Über die Aussagekraft der Noten
Das schlechte Gewissen wegen der Schulnoten
Condorcet-Autor Felix Schmutz nimmt sich eines Dauerbrenners in der bildungspolitischen Diskussion an. Sind Noten wirklich so unpräzise und schädlich? Analyse eines Praktikers.
Newsletter der Starken Volksschule Zürich
Bildung bedeutet Vertrauen ins eigene Denken gewinnen
Die beiden letzten Wochen rund um gestaffelten Schulstart nach den Sommerferien hatten es bildungspolitisch in sich. Was da an Themen aufgegriffen wurde, ging weit über die üblichen Vorschläge zu Strukturreformen, zu Notendiskussionen und den Streit ums Frühfranzösisch hinaus. Mit einer selten erlebten Geradlinigkeit wurde der Frage nachgegangen, welche pädagogischen Grundeinstellungen den Unterricht tatsächlich verbessern und was der Schule am meisten schadet, freut sich Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz von der Starken Volksschule Zürich.
Bitte keinen Stress!
Warum das Leistungsethos an den Schulen abgenommen hat
Die Schule verabschiedet sich zunehmend vom Leistungsgedanken, Wettbewerb war gestern. Heute geht es vor allem darum, dass sich die Schüler wohlfühlen. Kommt das gut? Wir bringen einen Beitrag aus der “NZZ am Sonntag”.
Was die konsequente Übernahme von Inputs aus der Fussballwelt bedeuten würde
Vom Fussball lernen
Der letzte Beitrag von Condorcet-Autor Carl Bossard, die aktuelle Fussball-WM und der Rat einer Journalistin veranlassten Alain Pichard, einen alten Beitrag noch einmal verkürzt und bearbeitet aufzuschalten. Viel Spass!
Bericht einer PH-Studentin
Die PH-Odyssee
Diesem Bericht voraus gingen mehrere direkte Gespräche und ein intensiver Mailaustausch. Die unglaubliche Odyssee einer ausgebildeten Gymnasiallehrerin, die sich für die Sekundarstufe 1 nachqualifizieren musste, ist ein Skandal und wirft kein gutes Licht auf die Ausbildungsstätten unserer zukünftigen Lehrergeneration. Wir veröffentlichen diesen Bericht anonym, die Autorin ist der Redaktion bekannt.
Abschaffung der Gymiprüfungen?
Wenn die Wirklichkeit stört
Der oberste Schulleiter der Schweiz, Thomas Minder, fordert die Abschaffung von Gymnasialprüfungen und frühen Selektionen, ja des sogenannten Langzeitgymnasiums generell. Er stellt damit ein zentrales Element der schulischen Lernleistungslogik in Frage, schreibt Condorcet-Autor Carl Bossard.
Wie die SVP die Volksschule umbauen will
Verpflichtender Sprachunterricht, Obergrenze für Ausländer pro Klasse, weniger “woke”
Die Bildungspolitik erlebt bereits jetzt den Hauch eines wertkonservativen Backlashs. Die Volkspartei stellt in einem neuen Papier jedoch weitergehende Forderungen auf. Dieser Beitrag ist zuerst in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erschienen. Die Redaktion des Condorcet-Blogs hat sich lange überlegt, ob sie diesen Beitrag veröffentlichen will. Zwar enthält das Bildungspapier der SVP durchaus diskussionswürdige Forderungen, ist aber – wie es Masterpläne so in sich haben – in Teilen unrealistisch und mit der entgegengesetzten Wunschprosa durchsetzt, wie sie in den Aussagen ähnlicher Manifest der Bildungsnomenklatura vorkommen. Als Diskursblog wollen wird den Faden aufnehmen und in den nächsten Tagen weitere Reaktionen zu diesem Bildungskonzept veröffentlichen.
Kritik an Baselbieter Schulen
“Schneewittchen-Pädagogik” – Erstklässler sollen nur noch positiv bewertet werden
Erstklässler bekommen keine Zeugnisse mehr, sondern Lernberichte ohne Noten. Die Starke Schule beider Basel kritisiert: “Was als schonender Ansatz verkauft wird, entwertet in Wahrheit die Leistungsmessung.” Wir bringen einen Beitrag, der zuerst in der “Basler Zeitung” erschienen ist.
Gymnasien in Deutschland
Die wundersame Vermehrung der Best- und Durchschnittsnoten im Abitur und ihre Folgen
Alle Jahre wieder tauchen spätestens im Sommer in nahezu allen Presseorganen in Deutschland Berichte von der wundersamen Vermehrung der Einser-Abiture und auch der Durchschnittsnoten im Abitur auf. Die jahrelange Entwicklung kennt nur eine Richtung: alle werden immer besser. Da kann etwas nicht stimmen. Wie konnte es zu dieser Entwicklung kommen? Der emer. Professor Hans Peter Klein, ein PISA-Kritiker der ersten Stunde, klärt auf.
Denkmoment
Die Volksschule ist aus dem Gleichgewicht geraten
Die Volksschule hat sich zu einem instabilen System entwickelt. Auf keiner anderen Bildungsstufe – bis hin zu den Universitäten – hat in den letzten Jahren ein derartiges «Umpflügen» stattgefunden. Bisherige, erfolgreiche Konzepte und Prinzipien wurden teilweise in eine Ecke gestellt. Von den Pendelausschlägen und den entsprechenden Kollateralerscheinungen sind in erster Linie die Lehrpersonen sowie die Schülerinnen und Schüler betroffen. Die entstandene Schieflage müsste korrigiert werden und wiederum in einen stabilen Zustand gelangen, schreibt Condorcet-Autor Niklaus Gerber.
