26. Oktober 2026
Über die Personalsuche der Pädagogischen Hochschulen

Vorzugsweise mit Fachkenntnissen

Unsere Gastautorin, Madame Wortschatz, ist Studentin an einer PH und will ihre bissigen Analysen nur anonym veröffentlichen. Die Redaktion hat sich gründlich mit ihr unterhalten und hält ihre Ausführungen für stichhaltig und gut formuliert. Im aktuellen Beitrag nimmt sie eine Stellenausschreibung zum Ausgangspunkt Ihrer Überlegungen und kommt zum Schluss, dass eine pädagogische Hochschule, die ihren eigenen Massstab nicht mehr einhält, haber auch ihre Daseinsberechtigung verspielt.

Banner für eine Medienkonferenz am 27.4.2026 über Bildungskurskorrektur, mit Kompassgrafik rechts.
Kritische Würdigung des «Manifests für einen bildungswirksamen Unterricht»

Ein berechtigter Weckruf – mit fragwürdiger Blickrichtung

Gastautor Peter Fratton anerkennt, dass die Initiatoren des Manifests für einen bildungswirksamen Unterrricht durchaus auf wichtige Fehlentwicklungen hinweisen. Ihre Vorschläge allerdings blieben auf halben Weg stehen.

2´274 Unterschriften für nur eine Fremdsprache auf der Primarstufe eingereicht

Die erste Volksinitiative gegen das Frühfranzösisch im Baselland

Am Dienstag, den 20. Oktober 2026 hat die Starke Schule beider Basel (SSbB) vor dem Regierungsgebäude in Liestal die kantonale Volksinitiative «Zwei Fremdsprachen an der Primarschule sind zu viel» mit 2’274 Unterschriften eingereicht. Die Initiative fordert, auf der Primarstufe nur noch eine Fremdsprache zu unterrichten. Die Botschaft lautet: Fremdsprachen ja, aber zum richtigen Zeitpunkt.

Starke Volksschule Zürich - Newsletter

Durch den Abbruch gescheiterter Experimente kann die Volksschule stark entlastet werden

Nach den beiden verlorenen Abstimmungen in den Kantonen Bern und Zürich über eine Aufwertung der pädagogischen Arbeit sprechen grosse Lehrerverbände von einem Scherbenhaufen. Vertreter aus den Verbandsspitzen zeigten sich enttäuscht, dass es ihnen nicht gelungen war, die Bevölkerung von der zunehmenden Belastung der Lehrpersonen zu überzeugen. In ihrer Enttäuschung sprachen sie davon, beliebte pädagogischen Angebote wie beispielsweise Klassenlager zu streichen und die Elternkontakte nach Bürozeiten zu regeln. Was nach einem Affront gegenüber der Bevölkerung aussah und empörte Reaktionen auslöste, war im Grunde genommen ein hilfloser Protest einer Lehrerschaft, die es nicht gewagt hatte, eine radikale Entrümpelung der Schule vom Ballast gescheiterter Reformen zu verlangen. Diese Unterlassung rächte sich bitter, indem im Verlauf des Abstimmungskampfs die Belastung der Klassenlehrpersonen zugunsten der Lohnfrage in den Hintergrund rückte. Damit war der Ausgang der Abstimmung so gut wie entschieden.

Rettung statt Belehrung

Helden der Lüfte vs. Luftibusse

Die LCH-Befragung zur «inklusionsorientierten Schule» dokumentiert die Folgen eines dysfunktionalen Systems: Lehrpersonen und Klassen tragen die Last eines Modells, dessen zentrale Gelingensbedingungen vielerorts nicht einmal annähernd erfüllt sind. Statt diese Realität ernst zu nehmen, erklären die Hochschule für Heilpädagogik (HfH), Bildungsforscher und die Beratungsindustrie den Praktikern mit bemerkenswerter Nonchalance die Welt.