22. Oktober 2020

Deborah Meier oder Warum ich die USA immer noch liebe!

In zwei Wochen finden in den USA die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Für viele Menschen in Europa scheinen die USA zurzeit eine schlimmere Bedrohung zu sein als der Klimawandel oder China. Condorcet-Autor Alain Pichard stellt uns die Geschichte einer aussergewöhnliche Schule in Boston vor, erklärt, warum er dieses Land immer noch liebt und weshalb er auch nicht glaubt, dass die USA untergehen werden. Menschen, wie die von ihm porträtierte Deborah Meier, bestärken ihn in diesem Glauben. Lesen Sie den ersten Teil seiner spannenden Reportage.

Philipp Tingler (NZZ): Alles im Jetzt?

Wir zitieren diese Gedanken aus einem bemerkenswerten Essay des schweizerisch-deutschen Schriftstellers Philipp Tingler. Der vollständige Text (Wird alles neu, oder bleibt alles wie früher?) ist am 21.10.2020 in der NZZ erschienen.

Erziehung durch die See

Endlich darf der Condorcet-Blog wieder eine Buchrezension von Georg Geiger aufschalten. Dieses Mal stellt er das Buch von Sandra Lüpke vor, das sich mit einer nahezu unbekannten Reformschule an der Nordsee beschäftigt. Die “Schule am Meer” schaffte es auf die Spiegelbestseller-Liste.

Bildung ist nicht gleich Ausbildung

André Vanoncini, ehem. Dozent für franz. Literaturwissenschaft an der Universität Basel, übt massive Kritik an der Ausbildung, wie sie zurzeit an den PH’s betrieben wird. Unter anderem wirft er ihnen vor, trotz sehr schlechter Rückmeldungen ein “business as usual” zu betreiben.

Wie konnte es soweit kommen?

Die Ermordung des französischen Lehrers durch einen jungen Islamisten darf auch uns nicht ruhig lassen. Monströsität in drei Varianten: Monströs das Motiv, monströs die Tat selber und monströs die Brandstiftung im Netz. Condorcet-Autor Daniel Goepfert fordert Solidarität.

Das duale Prinzip kann nicht überschätzt werden

Marianne Wüthrich, ehemalige Berufsschullehrerin und Mitglied der Starken Volksschule Zürich und St. Gallen, kann den Aussagen von Professor Tobias Straumann in seinem Beitrag “Den Wert der Bildung nicht überschätzen” nicht vollumfänglich zustimmen.

Vor einer weiteren Bildungsreform sollten wir den überschätzten Wert der Bildung diskutieren

Es erfüllt uns schon etwas mit Stolz, wenn uns ein so renommierter Wissenschaftler wie Professor Tobias Straumann schreibt: “Ich verfolge Ihre wertvolle Arbeit seit langem und stelle Ihnen meinen Text gerne zur Verfügung.” Tobias Straumanns Beitrag reiht sich ein in eine längere Reihe von Texten, welche sich mit der gymnasialen und der dualen Ausbildung beschäftigen. Und er beschäftigt sich auch intensiv mit der mangelnden Chancengleichheit. Sein Text ist zuerst in der NZZaS erschienen.