Schnappschuss
Wir sind sehr unZufrieden!
Gar nicht zufrieden war ein Leser des Condorcet-Blogs, als er diese Umfragewerbung sah, die in den Öffentlichen Transportmitteln des Kantons Bern hängt.
Gar nicht zufrieden war ein Leser des Condorcet-Blogs, als er diese Umfragewerbung sah, die in den Öffentlichen Transportmitteln des Kantons Bern hängt.
Kaum ein Thema rund um den Fremdsprachenunterricht wird so intensiv diskutiert wie das Alter, in dem Kinder mit einer zweiten Sprache beginnen. Dahinter steht eine weit verbreitete Annahme: Je früher, desto besser. Auch die frühe Einführung des Englisch-, Französisch- und Deutschunterrichts in der Schweiz beruht teilweise auf dieser Vorstellung, obwohl natürlich zugleich Mehrsprachigkeit als ein zentraler Bestandteil des schweizerischen Selbstverständnisses gilt. Fremdsprachenunterricht ist in der Schweiz nicht nur eine pädagogische, sondern immer auch eine gesellschafts- und bildungspolitische Frage. Doch bringt ein möglichst früher Beginn tatsächlich die erhofften Vorteile für das Sprachenlernen? Die Forschung zeichnet hierzu ein differenzierteres Bild.
Die beiden letzten Wochen rund um gestaffelten Schulstart nach den Sommerferien hatten es bildungspolitisch in sich. Was da an Themen aufgegriffen wurde, ging weit über die üblichen Vorschläge zu Strukturreformen, zu Notendiskussionen und den Streit ums Frühfranzösisch hinaus. Mit einer selten erlebten Geradlinigkeit wurde der Frage nachgegangen, welche pädagogischen Grundeinstellungen den Unterricht tatsächlich verbessern und was der Schule am meisten schadet, freut sich Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz von der Starken Volksschule Zürich.
Im Kanton Genf beginnen 15 Prozent der Jugendlichen eine Berufslehre, in Bern und Zürich sind es 70 Prozent. Warum? Viele Romands kennen die duale Ausbildung gar nicht. Dieser Beitrag ist zuerst in den Tamedia-Medien erschienen.
Kinder entwickeln sich individuell – dass nicht alle Kinder eines Alters auf dem gleichen Stand sind, ist so weit normal. Lehrkräfte und Erzieher schlagen nun allerdings Alarm, dass viele Kindergarten- und junge Grundschulkinder heute oft grundlegende Fähigkeiten vermissen lassen. Dieser Beitrag ist zuerst in der “Frankfurter Rundschau” erschienen.
Die Ergebnisse der Umfrage des LCH unter seinen Mitgliedern haben einen heftigen Diskurs zwischen Befürwortern und Kritikern der integrativen Schule ausgelöst. Die Redaktion des Condorcet-Blogs veröffentlicht hierzu zwei Leserbiefe, die in der NZZ erschienen sind.
Wussten Sie, was Banking-Time ist? Vicky Pierini erklärt es uns. Wir sind hingerissen.
Ties Rabe hat als Schulsenator Hamburgs Bildungssystem in den Rankings nach vorn gebracht. Jetzt erklärt der Sozialdemokrat, was hinter der Krise in den Schulen steckt – und welche Schritte aus der Misere führen. Das Interview ist zuerst in der WELT erschienen.
Der bekennende Linke Mathias Brodkorb erklärt, warum die «Gleichheitsideologie» in der Bildungsdebatte den Schulen mehr schade als nütze – und er sagt, welche Schulen die Kinder heute brauchen. Das Interview führte die Journalistin Nadja Pastega für die Sonntagszeitung.
Der Condorcet-Blog begrüsst einen neuen Gastautor. Der Mathematikdozent an der Universität Zürich, Nima Moshayedi, stimmt dem Befund des NZZ-Artikels ( https://condorcet.ch/2026/08/warum-das-leistungsethos-an-den-schulen-abgenommen-hat/ ) im Wesentlichen zu und mahnt, den Schülerinnen und Schülern auch etwas zuzutrauen.