20. Oktober 2021

Digitalisierung

Anmerkungen zur Schulreform im Zeitalter der Digitalisierung – Teil 3

Im 3. und letzten Teil seiner Analyse “Anmerkungen zur Schulreform im Zeitalter der Digitalisierung” wagt Professor Jürgen Oelkers einen Blick in die Zukunft. Was kommt auf die Schule zu, auf was müssen sich die Lehrkräfte einstellen und was wird mit Sicherheit nicht funktionieren?

Anmerkungen zur Schulreform im Zeitalter der Digitalisierung – Teil 2

Im 2. Teil seiner Ausführungen “Anmerkungen zur Schulreform im Zeitalter der Digitalisierung” beschäftigt sich Professor Jürgen Oelkers mit dem “selbstregulierten Unterricht” und relativiert dessen Wirksamkeit. Ausführlich geht er auf die Meta-Studie von John Hattie ein.

Anmerkungen zur Schulreform im Zeitalter der Digitalisierung – Teil 1

Der emer. Professor der Universität Zürich Jürgen Oelkers hat uns eine umfassende Analyse der Umgestaltung unserer Schullandschaft im Zeitaler der Digitalisierung zur Verfügung gestellt. Die Redaktion des Condorcet-Blogs ist sich einig, dass es sich hier um eine hervorragende Beschreibung des gegenwärtigen Reformdiskurses handelt. Deshalb veröffentichen wir ihn in voller Länge, aufgeteilt in drei Teile. Lesen Sie heute den 1. Teil: “Wandel der Lebenswelten”.

KI an Schulen: Schlauer lernen

Künstliche Intelligenz soll den Schulunterricht besser und für jedes Kind passend machen. Nun wird die neue Technologie erstmals auch an deutschen Schulen getestet. Der Condorcet-Blog empfiehlt Ihnen einen Artikel der Zeit-Journalisten Ulf Schönert und Martin Spiewack.

Das Schulkind als postmoderner Einzeller?

Das Tandem „Lehren und Lernen“ gilt vielen als überholt. Im Zentrum steht für sie das selbstbestimmte Lernen des Kindes. Nun kündet sich aber eine (Wieder-)Entdeckung des Lehrens an. Ein Beitrag des Condorcet-Autors Carl Bossard.

«Es geht nicht nur um Wissenschaft, sondern auch um Geopolitik»

Ein beachtlicher Teil der Schweizer Hochschulen gehört zur Welt­spitze, die solide finanzierte Volksschule liefert gute Resultate und die Firmen investieren weiterhin in die ­Berufslehre. Dennoch sei das Bildungssystem zerbrechlich, warnt der Präsident der EPFL, Martin Vetterli. Dieses Interview erschien zuerst im Schweizer Monat.

Condorcet-Autor Alain Pichard in der Sonntagszeitung «Man hält Eltern oft für etwas nervig»

Natürlich freut es uns, dass wieder ein Autor des Condorcet-Blogs die Gelegenheit hatte, in der grossen Sonntagszeitung zu aktuellen Bildungsfragen Stelung zu nehmen. Die Interviewerin Nadja Pastega leitete das Gespräch mit folgenden Worten ein: Ende Monat geht der bekannteste Lehrer der Schweiz in Pension. Der kämpferische Pädagoge über miserable Lehrkräfte, schädliche Schulreformen und engagierte Väter und Mütter.

Der bildungsindustrielle Komplex und die KV-Reform

Die neuste Reform, Kaufleute 22 genannt, ist an bildungspolitischen Absurditäten kaum zu überbieten. Ihre Praxisferne ruft jetzt sogar die bis anhin kompetenzverliebten Banken und SP-Genossinnen auf die Barrikaden. Ein Blick hinter die Kulissen des Reformgeschehens von Alain Pichard bringt allerdings noch interessantere Erkenntnisse ans Tageslicht. Diese Bildungsreform, so sein Fazit, ist ein Paradebeispiel für das Wirken des bildungsindustriellen Komplexes.

Sonderauswertung von PISA 2018: Die Nutzung digitaler Medien an sich wirkt nicht lernfördernd

Condorcet-Autor Alain Pichard ist zwar kein Freund von PISA, sieht aber auch durchaus positive Aspekte. Nun ist er auf eine interessante Sonderauswertung gestossen.

Macht Corona spiessige Tugenden zu Lebenskompetenzen?

Hartnäckig an etwas Unangenehmem dranzubleiben, lernt man nicht durch eine optimal fürsorgliche Erziehung, in der Kinder wie zerbrechliche Porzellanpuppen behandelt werden. Das meint die Bildungsforscherin Margrit Stamm. Ihr Artikel ist zuerst im Nebelspalter erschienen.