22. April 2021

Monat: April 2021

Reaktionen auf den PUSA-Beitrag des OSZ-Orpund

Der Bericht über die PUSA-Arbeiten am OSZ-Orpund haben viele positive Reaktionen ausgelöst. Vor allem freut es uns, dass auch Kolleginnen und Kollegen aus der Schweiz uns um Unterlagen gebeten haben. Der Schulverlag plus verweist auf ein neues Buch und auch eine Wiederaufnahme eines Schulwettbewerbs für Projektarbeiten ist angesagt.

Von der pädagogischen Ungewissheitsdynamik

Unterrichten ist ein komplexes Geschehen, Schule-Geben ein Handeln in kontingenten Situationen. Doch das bleibt in Ausbildung und [Schul-]Alltag ein blinder Fleck. Ein Er-innerungsversuch von Condorcet-Autor Carl Bossard.

Der nächste Kompetenz-Masterplan: Die KV-Reform

Condorcet-Autor Peter Aebersold hat es bereits in einem Kommentar erwähnt: Die KV-Lehre soll komplett umgekrempelt werden. Punkto Entstehung und Kommunikation erinnert vieles an den Lehrplan 21-Prozess. Und auch bezüglich des Inhalts lässt sich schon jetzt festhalten: nichts Neues aus der Bildungsbürokratie. Immerhin regt sich hier deutlicher Widerstand.

PUSA: Ein ziemlich guter Jahrgang

Am 17.Februar stellten die Lehrkräfte Christoph Schneeberger, Fabian Bütikofer und Alain Pichard ihr PUSA-Projekt vor. PUSA (nicht zu verwechseln mit PISA) ist die Abkürzung von “Projektunterricht Selbständige SchülerInnenarbeit”. Inzwischen sind die Arbeiten abgeschossen und beurteilt worden. Eine Ausstellung (unter Berücksichtigung der Corona-Sicherheitsmassnahmen) für die Eltern fand ebenfalls statt. Zeit für eine Bilanz.

BOLD: Kann man das Hirn trainieren?

BOLD steht für “Blog on Learning and Development” und wurde am 2. August 2016 von der Jacobs Foundation lanciert. Der Blog beschäftigt sich mit Fragen und Antworten rund um das Thema, wie sich Kinder und Jugendliche entwickeln und lernen. Forscher, Wissenschaftsjournalisten, politische Entscheidungsträger und Praktiker veröffentlichen auf der interaktiven Plattform BOLD ihre Erkenntnisse und Meinungen. Der Blog soll den interdisziplinären Austausch von Wissen anregen und die breite Diskussion unter Wissenschaftlern, Praktikern und der interessierten Öffentlichkeit entfachen. Natürlich vertritt die Jacobs Foundation völlig andere bildungspolitische Positionen als die Mehrheit unserer Leserinnen und Leser. Sie ist der Digitalisierung, der Individualisierung und dem Bildungsmonitoring verpflichtet. Und sie hat viel Geld zur Verfügung. Interessant sind Ihre aufwändig gemachten Filme zu verschiedensten Themen. Hier ein Beispiel:

Quo vadis «Mille feuilles» und «Clin d’œil»?

Nachdem der Condorcet-Blog viele kritische Voten zu den Lehrmitteln der Passepartout-Reihe veröffentlicht hat, äussert sich nun mit Bernhard Kobel, Geschäftsführer bei Schulverlag plus AG, ein Verteidiger der Französischlehrbücher. Er plädiert für eine grundlegende Überarbeitung und sieht in ihr gute Chancen, um aus dem umstrittenen Werk ein erfolgversprechendes Französischlehrmittel zu machen. Gerne veröffentlichen wir hier seinen Beitrag und anerkennen, dass hier zum ersten Mal selbstkritische Töne zu vernehmen sind.

Frage an die Wissenschaft: Wie soll es uns gelingen, Schülerinnen und Schülern einen respektvollen Umgang im Netz beizubringen, wenn prominente Erwachsene dermassen unkontrolliert wüten?

Der ehemalige Wetterfrosch Jörg Kachelmann hat sich über den Massnahmenkritiker Gunnar Kaiser genervt. Recht so. Wie er dies tut, verschlägt einem die Sprache.

Ohne Klicks bist Du nix

Condorcet-Autor Roland Stark, ehemaliger Partei- und Grossratspräsident der SP-Basel, war lange Jahre Kolumnenschreiber in der BAZ. Der Condorcet-Blog konnte davon profitieren, wenn der ehemalige Heilpädagoge Roland Stark hin und wieder über Bildung schrieb. Nun wurde er – mangels Klicks – aussortiert. Wir veröffentlichen hier seine letzte Kolumne in der BAZ, natürlich in der Hoffnung, dass er nun vermehrt für unseren Blog schreiben wird. Sein Beitrag hat zwar mehr mit dem heutigen Journalismus und den Medien als mit der Bildung zu tun. Die Redaktion hat sich dazu entschlossen, diesen Text dennoch zu veröffentlichen. Ein Grund ist natürlich, dass auch wir vom Condorcet-Blog uns diesem Druck von Klicks nicht ganz verschliessen können.

Warum ich die Facharbeiter mag

Der Begriff “Facharbeiter” sollte nicht mehr verwendet werden. Er werde von Rechtsextremen zynisch missbraucht. Condorcet-Autor Alain Pichard hält trotzdem viel von ihm und erklärt weshalb.

In eigener Sache: Professor Dr. Ralf Lankau wird Condorcet-Autor

Die Autorenschaft des Condorcet-Blogs erhält Zuzug. Professor Ralf Lankau ist den Leserinnen und Lesern kein Unbekannter.