29. Februar 2024

Didaktik

“Es gibt überall die Cleveren und die weniger Cleveren”

Zum Schulstart: Worauf kommt es im Schulzimmer an? Eine Bilanz des Primarlehrers Hansjörg Tanner. Ein einfühlsames Porträt des NZZ-Journalisten Samuel Tanner, das in der NZZ erschienen ist.

Die Erfolgsstory der Schweiz gehört in den Geschichtsunterricht

Hanspeter Amstutz, ehem. Kantonsrat der EVP in Zürich und heutiger Condorcet-Autor setzt sich seit Jahren gegen den Abbau des Geschichtsunterrichts an unseren Schulen ein. Auch bemängelt er ein überzeugendes Konzept mit einem verbindlichen Aufbau des historischen Grundwissens über die neuere schweizerische und die europäische Geschichte.

Ein Plädoyer für den Einsatz von Ken Loachs Filmen im Schulunterricht

Bisher hatte Dominic Iten seine Klassen jeweils abstimmen lassen, welchen Film sie sich vor den Sommerferien gemeinsam anschauen wollten. Das führte zu ärgerlichen Resultaten: Jumanji, Aquaman, Creed 3 und Ähnliches. Doch dieses Jahr hatte er genug von schlechten Filmen und wollte sich einen weiteren qualvollen Nachmittag ersparen. Also Schluss mit demokratischem Verfahren. Er entschied selbst und zeigte seiner Klasse (gemischter Jahrgang, gemischte Niveaus) “Sorry we missed you” von Ken Loach. Er setzte auf Inhalt statt Unterhaltung und rechnete mit wenig Begeisterung. Doch er wurde überrascht: Die Schülerinnen und Schüler waren vom Film ergriffen und es entfaltete sich im Anschluss eine vielseitige Diskussion über Arbeitswelten und Familiendynamik.

Lehrende und lernende Gehirne. Abgesang auf die Neuropädagogik, Teil 2

Im 2. Teil seiner Trilogie (https://condorcet.ch/2023/06/lehrende-und-lernende-gehirne-abgesang-auf-die-neuropaedagogik-teil-1/) beschäftigt sich Condorcet-Autor Walter Herzog mit den Schlussfolgerungen der Hirnforscher bezüglich des Unterrichts. Er attestiert ihnen eine bemerkenswerte Anspruchslosigkeit, begleitet von Binsenwahrheiten. Ausserdem erkennt er in den Ratschlägen der Neuropädgogen eine erstaunliche Paradoxie.

Lehrende und lernende Gehirne. Abgesang auf die Neuropädagogik, Teil 1

Walter Herzog ist back! Nach einer längeren Auszeit meldet sich der emeritierte Professor Walter Herzog, Condorcet-Autor der ersten Stunde, mit einer kritischen Analyse der Neuropädagogik zurück. Professor Herzog hinterfragt in seinem Beitrag das Ansinnen, Pädagogik und Didaktik neurowissenschaftlich zu begründen. Aufgrund der Länge des Textes bringen wir ihn in drei Teilen. Im ersten Teil beschäftigt er sich mit der propagierten Illusion der Willensfreiheit als Teil des «neuen Menschenbildes. Eine ausführliche Literaturliste folgt am Ende des 3. Teils.

Kinder brauchen Erwachsene

Eine neue Sicht deutet pädagogisches Denken und Handeln primär vom Lernenden her. Das ist sicher förderlich. Nur marginalisiert dieser Kulturwandel in den Schulen das Bedeutsame der Lehrerin und degradiert den Lehrer zum Lernbegleiter. Ein kritisches Gegenhalten von Condorcet-Autor Carl Bossard.

Baselland als Pionierkanton beim Geschichtsunterricht

Dem Schulfach Geschichte fehlt schweizweit ein überzeugendes Profil. Verpackt im Sammelfach RZG und ohne verbindlichen inhaltlichen Aufbau, gilt Geschichte an vielen Schulen als unattraktiv. Wie der Geschichtsunterricht sein verstaubtes Image abschütteln und das Interesse für politische Fragen wecken kann, steht im Zentrum des nachfolgenden Gastbeitrags von Hanspeter Amstutz.

Beim Fach Geschichte muss die Lehrerschaft das Heft selbst in die Hand nehmen

Nun schaltet sich auch unser Geschichtsdoyen Hanspeter Amstutz in den Diskurs zum Geschichtsunterricht ein. Er kann beiden Stellungnahmen (“Replik auf Geschichtsmosaik im 3D-Format – Sind solche Grossprojekte sinnvoll und ergiebig?” und “Aus der Praxis: Geschichtsmosaik im 3D-Format”) etwas abgewinnen.

Der neue Lehrplan: Hehre Bildungsziele

Dominic Iten setzt sich in seinem Bericht mit den hehren Zielen des Lehrplans 21 auseinander und konfrontiert diese mit den in der Praxis eingesetzten Lehrmitteln. Eine Fallstudie mit Durchblick.

Schule der Zukunft?

Condorcet-Autorin Christine Staehelin, GLP-Mitgled im baselstädtischen Bildungsrat und Primarlehrerin, warnt in ihrem Beitrag davor, mit überfrachteten Kompetenzerwartungen eine Ideologisierung von Unterricht zu betreiben.