Ein parlamentarisches Handy-Verbot

Ein Smartphone ist keine Zigarette

Condorcet-Autor Alain Pichard warnte in einer Zeit, da Parlamente und PH-Labors noch das Hohelied auf die Digitalisierung anstimmten, vor allfälligen Nebenwirkungen des Handy- und Computereinsatzes. Er sah aber auch ihre Chancen. Nun muss er feststellen, wie aufgrund von Studien und Alarmberichten plötzlich Verbote beschlossen werden. Für ihn der Gipfel der Heuchelei und eine Manifestation der Ahnungslosigkeit.

Soccer coach in a blue jacket watches young players practice on a sunny green field, clipboard in hand (back view).
Was die konsequente Übernahme von Inputs aus der Fussballwelt bedeuten würde

Vom Fussball lernen

Der letzte Beitrag von Condorcet-Autor Carl Bossard, die aktuelle Fussball-WM und der Rat einer Journalistin veranlassten Alain Pichard, einen alten Beitrag noch einmal verkürzt und bearbeitet aufzuschalten. Viel Spass!

Über das Krisenmanagement des Maturitäts- und Berufsschulamts MBA

Willkommen im Berner Bildungslazarett

Die kantonale Schulverwaltung greift bei Führungsversagen immer zu demselben Drehbuch: Mediation, Krankschreibung, Abgangsentschädigung. Condorcet-Autor war als Bieler und Grossrat nahe dran. Sein Beitrag ist zuerst in der Weltwoche erschienen. Der Condorcet-Blog berichtete schon mehrfach über das MBA.

Runners in blue tones race together, led by a flag bearer gripping a tall white flag against a blue gradient background.
Konflikte von Lehrpersonen und Eltern mit Schulleitungen und Behörden

Etwas Mut braucht es halt schon

Liebe Leserinnen und Leser in den folgenden Zeilen möchte ich Ihnen einen Auszug aus einigen Kontaktaufnahmen und Hilfegesuchen anonymisiert schildern, mit denen die Redaktion und vor allem auch ich selbst konfrontiert wurde. Namen sind geändert. Der Artikel am Wandbrett Ein langjähriger Kollege in einem Schulhaus im Kanton Bern hängt einen kritischen Artikel von mir am […]

Frustrated student at a cluttered desk as a teacher shows an F, with a crossed-out Eiffel Tower and a Swiss flag in the background; two kids walk away with backpacks.
Eine aktualisierte Chronik über das Frühfranzösisch

Pleiten, Pech und Pannen oder wie uns eine Bildungsbürokratie einen monumentalen Irrtum mit immer neuen Argumenten schmackhaft machen will.

Nächste Woche wird das bernische Kantonsparlament über eine Verschiebung des Frühfranzösisch in die 5. Klasse abstimmen. Die Condorcet-Autoren Alain Pichard, Urs Kalberer und Felix Schmutz haben eine Zeitleiste des monumentalen bildungspolitischen Irrtums erstellt. Mit den Baustellen Frühfremdsprachenunterricht und Mehrsprachendidaktik wurden Hunderte von Millionen Franken in den Sand gesetzt. Zugeben will es niemand! Wir bringen eine aktualisierte Fassung.

Man in a blue jacket sits at a desk, hand over his face, reading a stack of papers; glasses on the desk in the foreground.
Der Condorcet-Blog als Klagemauer

Wie handeln, wenn sich Leute mit Informationen an uns wenden?

In den letzten Jahrzehnten hat ein fundamentaler Umbruch im Bildungssystem stattgefunden. Und der hat sich keineswegs nur auf die pädagogische Ebene beschränkt. Der Wandel betraf auch die anstellungsrechtliche Organisationsstruktur und die Änderung der Rechtsnormen. Die Folge davon ist, dass seit der Gründung unseres Blogs vor sieben Jahren, wir immer wieder Anfragen, Hilfegesuche oder Informationen von Leuten erhalten, die im Bildungsbereich tätig sind. Auch Eltern schicken uns immer wieder Dokumente, die in unserer Redaktion ungläubiges Kopfschütteln auslösen. Wie wir damit umgehen, zeigt Condorcet-Autor Alain Pichard im nachfolgenden Beitrag.

Laptop screen shows the German word 'Gefälligkeit' on a blue background, with a gold balance scale to the left and a large blue ampersand on the right.
Warum hat Interface den Auftrag für die Standortbestimmung erhalten?

Die Bedürfnisse unserer Kunden stehen im Mittelpunkt

Interface ist ein privates gewinnorietiertes Unternehmen, das u. a. im Bildungsbereich seine Dienste anbietet. Bei Interface arbeiten gemäss Homepage 51 Personen mit Hochschulabschlüssen, etwa in Soziologie, Bildungs- und Erziehungswissenschaften, Politologie und Ökonomie, 17 davon mit Doktortiteln. Die Interface-Studie kostete denn auch 200’000 Fr.

Was bei der Integration gescheitert ist

Bitte keinen Hüteprozess mit hochtrabenden pädagogischen Floskeln

Die Integration sei gescheitert, wird in der Schuldebatte immer wieder moniert. Das stimmt nur bedingt, denn die Schule ist durchlässig wie noch nie und die Lehrkräfte haben noch nie so viel Verständnis für echte Benachteiligungen gehabt. Gescheitert ist die ideologische Umsetzung einer Heilsversprechung, die in den Schaltzentralen der Bildungsverwaltung entstand. Die bewährten Kleinklassen wurden im Prinzip aufgelöst, um sie mit einem Sammelsurium von Etiketten durch die Hintertüre wieder einzuführen.Nun will man mit gebastelten Lerninseln die Lehrkräfte entlasten. Auf der Strecke bleiben die betroffenen Kinder, die kaum mehr etwas lernen. Dies ist die Kernaussage von Alain Pichard, die er in der Sonntagszeitung darlegen durfte.

Was taugen Experten

Die Experten – Notare oder Priester

Condorcet-Autor Alain Pichard wird oft in den Medien als “Bildungsexperte” befragt, einen Titel, den er dankend ablehnt. Warum das so ist, erklärt er im folgenden Beitrag.