Etwas Mut braucht es halt schon
Liebe Leserinnen und Leser in den folgenden Zeilen möchte ich Ihnen einen Auszug aus einigen Kontaktaufnahmen und Hilfegesuchen anonymisiert schildern, mit denen die Redaktion und vor allem auch ich selbst konfrontiert wurde. Namen sind geändert. Der Artikel am Wandbrett Ein langjähriger Kollege in einem Schulhaus im Kanton Bern hängt einen kritischen Artikel von mir am […]
Einladung zur Jungbürgerfeier: Kein Deutsch, kein Frühfranzösisch… was bleibt?
Wenn die Frühfranzösischfans und die Deutschpromotoren solche Freunde haben, brauchen sie keine Gegner mehr
Die stille Schafferin holte Millionen für Lehrpersonen – und liess anderes liegen
Regierungsrätin Häsler galt als “stille Schafferin”, die lieber im Hintergrund Lösungen erarbeitete, als im Rampenlicht zu stehen. Ihr grösster Erfolg war die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Löhne der Lehrpersonen. Bei Themen, die ihr nicht behagten, vermissten Kritikerinnen das “Herzblut”. Nach ihrem Rücktritt übernimmt die Berner Oberländerin das Präsidium der Krebsliga Bern. Diese Würdigung ist zuerst im Berner “Bund” erschienen.
EDK-Bildungsrhetorik und Schulrealität passen überhaupt nicht mehr zusammen
Die Liste der dringend zu lösenden Herausforderungen in der Volksschule ist lang. Das überladene Fremdsprachenkonzept, die dringend zu schliessenden Lücken im Deutsch, die forcierte schulische Integration, die Verzettelung durch stoffliche Überfülle und masslos gewordene Forderungen an den individualisierten Unterricht haben die Volksschule unter einen permanenten Überdruck gesetzt. – Doch was unternimmt die Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz, um aus der wenig erfreulichen Situation herauszukommen? Die Antwort ist ernüchternd: Man beschönigt, wartet auf weitere Bestätigungen durch neue Erhebungen und legt die Hände in den Schoss. Um den Anschein zu erwecken, dass man gut auf Kurs und nicht untätig sei, wird stets das hervorgehoben, was in unseren Schulen einigermassen rundläuft.
Pleiten, Pech und Pannen oder wie uns eine Bildungsbürokratie einen monumentalen Irrtum mit immer neuen Argumenten schmackhaft machen will.
Nächste Woche wird das bernische Kantonsparlament über eine Verschiebung des Frühfranzösisch in die 5. Klasse abstimmen. Die Condorcet-Autoren Alain Pichard, Urs Kalberer und Felix Schmutz haben eine Zeitleiste des monumentalen bildungspolitischen Irrtums erstellt. Mit den Baustellen Frühfremdsprachenunterricht und Mehrsprachendidaktik wurden Hunderte von Millionen Franken in den Sand gesetzt. Zugeben will es niemand! Wir bringen eine aktualisierte Fassung.
Die PH-Odyssee
Diesem Bericht voraus gingen mehrere direkte Gespräche und ein intensiver Mailaustausch. Die unglaubliche Odyssee einer ausgebildeten Gymnasiallehrerin, die sich für die Sekundarstufe 1 nachqualifizieren musste, ist ein Skandal und wirft kein gutes Licht auf die Ausbildungsstätten unserer zukünftigen Lehrergeneration. Wir veröffentlichen diesen Bericht anonym, die Autorin ist der Redaktion bekannt.
Alle wollen gleich behandelt werden, nämlich individuell
Jedes Kind ist einzigartig. Unser neuer Schnappschuss – aufgenommen in der LinkedIn-Plattform!
Wir leiden unter einem Gleichheitswahn
Der bekennende Sozialdemokrat und ehemalige Minister des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, Mathias Brodkorb, ist im Condorcet-Blog kein Unbekannter. Als Gastautor hat er schon zwei Artikel für uns geschrieben. Kürzlich veröffentlichte er mit Klaus Zierer das Buch “Tyrannei der Gleichheit”. Der Plattform “based” gab er kürzlich ein Interview. So viel vorweg: Dieses Interview sollte man sich von der ersten bis zur letzten Sekunde anhören. Gerade für linke Bildungsinteressierte birgt es ein Feuerwerk an Fakten, Thesen und Meinungen.
Angriff auf die Big Tech – oder: Die Blauäugigkeit, dass sich bald etwas verändert
Man darf immer hoffnungsvoll sein. Bis jedoch bei den Technologie-Giganten in den USA und China genügend politischer Druck aufgebaut worden ist und sie ihre erfolgreichen und hochgezüchteten Plattformen zum Besseren regulieren, werden – wenn überhaupt – Jahre vergehen. Während dieser (zu) langen Zeitspanne sind insbesondere unsere Kinder und Jugendlichen immer stärker gesundheitlich gefährdet. Wir müssen die Zügel selbst an die Hand nehmen, denn wir können das.
Gymilehrer warnen: Hochbegabte werden zu wenig gut gefördert
Es wird – zurecht – viel für die schwächeren Schülerinnen und Schüler getan. Dennoch sollte man die stärkeren nicht vergessen. Einige Gymlehrer waren davor und die NZZ am Sonntag berichtete darüber.
