5. Oktober 2026

PISA

Dieter Nuhr über seine missratene soziale Verantwortung

PISA – und die soziale Frage

Dieter Nuhr gibt es zu: Er hat in der Erziehung seiner Tochter völlig versagt. Er hat ihr vorgelesen.

Die grundsätzliche Fehlkonstruktion von PISA

PISA misst das Scheitern von Pisa.

Professor Volker Ladenthin gehörte von Anfang an zu den Kritikern der PISA-Doktrin. Die repetitiven Resultate von PISA bestätigen seine Analyse.
PISA bestätigt seinen eigenen Misserfolg. PISA misst das Scheitern von Pisa.

Ablehnung der Bildungsintiative in Bern

Eine weitere Klatsche für die Lehrerorganisationen

Die Bildungsinitiative der bernischen Lehrerorganisation Bildung Bern wurde von der Stimmbevölkerung abgelehnt. Trotz einem Riesenbudget und viel Prominenz. Condorcet-Autor Alain Pichard fand die Idee, Bildungsqualität in der Verfassung zu verankern, immer eine Schnapsidee, war aber doch über die deutliche Ablehnung überrascht. Die Eltern liessen sich nicht von hohlen Sprüchen blenden, sondern kennen die Probleme bestens.

Ideologiegehalt bei den PISA-Aufgaben

PISA kontrolliert die Schülerleistungen, wer kontrolliert PISA?

Im Erklär-Bingo der selbsternannten Bildungsexpertokratie wird viel über die Ergebnisse und deren Ursachen gerätselt. Grundsätzliche Kritik an der Art der PISA-Aufgaben hört man nur wenig, untern anderem auch, weil viele diese Aufgaben gar nicht kennen. Prof. Dr. Christian Rieck hat nun einige dieser Aufgabenstellungen unter die Lupe genommen, sie miteinander verglichen und Erstaunliches festgestellt.

Mail von Harald Martenstein

Ein Land, in dem die Vögel keine Eier legen

Der brillante Kolumnist Harald Martenstein schrieb in der Bild-Zeitung eine Mail an Frau Silke Müller, Buchautorin und Schulleiterin in Deutschland.

Leistungsverfall

Die versteckte Wahrheit der Pisa-Studie

Der Journalist und ehemalige Bildungsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Mathias Brodkorb (SPD), kommentiert mit reichlich viel Widerwillen die Ergebnisse der neusten PISA-Studie. Er nimmt sich dabei vor allem ein Teil des “Erklär-Bingos” der zahlreichen BIldungsexperten vor: Die mangelnde Bildungsgerechtigkeit.

Die Fakten: Schweizer Schüler können immer schlechter lesen. Das zeigen die Pisa-Studien seit 2012.

«Warum nahm Anna keinen Regenschirm mit?»

In seinem Memo nimmt der Nebelspalter-Herausgeber Markus Somm die Leseleistungen der Schweizer Schülerinnen und Schüler unter die Lupe.

Lesekompetenz: Was im Unterricht möglich ist, wenn man Prioritäten setzt

Es braucht Lehrer und Lehrerinnen, die eine Leidenschaft fürs Lesen haben

Dieser Beitrag wurde bereits anlässlich der PISA-Erhebung 2022 im Condorcet-Blog veröffentlicht. Wir schalten ihn hier noch einmaö auf, weil er nichts von seiner Aktualität verloren hat. Die Veröffentlichung der aktuellen PISA-Resultate, die – wieder einmal – offengelegt hat, dass nun sogar 28% unserer Schülerinnen und Schüler nach der obligatorischen Schulzeit einfachste Texte nicht verstehen kann, hat eine Flut von Artikeln und Kommentaren ausgelöst. Gefragt sind dabei vor allem Einschätzungen von Bildungsforschern, Journalistinnen, PH-Dozenten oder Verbandsfunktionären. Höchste Zeit, einmal eine Person aus der Praxis zu Worte kommen zu lassen. Yasemin Dinekli, Redaktionsmitglied und Präsidentin des Condorcet-Trägervereins, hat sich mit der ehemaligen Schulleiterin aus Biel, Ruth Wiederkehr, unterhalten. Ruth Wiederkehr arbeitete bis Sommer 23 im Oberstufenzentrum Mett-Bözingen in Biel. In dieser Schule sitzen Real- und Sekundarschüler und Schülerinnen ausser in den Niveau-Fächern in derselben Klasse. Im Deutschunterricht bleiben sie zusammen. Diese Schule zeigt, dass man dieser Entwicklung auch unter schwierigen Umständen – der Migrantionsanteil beträgt 80% – mit Unterricht entgegenhalten kann. Es braucht Fachwissen und den Mut Prioritäten zu setzen.

A man in a suit sits at a table in a meeting room, hands clasped near his mouth and a thoughtful expression.
Mathias Brodkorb (SPD) über PISA, Leistungsabfall und sein neues Buch

Wir leiden unter einem Gleichheitswahn

Der bekennende Sozialdemokrat und ehemalige Minister des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, Mathias Brodkorb, ist im Condorcet-Blog kein Unbekannter. Als Gastautor hat er schon zwei Artikel für uns geschrieben. Kürzlich veröffentlichte er mit Klaus Zierer das Buch “Tyrannei der Gleichheit”. Der Plattform “based” gab er kürzlich ein Interview. So viel vorweg: Dieses Interview sollte man sich von der ersten bis zur letzten Sekunde anhören. Gerade für linke Bildungsinteressierte birgt es ein Feuerwerk an Fakten, Thesen und Meinungen.

Poster for a 2026 event: 'Unterricht: kein Übel, sondern eine Wohltat!' over a stylized staircase illustration with a blue vertical band on the left.
Wider die schulische Transformationsrhetorik

Unterricht: kein Übel, sondern eine Wohltat!

Michael Felten und Michael Storch haben eine treffende Analyse der gegenwärtigen Transformationsrhetorik im Bildungsbereich verfasst. Die Schrift wurde von unseren Mitstreiterinnen der GBW in Deutschland herausgegeben und ergänzt auch das Manifest der bildungspolitischen Wende. Wir haben den Beginn aufgeschalten und auf Grund der Länge den Rest verlinkt.