KI an Schulen omnipräsent – aber völlig unkontrolliert
“Das bringt nichts, ist sogar kontraproduktiv”, sagt der Bildungsforscher Stefan Wolter
Ein neues Digitalisierungs-Monitoring zeigt: Wenn die Lehrer sich nicht mit künstlicher Intelligenz beschäftigen und die Kontrolle übernehmen, ist der Lernerfolg der Schüler gefährdet. Dieser Beitrag ist zuerst in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erschienen.
Sozialforscher Herteux erklärt
In Deutschland machen 1,2 Millionen junge Menschen nichts
Mehr als eine Million junge Menschen in Deutschland sind weder in Ausbildung noch Arbeit. Wer sind die NEETs – und warum steigen ihre Zahlen? Dieser Beitrag ist zuerst auf “Focus online” erschienen.
Über die Rolle der Lehrperson
Plädoyer für das Lehren
«Lehren heisst auch, sich um die nächste Generation zu kümmern», schreibt Primarlehrerin und Condorcet-Autorin Christine Staehelin in ihrem Beitrag.
Zur Volksinitiative für ein Verbot der digitalen Geräte in den ersten vier Schuljahren
Die Frühdigitalisierung ist kein pädagogischer Fortschritt
Die Anziehungskraft digitaler Geräte auf Kinder ist gewaltig. Wer zuhause mit Kindern im Primarschulalter zu tun hat, erlebt diese fast unglaubliche Faszination der Jungmannschaft für die Welt des Digitalen immer wieder. Steht ein Handy unverschlüsselt zur Verfügung, geht es nicht lange, bis eines der Kinder verdächtig ruhig wird und sich irgendwo zurückzieht. Schaut man nach, […]
Initiative der "Starken Schule beider Basel"
2’529 Unterschriften für «Keine digitalen Geräte in den ersten vier Primarschuljahren» eingereicht
Die kantonale Volksinitiative «Keine digitalen Geräte in den ersten vier Primarschuljahren» ist eingereicht. Heute Dienstag wurden vor dem Regierungsgebäude in Liestal 2’529 Unterschriften an den 2. Landschreiber übergeben. Damit ist ein wichtiger Schritt erreicht: Das Anliegen wird nun offiziell geprüft und das politische Verfahren nimmt seinen Lauf. Lavinia Beck berichtet.
Ein parlamentarisches Handy-Verbot
Ein Smartphone ist keine Zigarette
Condorcet-Autor Alain Pichard warnte in einer Zeit, da Parlamente und PH-Labors noch das Hohelied auf die Digitalisierung anstimmten, vor allfälligen Nebenwirkungen des Handy- und Computereinsatzes. Er sah aber auch ihre Chancen. Nun muss er feststellen, wie aufgrund von Studien und Alarmberichten plötzlich Verbote beschlossen werden. Für ihn der Gipfel der Heuchelei und eine Manifestation der Ahnungslosigkeit.
DENKMOMENT
Die extensive Nutzung digitaler Tools – oder: Verkümmern wir zunehmend?
Stehen wir als Gesellschaft am Anfang einer geistigen Verkümmerung und droht uns eine kollektive Verblödung? Der Zusammenhang zwischen intensivem Surfen auf Social-Media-Apps und der gleichzeitig häufigen KI-Nutzung scheint diesen folgenschweren Effekt zu zeigen. Das Ziel muss jedoch sein, die Risiken dieser neuen Technologien zu minimieren und die Chancen in sinnvolle Mehrwerte umzusetzen. Condorcet-Autor Niklaus Gerber plädiert für ein Pflichtfach Medienerziehung.
Schnappschuss
Vor 40 Jahren! Weniger Computer – mehr Bürgenähe
Dieser Screenshot ist Christoph Steffens, Digitalexperte, digital auf die Füße gefallen. Er fand ihn zu lustig, um ihn nicht auf LinkedIn zu teilen. Und wir schliessen uns dem an.
DENKMOMENT
Angriff auf die Big Tech – oder: Die Blauäugigkeit, dass sich bald etwas verändert
Man darf immer hoffnungsvoll sein. Bis jedoch bei den Technologie-Giganten in den USA und China genügend politischer Druck aufgebaut worden ist und sie ihre erfolgreichen und hochgezüchteten Plattformen zum Besseren regulieren, werden – wenn überhaupt – Jahre vergehen. Während dieser (zu) langen Zeitspanne sind insbesondere unsere Kinder und Jugendlichen immer stärker gesundheitlich gefährdet. Wir müssen die Zügel selbst an die Hand nehmen, denn wir können das.
DENKMOMENT
Das Dumbphone – oder: Das bewusst abgespeckte «Smartphone» für Schulkinder
Die Negativschlagzeilen rund um das Smartphone in Kinderhänden löst in unserer Gesellschaft zunehmend Betroffenheit aus. Kritische Stimmen, die sich um die Gesundheit der Kinder resp. Schülerinnen und Schüler sorgen, nehmen zu. Eine der Leitfragen dreht sich um das Alter, ab wann ein Mensch so weit gefestigt ist, dass er selbstverantwortend und ohne gesundheitliche Beinträchtigungen mit einem solchen Gerät umgehen kann. Eine wachsende Zahl an Fachleuten ist der Meinung, dass es auf Stufe Volksschule kein Smartphone braucht. Die Bedürfnisse können mit einem Dumbphone befriedigt werden, meint Condorcet-Autor Niklaus Gerber.
