Laptop screen shows the German word 'Gefälligkeit' on a blue background, with a gold balance scale to the left and a large blue ampersand on the right.
Warum hat Interface den Auftrag für die Standortbestimmung erhalten?

Die Bedürfnisse unserer Kunden stehen im Mittelpunkt

Interface ist ein privates gewinnorietiertes Unternehmen, das u. a. im Bildungsbereich seine Dienste anbietet. Bei Interface arbeiten gemäss Homepage 51 Personen mit Hochschulabschlüssen, etwa in Soziologie, Bildungs- und Erziehungswissenschaften, Politologie und Ökonomie, 17 davon mit Doktortiteln. Die Interface-Studie kostete denn auch 200’000 Fr.

Was bei der Integration gescheitert ist

Bitte keinen Hüteprozess mit hochtrabenden pädagogischen Floskeln

Die Integration sei gescheitert, wird in der Schuldebatte immer wieder moniert. Das stimmt nur bedingt, denn die Schule ist durchlässig wie noch nie und die Lehrkräfte haben noch nie so viel Verständnis für echte Benachteiligungen gehabt. Gescheitert ist die ideologische Umsetzung einer Heilsversprechung, die in den Schaltzentralen der Bildungsverwaltung entstand. Die bewährten Kleinklassen wurden im Prinzip aufgelöst, um sie mit einem Sammelsurium von Etiketten durch die Hintertüre wieder einzuführen.Nun will man mit gebastelten Lerninseln die Lehrkräfte entlasten. Auf der Strecke bleiben die betroffenen Kinder, die kaum mehr etwas lernen. Dies ist die Kernaussage von Alain Pichard, die er in der Sonntagszeitung darlegen durfte.

Was taugen Experten

Die Experten – Notare oder Priester

Condorcet-Autor Alain Pichard wird oft in den Medien als “Bildungsexperte” befragt, einen Titel, den er dankend ablehnt. Warum das so ist, erklärt er im folgenden Beitrag.

Die Berner Bildungsdirektorin tritt ab

Christine Häsler und das Grundvertrauen

Nach zwei Legislaturperioden tritt die bernische Bildungs- und Kulturdirektorin, Christine Häsler, zurück. Ihr vermeintlich grosser Gegenspieler, Condorcet-Autor Alain Pichard, würdigt ihr Wirken.

Wie die Seeländer Gemeinde Seedorf zu ihrem durchlässigen Modell kam

Durchlässigkeit? Ein SVP-Gemeindepräsident zeigt, wie Bottom up funktioniert

Hans Schori ist der Gemeindepräsident von Seedorf, Grossrat im Kanton Bern, Berufssoldat und ein leidenschaftlicher Bio-Bauer. Er hat in einer eher konservativen Gemeinde zusammen mit seiner grünen Amtskollegin ein durchlässiges Oberstufenmodell ermöglicht, und das mit einem Prozess, für den man eigentlich nur einen Begriff verwenden kann: Basisdemokratisch in Reinkultur. Ratskollege und Condorcet-Autor Alain Pichard führte ein Interview mit ihm.

Grosse Denkerinnen und Denker

Philipp Wampfler – der Sportsoziologe über Norwegen

Wir lieben ihn einfach, unseren pädagogischen Tausendsassa, der uns immer wieder verzückt. Auf LinkedIn publizierte Philipp Wampfler eine seiner gewagten Thesen: Die norwegische Medaillenhamsterei hänge mit dem Schulsystem zusammen, das keine Noten, Vergleiche oder Trennungen kenne. So schaffte es der beeindruckende Denker zum zweiten Mal in unsere Rubrik “Grosse Denker und Denkerinnen” aufgenommen zu werden. Zur Erinnerung: Seine erste Nominierung erhielt er, als er verkündete, Friedrich Dürrenmatts “Alte Dame”nicht mehr lesen zu lassen. Der Grund: Es komme in dem Stück mehrfach das Wort “N” vor.

Kommentar zur Kehrtwende des LCH

Verantwortung beginnt, wo die Ausrede endet.

Die Attitüde des «Ich habe es ja gesagt», geht Condorcet-Autor Alain Pichard ab, obwohl wir von der Redaktion ihm diese Aussage des Öfteren hätten unterschieben wollen. Der erfahrene Lehrer wählt einen anderen Ansatz: Die integrative Schule ist eine Fiktion. Und Integration ist keineswegs gescheitert. Man muss nur ehrlich sein. Alain Pichard reagiert auf ein Interview, das der NZZ-Journalist mit der LCH-Präsidentin Dagmar Rösler geführt hat (https://condorcet.ch/2026/01/integrative-schule-am-ende-sogar-die-feurigste-verteidigerin-scheint-den-glauben-verloren-zu-haben-und-verzichtet-auf-den-begriff/)