27. Januar 2021


Guter Unterricht lebt vom Dialektischen

Das Pendel mag eine abgedroschene Metapher sein. Und doch hat es in der Pädagogik seine Be-deutung. Es zeigt Ausschläge und verweist auf zeitgeistige Aufgeregtheiten und didaktische Ein-seitigkeiten, meint Condorcet-Autor Carl Bossard.

Vom notwendigen „Nid nahla!“

Krisenzeiten à la Corona sind Durststrecken. Gefordert ist Durchhalten. Davon ist im Moment üppig die Rede. Die Devise gilt auch für gutes Lernen. Daran erinnert Condorcet-Autor Carl Bossard.

Pädagogische Filme – eine Inspirationsquelle

Condorcet-Autor Carl Bossard hat sich für zwei Dokumentarfilme entschieden: Der eine kommt aus Japan, der andere aus der französischen Provinz.

Dem inneren Schmetterling Sorge tragen

Der Imperativ „Bleibt zu Hause!“ macht manchen zu schaffen – psychisch wie sozial. Der Seele kommen die Flügel abhanden. Ein literarischer Gedanke als Antidepressivum – gerade auch für Lehrerinnen und Lehrer in ihrer anspruchsvollen Aufgabe. Sie dürfen sich in diesen schwierigen Zeiten nicht „entfärben“ lassen, meint Condorcet-Autor Carl Bossard und beruft sich dabei auf einen sensiblen Dichter.

„Ich hatte ermutigende Lehrer“

Entscheidend für den Bildungserfolg sind glaubwürdige Lehrerinnen und Lehrer, die fördern, fordern und ermutigen. Das geht im Reform-Aktivismus völlig vergessen, gibt Condorcet-Autor Carl Bossard zu bedenken.

Bildungsziel: sprachliche Ausdrucksfähigkeit

Unser Denken vollzieht sich sprachlich. Doch dieses Können kommt kaum von selbst. Es will intensiv geschult sein – auch in der Schule. Ein Plädoyer fürs Üben und Ermutigen, aufgezeigt an einem Bilderbuch, vorgetragen von Condorcet-Autor Carl Bossard. Dieser Beitrag ist übrigens der 500ste in anderthalb Jahren.

Bildungsgerechtigkeit entsteht in der Praxis

In seinem Condorcet-Beitrag beklagt Prof. Tobias Straumann, Universität Zürich, die fehlende Chancengleichheit in der Schweiz. Sie sei, so hält er apodiktisch fest, „schwach entwickelt“. Gleichzeitig wissen wir, welch wichtige Rolle Lehrpersonen für Kinder und Jugendliche spielen, wenn es um die vielzitierte Chancengleichheit bei ungleichen Startchancen geht. Doch darüber schweigt sich Straumann aus. Eine Spurensuche von Condorcet-Autor Carl Bossard, der vieles seinen Lehrerinnen und Lehrern verdankt.

Das Ganze im Blick

Die Teile und das Ganze! In welchem Verhältnis stehen sie zueinander? Und wie ergeben die zusammengefügten Teile eben dieses gewollte Ganze? Der Wagenlenker von Delphi erinnere an diese bedeutsame Frage, meint Condorcet-Autor Carl Bossard.

(Auf-)Bauen macht Schule

Die Corona-Situation erforderte vielerorts Um- und Ausbauten. Aufbauen, das gilt für die Schule im Doppelsinn des Wortes. Gedanken zur Metapher des Bauens am Beginn eines speziellen Schuljahres, formuliert von Condorcet-Autor Carl Bossard

„Ohne Lehrer wäre ich ärmer!“

Schuljahresschluss bedeutet immer auch Abschied von Lehrerinnen und Lehrern. Wie haben sie im Alltag gewirkt? Ihr persönliches Denken und Schüleraussagen verraten entscheidende Gelingensbedingungen der Praxis, meint Condorcet-Autor Carl Bossard.