23. September 2026
Kühnels Sonntagseinspruch

Nach PISA: Das übliche Ritual einer organisierten Hilfslosigkeit

Wolfgang Kuehnels Sonntagseinspruch gehört mittlwerweile zur geheimen Lieblingslektüre vieler Condorcet-Leser und -Leserinnen. Diesmal befasst sich der Mathematikprofessor aus Stuttgart mit dem Ritual der Erklärversuche und fragt sich: Was wäre, wenn wir PISA abschaffen würden? Die Antwort lesen Sie am Ende dieses Beitrags. Viel Vergnügen.

Ideologiegehalt bei den PISA-Aufgaben

PISA kontrolliert die Schülerleistungen, wer kontrolliert PISA?

Im Erklär-Bingo der selbsternannten Bildungsexpertokratie wird viel über die Ergebnisse und deren Ursachen gerätselt. Grundsätzliche Kritik an der Art der PISA-Aufgaben hört man nur wenig, untern anderem auch, weil viele diese Aufgaben gar nicht kennen. Prof. Dr. Christian Rieck hat nun einige dieser Aufgabenstellungen unter die Lupe genommen, sie miteinander verglichen und Erstaunliches festgestellt.

Leistungsverfall

Die versteckte Wahrheit der Pisa-Studie

Der Journalist und ehemalige Bildungsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Mathias Brodkorb (SPD), kommentiert mit reichlich viel Widerwillen die Ergebnisse der neusten PISA-Studie. Er nimmt sich dabei vor allem ein Teil des “Erklär-Bingos” der zahlreichen BIldungsexperten vor: Die mangelnde Bildungsgerechtigkeit.

Die Fakten: Schweizer Schüler können immer schlechter lesen. Das zeigen die Pisa-Studien seit 2012.

«Warum nahm Anna keinen Regenschirm mit?»

In seinem Memo nimmt der Nebelspalter-Herausgeber Markus Somm die Leseleistungen der Schweizer Schülerinnen und Schüler unter die Lupe.

Grossrat Manuel C. Widmer antwortet Condorcet-Autor Alain Pichard

In die Verfassung gehören Grundsätze

Der Berner Grossrat Manuel C. Widmer (Grüne) antwortet unserem Condorcet-Autor Alain Pichard auf dessen Artikel (Die Verfassung ist kein Gästebuch, 1.9.26) und betont dabei die grundsätzliche Ausrichtung der Bildungsinitiative.

Brown teddy bear sitting and reading a yellow book with a frog illustration on the cover.
Die Konsequenzen nachlassender Erwartungen

Den Kindern etwas zutrauen

Der Condorcet-Blog begrüsst einen neuen Gastautor. Der Mathematikdozent an der Universität Zürich, Nima Moshayedi, stimmt dem Befund des NZZ-Artikels ( https://condorcet.ch/2026/08/warum-das-leistungsethos-an-den-schulen-abgenommen-hat/ ) im Wesentlichen zu und mahnt, den Schülerinnen und Schülern auch etwas zuzutrauen.

Zu den Umfrageergebnissen des LCH zur integrativen Schule

Integration: Das Klassenzimmer als Versuchslabor

Die integrative Schule war einst angetreten, die alte Welt der Kleinklassen wegzufegen. Zurück bleibt ein Klassenzimmer, in dem alle gemeinsam unterrichtet werden und die Lehrpersonen gleichzeitig individualisieren, differenzieren, intervenieren, deeskalieren und manchmal sogar noch unterrichten.

Nun hat der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) seine Umfrage zur «inklusionsorientierten Schule» ausgewertet. Das Ergebnis dürfte für die Integrationsbefürworter ungefähr so angenehm sein wie ein Regenschirm im Sturm. Die Realität im Klassenzimmer lässt sich eigentlich nicht mehr länger wegreden. Ausser man heisst LCH.

Die wundersame Dynamik von Reformen, besonders im Bildungsbereich

Wenn es nicht funktioniert, sind es die fehlenden Gelingensbedingungen

Viele der grossen Schulreformen kommen unter Druck, weil sie nicht die versprochenen Resultate erzielen. Und wie reagieren die Reformer? Jürg Wiedemann, Gründungsmitglied der Starken Schule beider Basel, erklärt es uns in vielen Metaphern.