19. April 2026

Digitalisierung

Digitalisierung als Irrweg

Die Generation Z ist die erste Generation, die bezüglich Lernen Rückschritte macht

Zu Beginn der Digitalisierungsdebatte wurde immer wieder behauptet, dass mehr Bildschirmzeit zu besserem Lernen führe. Die Forschungsergebnisse sprechen eine andere Sprache. Experten wie Jared Cooney Horvath (ein Experte auf dem Gebiet der pädagogischen Neurowissenschaften, Universität von Melbourne) rechnen mit diesem Mythos ab. Wir bringen einen einen Ausschnitt aus seinem Referat in englischer Originalversion.

Über das selbstorganisierte Lernen

Lernlandschaften müssen her! – Müssen sie es wirklich?

Am 24. März 2026 berichtete Manuel Rentsch auf Radio SRF: Die Schweiz ist das innovativste Land von Europa, gemessen an den Patenten. Das zeigt die Statistik des Europäischen Patentamtes EPA in München. Schweizer Firmen, Forscherinnen und Entwickler haben im vergangenen Jahr 9914 Patente angemeldet. Pro Kopf sind es so viele wie sonst nirgends. (1). “Weshalb braucht es da Lernlandschaften, die das Lernen völlig umpflügen”, fragt sich Condorcet-Autor Felix Schmutz?

Die Krux der Digitalisierung

Technik macht Lehrer schlechter

Wie halten Sie es mit der Technik? Wie reagieren Sie, wenn das Whiteboard dunkel bleibt? Und hat der VAR die Schiedsrichter schlechter gemacht? Diese Fragen stellt sich unser Condorcet-Autor Urs Kalberer.

DENKMOMENT

Elternzeit statt Handyzeit – oder: Fokussierte Elternbildung als Präventionsbeitrag

Die Auswirkungen des zunehmenden Medienkonsums füllen derzeit die Spalten unserer Zeitungen, werden in Fachkreisen intensiv diskutiert und überall ist eine wachsende Besorgnis festzustellen. Auch Condorcet-Autor Niklaus Gerber beschreibt die teilweise erschreckenden Auswüchse, sieht hingegen die Eltern in der Pflicht und möchte diese unterstützen.

Deutsche Schulen

Die stille Tragödie der “Tablet-Klassen”

Deutsche Schulen setzen immer noch auf “Tablet-Klassen” – ein Irrweg, den andere europäische Länder längst gestoppt haben. Denn Studie zeigen klar, wie elektronische Medien die “kognitive Geduld” der Kinder zerstören, schreibt die freie Autorin Kristina Schröder in einem Beitrag für die WELT.

Die Problematik des digitalen Lernens

Vorsicht: Lernapp!

Lernapps sind “in”, ihr Gebrauch attraktiv. Condorcet-Autor Urs Kalberer fragt sich, ob der Einsatz dieser digitalen Programme wirklich immer mit Lernen zu tun haben.

Arbeitsbelastung

Referendarin (27) bricht nach vier Monaten Unterricht an Schule ab: “Das halte ich nicht durch”

Janna S. (27) hält es viereinhalb Monate als Referendarin an einer Schule in Berlin aus, dann bricht sie ab und wechselt den Job. Die Gründe dafür sind vielfältig. Wir bringen einen Beitrag, der zuerst bei Focus online erschienen ist.

Willkommen im goldenen Zeitalter der Dummheit

Die Journalistin Sophie McBain veröffentlichte eine bemerkenswerte Recherche im Guardian Weekly (1). Sie referiert die Forschung zur Wirkung der Künstlichen Intelligenz (KI) auf das menschliche Gehirn. Condorcet-Autor Felix Schmutz hat sie – ganz ohne KI – nacherzählt.

Interview über Leseschwäche

“Wir laufen sehenden Auges in ein schweres Problem hinein”

Fast die Hälfte der 15-Jährigen in der Schweiz verfügt über eine geringe Lesekompetenz. Der Experte für Deutschdidaktik Maik Philipp findet, die Öffentlichkeit sollte das ernster nehmen. Wir bringen ein Interview, das zuerst in der “Basler Zeitung” erschienen ist.

Grundkompetenzen

Schulkinder lesen und schreiben immer schlechter – doch es gibt Grund zur Hoffnung

Leseschwäche breitet sich aus. Was sind die Gründe – und warum hat die Leseförderung der letzten Jahre nicht angeschlagen? Es gibt Hoffnung. Ein Beitrag, der zuerst in den CH Media-Medien erschienen ist.