Dieter Nuhr über seine missratene soziale Verantwortung
PISA – und die soziale Frage
Dieter Nuhr gibt es zu: Er hat in der Erziehung seiner Tochter völlig versagt. Er hat ihr vorgelesen.
Dieter Nuhr gibt es zu: Er hat in der Erziehung seiner Tochter völlig versagt. Er hat ihr vorgelesen.
In der Schule sollten Grundkompetenzen wieder Priorität erhalten. Nach wie vor sind Lesen, Schreiben und Rechnen die Grundlage jeder erfolgreichen späteren Berufsausbildung. Dieser Gastbeitrag ist zuerst in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erschienen.
Bei den Pisa-Studien rücken privilegierte und benachteiligte Kinder näher zusammen. Das klingt nach mehr Chancengerechtigkeit – ist aber nur die halbe Wahrheit. Dieser Beitrag ist zuerst in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erschienen.
Professor Volker Ladenthin gehörte von Anfang an zu den Kritikern der PISA-Doktrin. Die repetitiven Resultate von PISA bestätigen seine Analyse.
PISA bestätigt seinen eigenen Misserfolg. PISA misst das Scheitern von Pisa.
Sage und schreibe eine halbe Million Franken hat der Personalverband Bildung Bern in die Kampagne seiner Bildungsinitiative gesteckt. Das reicht für die Nomminierung zur Zahl des Monats!
Markus Somm, Herausgeber des Nebelspalters, rechnet in seinem Memo ziemlich giftig mit Daniel Kachel (GLP), Sekundarlehrer und Mitglied der Geschäftsleitung des ZLV ab. Dieser drohte nach der Abstimmungsniederlage mit einem Abbau des Leistungsangebots.
Aufnahme nur mit Wissenstest: Das Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Berlin ist auf Begabtenförderung spezialisiert. Die Schule erzielt mit einem besonderen Unterrichtskonzept von Jahr zu Jahr größere Erfolge. Dieser Beitrag ist zuerst in der WELT erschienen.
Nach der klatschenden Niederlage der beiden Lehrerorganisationen in Zürich und Bern, zeigen sich diese als schlechte Verlierer. Nicht zum Vorteil der Lehrerschaft, meint Gastautor Régis Ecklin, selber Sekundarlehrer.
Condorcet-Autor Roland Stark (SP), ehemaliger Grossrats- und Parteipräsident, fasst in prägnanten Sätzen zusammen, wie gross die Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit in Sachen integrative Schule ist und erinnert an das grosse Missverständnis von Salamanca.
Laut dem Politgeografen haben viele die Berner Bildungsinitiative als Lehrer- statt als Bildungsinitiative wahrgenommen. Statt auf einen Gegenvorschlag zu setzen, hätten sich die Initianten «übernommen». Der Journalist Kaspar Keller fasste für die Berner Zeitung und den Bund verschiedene Reaktionen zusammen. Brisant: Die Lehrerorganisation setzte für diese Initiative sage und schreibe 500’000 Fr. ein, das Gegenkomitee 8’000 Fr.