10. August 2022

PISA

Das Wunder der Volksschule – sie hält sich … noch.

Condorcet-Autor Alain Pichard hält unsere Volksschule nach wie vor für ein Erfolgsmodell und nennt in seinem Text die Indikatoren. Er sieht aber auch dunkle Wolken am Horizont. Dass es immer noch recht gut stehe, verdanke die Schweiz dem Föderalismus und der Mehrheit seiner Lehrkräfte, die wissen, worauf es ankomme …

Condorcet-Autor Alain Pichard zu Gast bei Markus Somm: Mit Bildung kann man heute viel Geld verdienen!

Am 29. Dezember wurde im Nebelspalter ein Interview mit unserem Condorcet-Autor Alain Pichard aufgeschaltet. Die beiden Herren unterhielten sich über die Passivität der Lehrpersonen, die Rolle der Lehrerverbände, über den Illetrismus, die Kompetenzorientierung und viele weitere umstrittene Bildungsthemen. Wir wünschen eine anregende Hörsession.

Kühnels Sonntagseinspruch: Viele Programme – wenig Effekte

Kühnels Sonntagseinspruch, garstig wie immer, aber gut recherchiert! Viel Vergnügen.

Replik: Bildungspolitik für die Kinder unterprivilegierter Schichten muss pragmatisch sein

Die beiden Codorcet-Autoren, Alain Pichard und Felix Schmutz, antworten auf den Artikel von Johannes Gruber (https://condorcet.ch/2021/07/warum-linke-bildungspolitik-vonnoeten-ist-und-warum-sie-nicht-ausreicht/er). Dabei gehen sie mit Johannes Gruber einig, dass Chancengerechtigkeit, Durchlässigkeit und der Einsatz für die unterprivilegierten Schichten unverzichtbare Prämissen unseres bildungspolitischen Handelns sein müssen. Sie zeigen aber auch auf, dass in Grubers Argumentation die wirklichen Zustände verzerrt und zum Teil auch falsch dargestellt werden, und legen den Finger auf eine unangenehme linke Wahrheit: ihr Bündnis mit neoliberalen Werten.

Kann es Brücken geben?

Codorcet-Autor Felix Schmutz nimmt die Frage von Alain Pichard (siehe Kommentar “Wo sind die Brücken?” 11.7.21) auf und konkretisiert sie, ohne sich allerdings allzu grosse Illusionen zu machen.

Der schiefe Turm von PISA: eine Podiumsveranstaltung mit Urs Moser und Carl Bossard

Nach einer längeren coronabedingten Pause starteten die Ostschweizer Kinderärzte wieder ihre stets hochkarätig besetzte Veranstaltungsreihe zu aktuellen Bildungsthemen. In der ersten Veranstaltung dieses Jahres kreuzten der Bildungsforscher und Statistiker Urs Moser und Condorcet-Autor Carl Bossard die Klingen. Alain Pichard war an diesem Anlass dabei und berichtet für unseren Blog.

Kühnels Sonntagszwischenruf – Der unbekannte Weinert oder die Sache mit der sozialen Herkunft

Professor Franz Weinert gilt als Vater der Kompetenzorientierung, zu unrecht, wie man heute weiss. Nun hat Professor Wolfgang Kühnel einen Beitrag des verstorbenen Professor Weinert entdeckt, der einigen Zündstoff birgt und die ideologielastigen Interpretationen der heutigen PISA-Forscher in Bedrängnis bringen könnte.

Sonderauswertung von PISA 2018: Die Nutzung digitaler Medien an sich wirkt nicht lernfördernd

Condorcet-Autor Alain Pichard ist zwar kein Freund von PISA, sieht aber auch durchaus positive Aspekte. Nun ist er auf eine interessante Sonderauswertung gestossen.

Bildungswunder Südkorea – Was können wir lernen? 1. Teil

PISA-Spitzenreiter Südkorea verbindet man mit einer grossen Uniformiertheit und jeder Menge Klischees. In einem erfrischenden Interview zeichnet Roland Reichenbach, Professor für Erziehungswissenschaften an der Universität Zürich, im Gespräch mit Alain Pichard ein nuanciertes Bild dieser bemerkenswerten Nation und seiner Bildungsleistung. Lesen Sie den 1. Teil des vollständigen Interviews, das in gekürzter Form bereits in der NZZ (6.3.21) erschienen ist.

Viel Phraseologie – wenig mathematische Didaktik

Nun hat sich auch Professor Wolfgang Kühnel, Mathematikprofessor aus Deutschland, das Dokument des Bildungsdepartements des Bundesstaates Oregon (USA) vorgenommen (siehe vorherigen Beitrag: “Frage an die Wissenschaft: Wie unterrichtet man nichtrassistisch Mathematik?” 3.3.21). Sein Fazit: Man sollte dieses Pamphlet nicht allzu hoch hängen.