30. November 2021


Das Nachtprojekt – ein Highlight in der Berufswahlvorbereitung

Fabian Bütikofer und Christoph Schneeberger stellen der Condorcet-LeserInnenschaft ein packendes Projekt vor, das sie als festen Bestandteil der Berufswahlvorbereitung in die Planung aufgenommen haben. Das Nachtprojekt erfreut sich bei den Schülerinnen und Schülern grosser Beliebtheit und bietet gute Lerneffekte.

Warum Lehrer aussteigen: »Ich habe das Gefühl, in einer Höhle gelebt zu haben«

Die Drittelsregel galt bis anhin in der Schweiz: Ein Drittel der Lehrkräfte tritt den Beruf gar nicht erst an, ein weiteres Drittel verlässt die Schulstuben nach zwei bis drei Jahren. Ein Drittel bleibt. In Deutschland geniessen die Lehrkräfte grosse Privilegien, weshalb die grosse Kündigungswelle bisher wohl ausgeblieben ist. Ein Artikel im Spiegel zeigt nun, dass es auch in Deutschlands Schulen Absetzbewegungen gibt.

Die Schulvorbereitungspflicht ist für offene Gesellschaften unumgänglich

Markus Waldvogel setzt bei der Forderung nach mehr Chancengerechtigkeit und Bildung für alle bei der Familie an. Seiner Ansicht nach könne es der Staat nicht hinnehmen, wenn immer mehr Kinder gar nicht mehr schulfähig sind.

Die Berufslehre bietet mindestens so gute Aussichten wie das Gymnasium

Der steigende Anteil an Akademikern und Ausländern unter den Eltern in der Schweiz setzt die Berufslehre unter Prestigedruck. Doch laut einer neuen Studie liefert die Berufslehre nach wie vor sehr gute Zukunftschancen. Hansueli Schöchli hat sich in der NZZ mit dieser Studie auseinandergesetzt und stellt sie vor.

Jeremias Gotthelf – ein unbequemer Schulkommissär

Dass Jeremias Gotthelf, alias Albert Bitzius, eine namhafte Grösse in der Schweizer Literaturgeschichte darstellt, ist allgemein bekannt. Weniger im Bewusstsein der Leute könnte seine Tätigkeit als “Schulkommissär” und sein Engagement für gute Lehrer, eine gute Schule und die allgemeine Schulpflicht sein. Peter Aebersold ruft dies in seinem Beitrag in Erinnerung.

Chancengerechtigkeit in Schule und Job

Die Debatte um die Chancengerechtigkeit wird sehr oft ideologisch geführt. Thomas Ragni setzt in seinem umfangreichen und anspruchsvollen Beitrag vor allem auf Empirie und zeigt: Von echter Chancengerechtigkeit sind wir weit entfernt.

Kühnels-Sonntagszwischenruf: Mathematikschwäche: Jetzt sollen es die KITAS richten!

Wieder einmal ein Sonntagszwischenruf von Wolfgang Kühnel, Mathematikprofessor in Stuttgart. Er beschäftigt sich mit den immer sonderbareren Ideen, der chronischen Mathematikschwäche in unserem nördlichen Nachbarland entgegenzuwirken.

Kritik an der PH in Muttenz geht in die nächste Runde

2024 soll die FHNW einen neuen Leistungsauftrag erhalten. Jetzt werden Stimmen laut, welche fordern, dass dieser einen besseren Praxisbezug des Lehrkörpers an der Pädagogischen Hochschule sicherstellt. Wir bringen hier einen Beitrag der am 3.11. in der bzbasel erschienen ist.

Comenius – die Kunst, alle alles zu lehren

Es ist schon erstaunlich, welch weitsichtige und humanistisch denkenden Menschen es im vorrevolutionären Zeitalter gab. Dank unserem Haushistoriker Peter Aebersold lernen unsere Leserinnen und Leser den Philosophen und Theologen Comenius und dessen Pionierwerke der didaktischen Bildung kennen.

Vygotskij: Der Reichtum der Phantasie hängt von der Vielfalt und dem Reichtum der gelebten Erfahrungen ab.

Der emeritierte Genfer Pädagogikprofessor Bernard Schneuwly steht für den Anfang unseres Condorcet-Blogs. Er erklärte den Initianten des Bildungsblogs die Bedeutung des bis dahin unbekannten Jean-Marie de Condorcet für unser Bildungssystem. Bernard Schneuwly ist allerdings auch ein Kenner von Lew Vygotskij, des einflussreichen sowetischen Psychologen in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. In seinem anspruchsvollen Beitrag über die Bedeutung der Phantasie im Bildungsprozess bringt er uns diesen viel zu früh verstorbenen Wissenschaftler näher. Dabei wagt Bernard Schneuwly eine ungewöhnliche Form. Er führt mit dem Wissenschaftler ein fingiertes Interview.