24. September 2020

Pädagogik

Zur Debatte um den Projektunterricht: Definitionsprobleme

Die Debatte unter den Condorcet-Autoren bezüglich des Projektunterrichts geht weiter. Felix Schmutz mahnt zu einer klareren Trennung zwischen Gruppen- und Projektarbeit. Und er widerspricht Alain Pichards Aussage, wonach man sich mit dem Projektunterricht eine bessere Selbstorganisation erwerben könne.

Einspruch, Kollege Kalberer: Projektunterricht ist eine Königsdisziplin

In seinem Beitrag «Gruppenarbeit und Projekte: Schwere Last auf jungen Schultern» mahnt Condorcet-Autor Urs Kalberer, die überzogenen Erwartungen an diese Unterrichtsmethode zu überdenken. Dem widerspricht nun Condorcet-Autor Alain Pichard energisch.

(Auf-)Bauen macht Schule

Die Corona-Situation erforderte vielerorts Um- und Ausbauten. Aufbauen, das gilt für die Schule im Doppelsinn des Wortes. Gedanken zur Metapher des Bauens am Beginn eines speziellen Schuljahres, formuliert von Condorcet-Autor Carl Bossard

Gruppenarbeit und Projekte: Schwere Last auf jungen Schultern

Der Beitrag von Urs Kalberer wird sicher Reaktionen auslösen. Der Bündner Sekundarlehrer ist dabei, die heilige Kuh “Gruppenarbeit” und “Projektunterricht” zu “schlachten”. Die Redaktion ist der Meinung, dass der Autor durchaus bedenkenswerte Einwände formuliert. Aber urteilen Sie selber, liebe Leserinnen und Leser.

Die versuchte Wiedergutmachung der Sendung “Kulturplatz” auf SRF in Sachen “Digitalisierter Unterricht”

Was haben die Schulen und die Schülerinnen aus der Corona-Zeit gelernt? Was nehmen sie mit ins neue Schuljahr? Diese Fragen versuchte die Kulturplatz-Sendung vom Mittwoch, den 19. August zu beantworten.

Über die behauptete Notwendigkeit der Digitalisierung des Schulbetriebs

Condorcet-Autorin Christine Staehelin ist Primarlehrerin in Basel-Stadt und hinterfragt die so oft kolportierte Notwendigkeit der Digitalisierung. Und sie erinnert an die Mahnung von Hanna Arendt, dass die Schule auch der Ort sein solle, wo «die schiere Tätigkeit des Räsonierens selbst» seinen Platz findet.

So funktioniert Journalismus nicht – Medienvertretern fehlt die Sachkompetenz

Matthias Burchardt ist Akademischer Rat am Institut für Bildungsphilosophie an der Universität zu Köln und stellvertretender Geschäftsführer der Gesellschaft für Bildung und Wissen. Er ist entschiedener Kritiker der Bildungsreformen im Namen von PISA und Bologna. Im folgenden Artikel demontiert er den Mythos des digital gesteuerten Fernunterrichts.

Vom magischen Dreieck der Pädagogik

Guter Unterricht ist ein anspruchsvolles Feld. Da hinein drängen mehr und mehr Akteure, Ansprüche, Amtsvorschriften. Das gefährdet das Gleichgewicht. Ein Plädoyer für die Balance im Bildungsdreieck von Condorcet-Autor Carl Bossard.

Von der pädagogischen Wirkkraft des Pygmalion-Effekts

„Karl, das kannst du!“ An diese Worte meines Primarlehrers erinnere ich mich noch immer. Und ich weiss: Erwartung ist ein wirkungsstarkes Wort. Nicht als flinke Phrase formuliert, sondern als echtes Feedback artikuliert und mit Lernhilfen intensiviert. Gedanken von Condorcet-Autor Carl Bossard