PISA-Studie
Liebe Lehrer: Pisa ist auch euer Versagen
Fragt man Lehrer, warum wir so schlecht bei Pisa abschneiden, verweisen sie auf das System. Doch die Misere beginnt im Klassenzimmer – und dort sind sie verantwortlich, kommentiert Jeannette Otto in der ZEIT.
Ranking
Welche Fächer bei Schülern besonders gut ankommen, welche durchfallen (und warum Mathematik aus der Reihe tanzt)
Sport vor Kunst und Englisch, Chemie und Physik ganz hinten: Eine große Befragung der Universität Osnabrück zeigt, wie unterschiedlich Schülerinnen und Schüler ihre Unterrichtsfächer erleben. Bemerkenswerter als die Rangliste ist allerdings, was sich dahinter verbirgt. Fast alle Fächer verlieren während der Sekundarstufe I an Beliebtheit, bei Physik und Chemie ist der Absturz besonders deutlich. Zugleich hängen die Bewertungen mit Geschlecht, Schulform und Bildungsherkunft zusammen. Und ausgerechnet Mathematik schafft es, gleichzeitig zu den meistgenannten Lieblings- und Unlieblingsfächern zu gehören. Der Beitrag ist zuerst auf der Lehrerbildungsplattform “News4teachers” erschienen.
Pisa-Bilanz der Schweiz:
Stark, aber nicht stark genug
In der neuen Pisa-Bildungsstudie schneiden Schülerinnen und Schüler in der Schweiz international gesehen gut ab. Aber: Sie werden – wie Jugendliche überall auf der Welt – immer schlechter im Lesen und Rechnen. Dieser Beitrag ist zuerst in der NZZ erschienen.
Neue Pisa-Studie
“Niedrigste Ergebnisse, die jemals im Rahmen von Pisa in Deutschland gemessen wurden”
Absturz in der Lesekompetenz, in Mathe und Naturwissenschaften: Die neue Pisa-Studie ist ein desaströser Befund fürs deutsche Bildungssystem. Auch international zeichnet sich eine bedenkliche Entwicklung ab. Dieser Beitrag ist zuerst in DIE WELT erschienen.
Sozialforscher Herteux erklärt
In Deutschland machen 1,2 Millionen junge Menschen nichts
Mehr als eine Million junge Menschen in Deutschland sind weder in Ausbildung noch Arbeit. Wer sind die NEETs – und warum steigen ihre Zahlen? Dieser Beitrag ist zuerst auf “Focus online” erschienen.
"Sollten schon Zweijährige können":
Lehrkräfte sind fassungslos, wie wenig Grundschulkinder beherrschen
Kinder entwickeln sich individuell – dass nicht alle Kinder eines Alters auf dem gleichen Stand sind, ist so weit normal. Lehrkräfte und Erzieher schlagen nun allerdings Alarm, dass viele Kindergarten- und junge Grundschulkinder heute oft grundlegende Fähigkeiten vermissen lassen. Dieser Beitrag ist zuerst in der “Frankfurter Rundschau” erschienen.
Deutsche Bildungskrise
“Zwei Stunden pro Woche mehr in der Grundschule könnten reichen, um viele Bildungsprobleme zu lösen”
Ties Rabe hat als Schulsenator Hamburgs Bildungssystem in den Rankings nach vorn gebracht. Jetzt erklärt der Sozialdemokrat, was hinter der Krise in den Schulen steckt – und welche Schritte aus der Misere führen. Das Interview ist zuerst in der WELT erschienen.
Ernährungsexperte klagt an
Japan zeigt, wie Kinder Ernährung lernen – Deutschland pennt
Japan unterrichtet Kochen statt Kalorien. Warum dieses Praxisprinzip auch deutschen Kindern mehr brächte als Ernährungsappelle. Schulen, traut euch! Dieser Beitrag ist zuerst auf “Focus online” erschienen.
Fall in Mecklenburg-Vorpommern
“Viel zu viele Schüler, die gemessen an ihren Fähigkeiten gar nicht ans Gymnasium gehören”
Eine Schülerin beschimpft wegen hoher Abi-Durchfallquoten wüst ihre Lehrer: Der Fall zeigt drastisch den Niedergang der einstigen Bildungsnation Deutschland. Dabei spielen auch die Anspruchshaltung von Schülern und ein verheerender Autoritätsverlust eine Rolle, wie Hannah Bethke in einem WELT-Beitrag schreibt.
Bildungsniveau
“Wir beobachten einen regelrechten Sturzflug bei den Lernleistungen”
Die Bildungskrise wächst sich zu einem echten Standortrisiko für Deutschland aus, warnt Erziehungswissenschaftler Klaus Zierer. Um das zu ändern, sei eine Umwälzung auf gleich mehreren Feldern nötig. Klaus Zierer, 50, ist Erziehungswissenschaftler und seit 2015 Inhaber des Lehrstuhls für Schulpädagogik an der Universität Augsburg. Zuletzt erschien von ihm der Essay “Bildungsnotstand als Standortrisiko”. Das Interview ist zuerst in der WELT erschienen.
