Rettung statt Belehrung
Helden der Lüfte vs. Luftibusse
Die LCH-Befragung zur «inklusionsorientierten Schule» dokumentiert die Folgen eines dysfunktionalen Systems: Lehrpersonen und Klassen tragen die Last eines Modells, dessen zentrale Gelingensbedingungen vielerorts nicht einmal annähernd erfüllt sind. Statt diese Realität ernst zu nehmen, erklären die Hochschule für Heilpädagogik (HfH), Bildungsforscher und die Beratungsindustrie den Praktikern mit bemerkenswerter Nonchalance die Welt.
Die Bildungsdiskussion in der Sendung Standpunkte
Ein starker Auftritt des LVB-Präsidenten Philipp Loretz
Die Diskussion in der Sendung Standpunkte auf SRF stiess auf grosse Aufmerksamkeit unserer Leserinnen und Leser. Eine erste Einordnung nimmt Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz vor.
Eine Diskussion über Bildungspolitik, Lesekompetenz und die schlechten PISA-Resultate
Sonntagszeitung Standpunkte: Ein Thema – zwei Welten
Wie wir gestern schon angekündigt hatten, fand heute die Diskussion über PISA, Lernabfall und Reformpolitik in der Sendung Standpunkte der Sonntagszeitung statt. Wir senden ihnen den Link dazu.
Newsletter der Starken Volksschule Zürich
Bildung bedeutet Vertrauen ins eigene Denken gewinnen
Die beiden letzten Wochen rund um gestaffelten Schulstart nach den Sommerferien hatten es bildungspolitisch in sich. Was da an Themen aufgegriffen wurde, ging weit über die üblichen Vorschläge zu Strukturreformen, zu Notendiskussionen und den Streit ums Frühfranzösisch hinaus. Mit einer selten erlebten Geradlinigkeit wurde der Frage nachgegangen, welche pädagogischen Grundeinstellungen den Unterricht tatsächlich verbessern und was der Schule am meisten schadet, freut sich Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz von der Starken Volksschule Zürich.
Die wundersame Dynamik von Reformen, besonders im Bildungsbereich
Wenn es nicht funktioniert, sind es die fehlenden Gelingensbedingungen
Viele der grossen Schulreformen kommen unter Druck, weil sie nicht die versprochenen Resultate erzielen. Und wie reagieren die Reformer? Jürg Wiedemann, Gründungsmitglied der Starken Schule beider Basel, erklärt es uns in vielen Metaphern.
Katharine Birbalsingh im Interview mit der ZEIT
Strenge ist Ausdruck der Liebe
Katharine Birbalsingh ist Schulleiterin der Michaela Community School, einer freien Schule (Free School) im London Borough of Brent. Brent ist einer von zwei Londoner Bezirken, in denen die ethnischen Minderheiten die Bevölkerungsmehrheit stellen. Der Condorcet-Blog hat sie schon vor Jahren porträtiert. Nun hat sie auch die ZEIT entdeckt.
Starke Volksschule Zürich - Newsletter
“Reduce to the max!”
Wenn auch reichlich spät, ist es doch erfreulich, dass diese Schieflage an den Schweizer Volksschulen endlich mehr und mehr Stimme in der Presse findet. Diese Aufmerksamkeit ist wichtig, denn wie die Ursachen sind auch die “mutigen Korrekturen” längst bekannt und vorhanden – sie dürften in den Medien ruhig stärker propagiert werden, schreibt Timotheus Bruderer in seinem Editorial zum Newsletter der Starken Volksschule Zürich.
Baustellen an den Schulen
“Die Rückkehr zum Wesentlichen ist ein Muss”
Die Schulen im Baselbiet stehen vor vielen Herausforderungen: überhitzte Schulzimmer, sinkende Sprachkompetenzen, ein überladener Lehrplan und eine Integrative Schule, die an ihre Grenzen stösst. Condorcet-Autor Philipp Loretz, Präsident des Lehrerinnen- und Lehrervereins Baselland, fordert im Interview mit der Baselbieter “Volksstimme” eine “mutige Kurskorrektur”.
Bernische Regierungsrätin Christine Häsler tritt ab
Die stille Schafferin holte Millionen für Lehrpersonen – und liess anderes liegen
Regierungsrätin Häsler galt als “stille Schafferin”, die lieber im Hintergrund Lösungen erarbeitete, als im Rampenlicht zu stehen. Ihr grösster Erfolg war die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Löhne der Lehrpersonen. Bei Themen, die ihr nicht behagten, vermissten Kritikerinnen das “Herzblut”. Nach ihrem Rücktritt übernimmt die Berner Oberländerin das Präsidium der Krebsliga Bern. Diese Würdigung ist zuerst im Berner “Bund” erschienen.
Starke Volksschule Zürich - Newsletter
EDK-Bildungsrhetorik und Schulrealität passen überhaupt nicht mehr zusammen
Die Liste der dringend zu lösenden Herausforderungen in der Volksschule ist lang. Das überladene Fremdsprachenkonzept, die dringend zu schliessenden Lücken im Deutsch, die forcierte schulische Integration, die Verzettelung durch stoffliche Überfülle und masslos gewordene Forderungen an den individualisierten Unterricht haben die Volksschule unter einen permanenten Überdruck gesetzt. – Doch was unternimmt die Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz, um aus der wenig erfreulichen Situation herauszukommen? Die Antwort ist ernüchternd: Man beschönigt, wartet auf weitere Bestätigungen durch neue Erhebungen und legt die Hände in den Schoss. Um den Anschein zu erwecken, dass man gut auf Kurs und nicht untätig sei, wird stets das hervorgehoben, was in unseren Schulen einigermassen rundläuft.
