10. September 2026

Jahr: 2026

Ranking

Welche Fächer bei Schülern besonders gut ankommen, welche durchfallen (und warum Mathematik aus der Reihe tanzt)

Sport vor Kunst und Englisch, Chemie und Physik ganz hinten: Eine große Befragung der Universität Osnabrück zeigt, wie unterschiedlich Schülerinnen und Schüler ihre Unterrichtsfächer erleben. Bemerkenswerter als die Rangliste ist allerdings, was sich dahinter verbirgt. Fast alle Fächer verlieren während der Sekundarstufe I an Beliebtheit, bei Physik und Chemie ist der Absturz besonders deutlich. Zugleich hängen die Bewertungen mit Geschlecht, Schulform und Bildungsherkunft zusammen. Und ausgerechnet Mathematik schafft es, gleichzeitig zu den meistgenannten Lieblings- und Unlieblingsfächern zu gehören. Der Beitrag ist zuerst auf der Lehrerbildungsplattform “News4teachers” erschienen.

KI an Schulen omnipräsent – aber völlig unkontrolliert

“Das bringt nichts, ist sogar kontraproduktiv”, sagt der Bildungsforscher Stefan Wolter

Ein neues Digitalisierungs-Monitoring zeigt: Wenn die Lehrer sich nicht mit künstlicher Intelligenz beschäftigen und die Kontrolle übernehmen, ist der Lernerfolg der Schüler gefährdet. Dieser Beitrag ist zuerst in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erschienen.

Pisa-Bilanz der Schweiz:

Stark, aber nicht stark genug

In der neuen Pisa-Bildungsstudie schneiden Schülerinnen und Schüler in der Schweiz international gesehen gut ab. Aber: Sie werden – wie Jugendliche überall auf der Welt – immer schlechter im Lesen und Rechnen. Dieser Beitrag ist zuerst in der NZZ erschienen.

Neue Pisa-Studie

“Niedrigste Ergebnisse, die jemals im Rahmen von Pisa in Deutschland gemessen wurden”

Absturz in der Lesekompetenz, in Mathe und Naturwissenschaften: Die neue Pisa-Studie ist ein desaströser Befund fürs deutsche Bildungssystem. Auch international zeichnet sich eine bedenkliche Entwicklung ab. Dieser Beitrag ist zuerst in DIE WELT erschienen.

Starke Volksschule Zürich - Newsletter

Die Ressourcen sind es nicht… 

Der Ruf nach “mehr Ressourcen” ist zur faulen Ausrede geworden, um davon abzulenken, dass die fatalen Schulreformen der letzten dreissig Jahre unsere einst gute Volksschule an die Wand gefahren haben. In diesem Sinne der pädagogische Zeigefinger von Carl Bossard, den wir an den Anfang unserer Textsammlung stellen. Er erinnert auch daran, dass es am Geld nicht liegen kann, geben wir doch für die Bildung mehr aus als die meisten anderen Länder: “Geld allein garantiert noch keine gute Schule.” 

Über die Aussagekraft der Noten

Das schlechte Gewissen wegen der Schulnoten

Condorcet-Autor Felix Schmutz nimmt sich eines Dauerbrenners in der bildungspolitischen Diskussion an. Sind Noten wirklich so unpräzise und schädlich? Analyse eines Praktikers.

Wissen vermitteln oder Verhalten verändern?

Éducation21 und die Grenzen der politischen Bildung – Der Beutelsbacher Konsens als Prüfstein

Als Reaktion auf den Beitrag «Ein Verband plädiert auf unschuldig – und will mehr Geld» vertieft der Condorcet-Autor Philipp Loretz einen Aspekt, der in der bildungspolitischen Debatte zunehmend an Bedeutung gewinnt: die politische und weltanschauliche (Un-)Ausgewogenheit von Unterrichtsmaterialien. Dabei geht es nicht darum, kontroverse gesellschaftliche Themen aus der Schule auszuklammern. Entscheidend ist vielmehr, sie so zu behandeln, dass Lernende unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und sich ein eigenes Urteil bilden können.

Zeitgemässe Betrachtung über die schulische Selektion

Viele Wege führen ins Leben

Kinder sind verschieden. Sie lernen und entwickeln sich unterschiedlich. Bildungsgerechtigkeit sucht deshalb nicht gleiche Wege für alle – sie beginnt mit der Anerkennung dieser Verschiedenheit. Doch die Selektion nach der Primarschule soll zunehmend abgeschafft werden. Ist das tatsächlich gerechter?, fragt Condorcet-Autor Carl Bossard.

Kritische Bemerkungen zur Bildungsinitiative

Die Reformen gehören endlich auf den Prüfstand

Die junge Berner Grossrätin, Stephanie Gartenmann (SVP) hat einen Artikel geschrieben, in dem sie verlangt, dass die vielen Reformen der Vergangenheit endlich auf den Prüfstand kommen, bevor man via Verfassung versucht, noch mehr Geld in das System zu pumpen. Die Berner Bildungsinitiative ist für sie der falsche Weg.

Sozialforscher Herteux erklärt

In Deutschland machen 1,2 Millionen junge Menschen nichts

Mehr als eine Million junge Menschen in Deutschland sind weder in Ausbildung noch Arbeit. Wer sind die NEETs – und warum steigen ihre Zahlen? Dieser Beitrag ist zuerst auf “Focus online” erschienen.