Bildungspolitik

Stimmrechtsalter 16 setzt besseren Geschichtsunterricht voraus

Hanspeter Amstutz setzt sich unermüdlich für einen aufbauenden Geschichtsunterricht ein. Die Diskussion um das Stimmrechtsalter 16 rückt seiner Meinung nach den aktuellen Geschichtsunterricht bzw. seine Bedeutung erneut in den Fokus.

Wie viel Diversität erträgt die Schule?

Integriertsein, Dabeisein ist ein menschliches Urbedürfnis. Zugehörigkeit als humaner Anspruch gehört darum zum Grundauftrag der Schule. Doch wie divers darf eine Schulklasse sein? Die Frage ist umstritten. Das kluge Buch “Sind Integration und Inklusion in der Schule gescheitert” von Beat Kissling analysiert das Problemfeld.* Condorcet-Autor Carl Bossard hat es mit Gewinn gelesen.

Zweischneidiges im digitalisierten (Schul-)Alltag

Seit einigen Jahren organisieren die Ostsanktgaller Kinderärzte die hochstehenden Podien zum Thema Bildung und Erziehung. Dabei gelingt es den Leuten um Dr. Jürg Barben immer wieder, hochkarätige Referenten zu bildungspolitischen Themen einzuladen. Condorcet-Autor Carl Bossard war bei der letzten Veranstaltung dabei.

Herr Cramer will die Staatsschule

Der Brief des Erziehungsdepartements der Stadt Basel an die Lehrkräfte wurde vom Condorcet-Blog öffentlich gemacht (https://condorcet.ch/2022/03/mehr-orban-wagen-wie-das-basler-erziehungsdepartement-kritiker-zum-schweigen-bringt/). Die Basler Schulbehörden streben den politischen Umbau der Schule an: Weg von der öffentlich-rechtlichen Schule hin zu einer Staatsschule, mit Hierarchien, Bossen und Untergebenen. Condorcet-Autor Alain Pichard zeigt, dass dies kein Einzelfall ist.

Bildung ist ein Thema für Hinterbänkler. Das ist falsch.

Condorcet-Autor Roland Stark beschreibt in seinem Artikel, wie die Bildung aus dem Fokus der SP verschwand und plädiert für eine pragmatische Bildungspolitik, namentlich bei der Integration.

Noten sind wissenschaftlich gesehen untauglich

Hans Joss hat in seinem Leben viel geleistet und er ist ein Kämpfer für die schwächeren Schülerinnen und Schüler. Seit Jahren weist Hans Joss auf den eigentlichen Bildungsskandal in unserem Lande hin, dass nämlich 20% der Schulabgänger die Schule als Illetristen verlassen. Nun hat der Sozialdemokrat, der auch schon einige Male für unseren Blog Beiträge verfasst hat, zusammen mit Erika Reichenbach ein Buch herausgegeben. Zu diesem Anlass führte die Berner Zeitung mit den beiden ein Interview, das wir hier gerne aufschalten.

An die Condorcet-Betreiber: Mehr konkrete Opposition, bitte!

Hans-Peter Köhli ist unzufrieden mit unserem Blog. Viele Artikel hält er für belangloses Geplauder. Er wünscht sich von den Condorcet-Autorinnen und -Autoren mehr konkrete Opposition und klare Stellungnahmen. Sein Vorbild ist dabei das bildungskritische Magazin “Einspruch”.

Keine postmoderne Lifestyletruppe selbstgerechter Akademikerinnen und Akademiker

Alain Pichard wollte von Charles Stirnimann, Autor des Buches “Fritz Hauser – Baumeister des Roten Basel” wissen, was auch Nichtbasler aus der Geschichte Fritz Hausers und des Roten Basel lernen könnten.

Fritz Hauser – Buchrezension: Konsequent für die Kinder der unterprivilegierten Schichten

Wer kennt noch Fritz Hauser und wer die Zeit des “Roten Basel”? Der Basler Historiker Charles Stirnimann hat über den Baumeister dieses “Roten Basels, Fritz Hauser, eine brillante Monographie geschrieben. Warum dieses Buch auch für Condorcet-Leserinnen und -Leser interessant ist, erklärt uns Alain Pichard in seiner Rezension.

«Es geht nicht nur um Wissenschaft, sondern auch um Geopolitik»

Ein beachtlicher Teil der Schweizer Hochschulen gehört zur Welt­spitze, die solide finanzierte Volksschule liefert gute Resultate und die Firmen investieren weiterhin in die ­Berufslehre. Dennoch sei das Bildungssystem zerbrechlich, warnt der Präsident der EPFL, Martin Vetterli. Dieses Interview erschien zuerst im Schweizer Monat.