verdienstvollerweise zugeschickt hat. Ein Genuss!

Bildung ist nicht gleich Ausbildung

André Vanoncini, ehem. Dozent für franz. Literaturwissenschaft an der Universität Basel, übt massive Kritik an der Ausbildung, wie sie zurzeit an den PH’s betrieben wird. Unter anderem wirft er ihnen vor, trotz sehr schlechter Rückmeldungen ein “business as usual” zu betreiben.

P R O & K O N T R A: Kompetenzorientierung auch am Gymnasium?

Yasemin Dinekli legt in ihrem Beitrag dar, weshalb die Gymnasien auf die Kompetenzorientierung als zentrale Bildungsleitidee verzichten sollten. Schade, dass der Klett-Verlag es seinen Leserinnen und Lesern nicht zumuten wollte, die Argumente in beiden Diskursbeiträgen zu prüfen und sich selbst eine Meinung zu bilden.

Es war einmal: Reto Furter – Gesamtprojektleiter Passepartout

Erinnern Sie sich noch? Reto Furter war der Gesamtprojektleiter der Lehrmittelreihe Passepartout. In einem Gastbeitrag in der Zeitschrift lvb-inform (Organ des LehrerInnenverbandes des Kantons Baselland) beschrieb er im Juni 2016 die Mehrsprachendidaktik und die Passepartout-Lehrmittelreihe.

Frühfranzösisch ist und bleibt der grösste und teuerste Witz der Schweizer Schulgeschichte!

Gastbeitrag eines Vaters und Lehrers aus der Nordwestschweiz.

Schein-Lehrmittelfreiheit in Basel-Stadt

“Cramer krämert weiter”, so der Kommentar eines Lehrers in Basel. Regierungsrat Cramer und seine Crew können nicht über ihren Schatten springen. Mit Haken und Ösen halten sie am Passepartout-Projekt für die Stadt Basel fest. Basel-Stadt hat seit Jahren die schlechtesten Leistungen in der Schweiz in allen Vergleichstesten. Und diesen Platz möchte die Stadt offensichtlich verteidigen. Die Starke Schule beider Basel kommentiert dies im nachfolgenden Beitrag.

Passepartout: Reparateure gesucht!

“Dem Schulverlag plus sind die Bedürfnisse der Praxis wichtig,” schreibt der Lehrmittelverlag in seiner Stellenausschreibung. Gesucht werden Leute, welche das Schiff wieder auf Kurs bringen sollen. Im Jargon der Bildungsbürokratie heisst es “weiterentwickeln”. Die Situation erinnert an einen Bahnhofvorstand, dem man vergessen hat zu sagen, dass die Strecke stillgelegt wurde. Die Redaktion schlägt unseren Condorcet-Autor Felix Schmutz vor. Da die Arbeitsgruppensitzungen im Corona-Zeitalter vermutlich auf Teams oder Zoom stattfinden, besteht auch keine Verletzungsgefahr.