Ich bin eine erfahrene Lehrperson am Gymnasium, habe an der UZH studiert, eine gute Lehrerausbildung genossen und viele Jahre Berufserfahrung.
Was viele nicht wissen, ist, dass die Anstellungsbedingungen am Gymnasium anders sind als an der Volksschule: Am Gymnasium gibt es oft einen Lehrerüberschuss, viel Konkurrenz um Stellen und ohne eine gewonnene Wahl kann man nicht länger als ein Jahr bleiben. Die Volksschule hingegen bietet deutlich flexiblere Möglichkeiten für Work-Life-Balance, Sabbaticals und Wiedereinstieg. Und da für mich die Arbeit mit Jugendlichen und Bildung im Zentrum steht, schien mir der nächste logische Weiterbildungsschritt, eine Stufenerweiterung vom Gymnasium (Sek 2) hin zur Volksschule (Sek 1) zu machen. Dieselben zwei Fächer, dasselbe Alter, dieselben Lehrmittel, anderes Schul-Label.
Ich stellte es mir unkompliziert vor: Ein paar Jahre in Teilzeit Kurse besuchen, mal wieder etwas lernen und etwas Studentenluft schnuppern.
Was so einfach geplant war, mutierte zu einem Albtraum. Inzwischen sind drei Jahre vergangen und ein Ende ist nicht abzusehen.

Mir ist es wichtig, anonym zu bleiben, um mir beruflich nicht zu schaden, darum sind hier Details anonymisiert, auch wenn man gewissen Dinge erschliessen kann. Ich verwende für alle Personen hier einfach mal das Maskulinum.
Die erste PH, die ich besuchte, ist eine notorische PH, die medial viel kritisiert wurde. Gerade in der Zeit als ich sie besuchte. Es gab in der gesamten Zeit, in der ich dort war, Pannen mit dem Buchungssystem und wiederkehrende An- und Abrechnungen von Modulen mitten im Studiengang. Kaum eingeführt wurde mein Studiengang gleich wieder abgeschafft. Man darf ihn noch fertig machen, aber man ist ein Sonderfall. Irgendwann wurde ich zum Gespräch für Sonderfälle mit dem zuständigen Professor eingeladen, da ich mich dagegen wehrte, von jemandem mit weniger Fachwissen und ohne Unterrichtserfahrung auf Sek 1 unterrichtet und bewertet zu werden, ausgerechnet in Fachdidaktik. Wir fanden eine Lösung: Statt Fachdidaktik zu lernen sollte ich einfach eine Arbeit über Anwendungen moderner IT im Klassenzimmer schreiben. Kein Problem, Arbeiten schreiben kann ich. Ich hatte sogar ein bisschen Spass daran, weil ich im Wesentlichen Strukturen aus meinem Unterricht zeigen und mit Fachliteratur abstützen konnte. Kurz darauf wurde die Abschaffung aller Professuren angekündigt, aus Spargründen. Das ist eines von vielen zynischen Details dieser Geschichte, die mein Leben schreibt.

In der Lehrerausbildung lerne ich an dieser PH dann vor allem, Noten zu hassen und Wortberichte gut zu finden. Ich war es von der Uni her gewohnt, wertfrei verschiedene Ansätze kennenzulernen und mir nach Kenntnis aller möglichen Theorien Präferenzen zu überlegen und in einer Seminararbeit mit wissenschaftlichen Quellen zu argumentieren. Hier wird uns ohne jegliche wissenschaftliche Grundlage eingetrichtert, dass Noten bäh bäh sind.
Mir fällt auch auf, dass uns die Dozierenden spezifische KIs vorstellen, dann aber sagen, man soll sie nicht verwenden. Dann wiederum fordern sie 25-seitige Reflexionsjournale mit Austausch in Duos bis nächste Woche ein. Natürlich jagen wir das dann durch die vorgestellten KIs, was sonst. Alle. 25 Seiten selbst zu schreiben würde mich fast eine Woche beschäftigen. Wir produzieren sogar die eigene Kritik zum Text,
Mir fällt auch auf, dass uns die Dozierenden spezifische KIs vorstellen, dann aber sagen, man soll sie nicht verwenden. Dann wiederum fordern sie 25-seitige Reflexionsjournale mit Austausch in Duos bis nächste Woche ein. Natürlich jagen wir das dann durch die vorgestellten KIs, was sonst. Alle. 25 Seiten selbst zu schreiben würde mich fast eine Woche beschäftigen. Wir produzieren sogar die eigene Kritik zum Text, indem wir es nochmals durch die KI jagen und sagen „Finde 3 harmlose Punkte, die man verbessern kann.“ Dann tun wir so als wäre das die Kritik des studentischen Peers, mit dem man sich neben Erwerbstätigkeit und vollem Stundenplan vermeintlich getroffen und natürlich ganz lange reflektiert hat. Und dann sage ich der KI nochmals, es soll mir die Kritik umsetzen und tue auch das rein. Ist ja klar.
Sein Korrekturaufwand ist mässig, da wir alle orthografisch richtig schreiben, oh Wunder, ausser natürlich, wo wir ChatGPT gesagt haben, er soll noch pro Seite zwei typisch schweizerische Syntaxfehler einbauen und einen Tippfehler pro Seite.
Im Endergebnis sind alle happy: Der Dozent kann belegen, dass seine Studenten wirklich viel leisten müssen, weswegen sein Kurs einen Kreditpunkt mehr wert ist als die anderen Kurse. Sein Korrekturaufwand ist mässig, da wir alle orthografisch richtig schreiben, oh Wunder, ausser natürlich, wo wir ChatGPT gesagt haben, er soll noch pro Seite zwei typisch schweizerische Syntaxfehler einbauen und einen Tippfehler pro Seite. Wir müssen ja schon auch auf die Dozenten Rücksicht nehmen, denn wenn sie die je 25 Seiten von 20 Studenten ebenfalls durch KI jagen (glauben wir wirklich, dass Dozenten 500 Seiten Hausaufgabe pro Woche und Kurs manuell korrigieren?) und keine Fehler zu finden sind, dann können sie sich nicht nützlich fühlen. Illegal ist das nicht, denn es sind keine Abschlussarbeiten und wir mussten nicht unterschreiben, dass es unser eigenes Werk ist. Es sind einfach irgendwelche Hausaufgaben, um auf die geforderten 25-30 Stunden Arbeitsaufwand pro ECTS zu kommen, ohne, dass der Aufwand beim Dozenten liegt oder uns wissenschaftliche Literatur zugemutet würde. Ich habe mich früh damit abgefunden, dass ich wohl nichts lernen werde an dieser PH ausser, dass ich inzwischen wirklich gut prompten kann und jede Menge verschiedene KIs kenne. Aber gut, ich bin wirklich gern Lehrperson und kann mich schon auch selbst weiterbilden.
Ich habe mich früh damit abgefunden, dass ich wohl nichts lernen werde an dieser PH ausser, dass ich inzwischen wirklich gut prompten kann und jede Menge verschiedene KIs kenne.
Das wirkliche Problem kam, als diese PH wieder mal einen Teil des Studiums on the go restrukturiert hat. Wir waren die ersten, die austesten durften, ob es überhaupt klappen würde. Das wussten wir aber nicht. Und es klappte nicht. Die Praxislehrpersonen waren nicht darüber informiert, dass in diesem Jahr auch Studierende kommen, die diverse Bildungshintergründe haben und teils schon erfahrene Lehrpersonen sind. Und plötzlich wurde man gefragt, wieso man schon so alt sei. Und wie man denn dazu komme, so rosinenpickerisch durch ein Studium zu gehen. Das sei Verrat an der Partnerschule, die vollen Einsatz sogar in den Ferien wolle. Als Praktikant müsse man unten durch, sonst habe man keine Chance. Meine Praxislehrperson hatte keine Hemmungen, es den Schülern so richtig zu zeigen. Und mir danach im Zimmer zuzuschreien, wieso man es den Schülern so richtig zeigen müsse. Spoiler: Sie seien unfähig. Als ich mässige Zustimmung zu dieser Art des Classroom Managements zeigte, wurde mir klar gesagt, dass es so nicht klappen werde mit meiner Lehrerkarriere. Ich hätte die falsche Einstellung und er werde meine Nicht-Eignung attestieren müssen. Das Ganze intensivierte sich leider rasch zum Albtraum. Die PH machte es sich leicht mit einer So-hängt-der-Hammer-Haltung. Aus „Ich wurde nachweislich bedroht“ wurde ein „Du willst nicht mehr zusammenarbeiten und brichst ergo aus freien Stücken ab“. Und natürlich das „Du bist der erste, der……“ Ich liess diese Seilschaften und diese PH gerne hinter mir. Bis heute ungeklärt ist die Frage, welche Rechte ein Praktikant hat, wenn das Arbeitsrecht nicht gilt. In den Ferien abends vor Ort sein? Wie geht man mit Drohungen um? Ab wann ist es Sexismus, wenn man es nicht dokumentieren darf? Es fehlt juristisch belastbare Klarheit im System.

Nach dieser Erfahrung wechselte ich an eine zweite PH, weiter weg von meinem Wohnort. Der Grund ist, dass ich mit meinen beiden studierten Fächern meine Stufenerweiterung machen möchte. Verständlicherweise möchte ich nicht zwei neue Fächer von Grund auf studieren, um mit den oft erforderlichen vier Fächern abzuschliessen. Das limitiert die Anzahl der PHs, die ich besuchen kann.
Diese zweite PH war traumhaft. Alle nett. Alle teilen einem mit, wie sehr sie sich freuen, dass man dort studieren kommt. Und wie toll es ist, dass man als nicht mehr 20-Jähriger, sondern als erfahrene Lehrperson kommt. Es wirkt wie ein Studium auf Augenhöhe. Der Studienberater ist kompetent und antwortet innert Stunden präzise und konstruktiv. Es war wirklich schön da! Ich hatte auch viel Vorfreude und war mir sicher, jetzt bin ich am richtigen Ort. Ich blieb genau drei Wochen, bis ich meinen Hut nahm und brauchte nochmals etwa drei, bis ich damit klar kam, innerhalb von sechs Monaten zwei PHs geschmissen zu haben. Das passt so gar nicht zu mir und meiner Biografie!
Man hatte vergessen, mir einen Praktikumsplatz zu organisieren für meine Fächer. Das wurde etwa zwei Wochen vertuscht und herumgedreht.
Dieses Mal lief alles gut bis zum ersten Tag des Semesters, also nicht lang. Man hatte vergessen, mir einen Praktikumsplatz zu organisieren für meine Fächer. Das wurde etwa zwei Wochen vertuscht und herumgedreht. Ich fragte immer wieder nach bei verschiedenen Orten, wie ich denn jetzt mein Praktikum machen könne und erhielt langsam das Etikett des mühsamen Studenten, was ich daran merkte, dass man mir einfach nicht mehr antwortete. Zwei Tage bevor ich einen zugewiesenen Praktikumsplatz hätte besuchen und mein Einverständnis hätte schriftlich geben sollen, teilte man mir mit, ich solle doch einfach Mathe oder BG oder WAH unterrichten.
Warum dann die lange Ausbildung? Mein Selbstverständnis als Lehrperson sagt klar, dass man nur vor Teenagern bestehen kann, wenn man grundsätzlich Ahnung, also Fachwissen, hat und zudem weiss und versteht, worauf das Wissen der Schüler aufbaut, was sie z.B. vor einem halben Jahr hatten, und wo es hinführt, also was danach kommt.
Man traue mir zu, dass ich mich da kurz im Praktikum einlese. Ich, die ich wirklich erfahren in meinem Fächern bin, muss also laut PHs meine Fächer nochmal nachjustieren, weil mehr als zehn Jahre Fachwissen- und Didaktikausbildung nicht gut genug für die PHs sind, und dann heisst es im entscheidenden Moment sinngemäss: „Ist doch egal, welches Fach. Fachwissen? Egal. Du bist plötzlich so schlau, dass du dich in ein Fach einlesen kannst und direkt beim ersten Unterrichten auch darüber geprüft werden kannst. Ist ja nur deine Zukunft, wenn du nicht bestehst.“ Die meisten können irgendwie kochen und rechnen und zeichnen. Aber ist das unser Sek-1-Standard? Warum dann die lange Ausbildung? Mein Selbstverständnis als Lehrperson sagt klar, dass man nur vor Teenagern bestehen kann, wenn man grundsätzlich Ahnung, also Fachwissen, hat und zudem weiss und versteht, worauf das Wissen der Schüler aufbaut, was sie z.B. vor einem halben Jahr hatten, und wo es hinführt, also was danach kommt. Also Fachwissen, Methodik, Kontext und auch Erfahrung im Unterrichten desselben. Darum wird man ja in verschiedenen Fächern ausgebildet und lernt nicht einfach einmal „allgemeine Didaktik“ und kann dann einfach alles unterrichten.
Ein Tipp für alle, die das machen möchten: Die fünf trendigsten Zitate der gerade aktuellen Autoren herausschreiben, Watzlawick oder Schulz von Thun, und in eine Wordvorlage zusammen mit Inhaltsverzeichnis, Titelblatt und Layout einarbeiten.
Soweit meine Erfahrung mit den zwei PHs. In näheren Kontakt kam ich schon mit fünf PHs insgesamt. Einmal habe ich sogar eine teure Weiterbildung gemacht, wo sich alle Mühe gegeben haben, dass ein Kontext von Seriosität mitgeliefert wird. Trotzdem habe ich auch dort rein gar nichts in den Kursen gelernt. Man macht es für den Zettel am Schluss. Gelernt habe ich dennoch, aber halt, weil ich während des Kurses heimlich publizierte Literatur zum Thema gelesen habe. Man braucht nur im richtigen Moment zu nicken, die Dozierenden gelegentlich begeistert anzulächeln, sich einer Reflexionsgruppe anschliessen und achtsam herumgehen, wenn es gefordert wird. Dann fällt das keinem auf. Ausserdem habe ich von den anderen Teilnehmern gelernt, dass man die Arbeit zum Modul am Ende des zweitägigen Moduls fertig hat. Wir sind also nicht in den Kurs gekommen, weil wir intrinsisch motiviert waren, achtsam herumzugehen bis irgendeine asiatische Zimbel ertönt. Wir sind extrinsisch motiviert für das Zertifikat am Schluss gekommen, waren aber erwachsen genug, um nicht aufzufallen und während des Kurses via Google Doc zu kollaborieren. Der Dozent war Kulisse für unsere eigentliche Aufgabe in dieser Zeit, das Schreiben des Modulnachweises. Ein Tipp für alle, die das machen möchten: Die fünf trendigsten Zitate der gerade aktuellen Autoren herausschreiben, Watzlawick oder Schulz von Thun, und in eine Wordvorlage zusammen mit Inhaltsverzeichnis, Titelblatt und Layout einarbeiten. Diese kann man dann immer wieder benutzen, unabhängig vom Thema. Watzlawicks bekanntes „Man kann nicht nicht kommunizieren“ passt zum Beispiel für alles an der PH. Und bitte vergessen Sie nicht, dass alles immer ein dynamischer Prozess ist, der flexibel und individuell ausgestaltet werden kann, um die Akteur:Innen des Umfelds miteinzubeziehen. Sie werden solche Floskeln für Ihre Modularbeiten brauchen.
Inzwischen bin ich im Gespräch mit der nächsten PH, um doch noch das Sek-1-Diplom zu erwerben. Diese PH sagt mir überraschend, es gäbe noch Angebote, die sie nicht auf ihrer Homepage haben. Und eigentlich darf ich als Sek-2-Lehrerin das ja nicht, aber sie könnten unter Umständen so tun, als wäre ich Sek-1-Lehrerin und dann eine Option anbieten, die kantonal begrenzt ist, da sie als PH die Macht haben, über Zulassung und Nichtzulassung zu Studiengängen zu entscheiden. Über Dauer und Umfang geben sie mir aber nicht Bescheid. Das ist gar nicht so unüblich. Die PHs gehen immer mehr dazu über, zu sagen, eine genaue Anrechnung der Vorleistungen machen sie erst nach erfolgter Anmeldung und dann natürlich auch nur gegen Geld. Man kauft zwangsweise die Katze im Sack, der Heimatkanton bezahlt das, man zahlt selbst auch Studiengebühren, Anmeldegebühren und ECTS-Anrechnungsgebühren und wenn man dann 1000 Franken ärmer ist und die Anmeldefristen der anderen Hochschulen alle abgelaufen sind, braucht es viel, dass man dann noch sagt: „Nein, das Angebot stimmt so nicht für mich.“
Auf diese PH bin ich aufmerksam geworden, da sie neuerdings ermöglicht, mit nur einem einzigen Fach einen richtigen Sek-1-Abschluss zu machen. Also genau das, was ich ja will. Und es sieht super aus! Aber auch hier gilt: Sie sagen einem erst später, wieviel Aufwand man noch leisten müsste. Denn in meiner ganzen PH-Odyssee habe ich gehört, dass ich 2 Jahre Praktikum machen muss oder 8 Wochen. Dass ich noch eine Masterarbeit schreiben muss oder nicht. Dass ich noch jahrelang Kurse besuchen muss oder schon mit allem fertig bin. Dass sie meine tausenden Stunden Unterrichtspraxis anrechnen oder auch nicht. Diese Willkür ist das Privileg der PHs. Aber was mir diese PH nun sagt, schlägt alles: Sie glauben nicht recht an meinen Abschluss der Uni Zürich, für den damals in meinem Studiengang die Regelstudienzeit 8 Jahre (!) Vollzeit betrug, wovon ein ganzes Jahr nur Abschlussarbeit und -prüfung beinhaltete. Trotz Bescheinigung, das sei einem Master gleichwertig, was an sich schon eine Frechheit gegenüber allen Inhabern eines Lizenziats ist. Ich müsse nun bei der Uni Zürich abklären, ob sie mir rückwirkend meine Leistungen von damals in ECTS umwandeln können. Denn dass ein Master an der Uni Zürich nach wie vor mindestens 270 ECTS pauschal wert ist, hinterfragen sie ebenfalls. Die Uni Zürich soll jetzt beweisen, dass sie für diese PH gut genug ist. Ich könnte mir bildungstechnisch kaum ein grösseres Missverhältnis vorstellen. Und dabei geht es nicht etwa darum, was man mir an Vorleistungen anrechnet. Wir streiten gerade darum, ob ich zu einem Studiengang überhaupt zugelassen werden kann.
Mit über 15 Jahren akademischer Ausbildung und 20 Jahren Berufserfahrung scheitere ich an Institutionen, die mich formell qualifizieren oder disqualifizieren können, ohne je meine Qualifikationen inhaltlich zu überprüfen. Oder anders gesagt: In der ganzen Debatte ist nicht relevant, ob ich unterrichten kann, Fachwissen habe und methodisch auf der Höhe der Zeit bin. Ich könnte auch Lehrer werden, indem ich sage, dass Noten schlecht sind, indem ich mich anschreien lasse, für mein Alter entschuldige und als Hobby seitenlanges Reflektieren angebe.
Gerade besuche ich Onlinekurse aus dem Ausland, wo die Lehrerbildung längst auch digitaler ist. Diese Fachdidaktikkurse werden mir hier wahrscheinlich nicht angerechnet. Nichtsdestotrotz ist es das erste Mal seit Jahren, dass ich wieder einmal etwas von Profis lernen darf. Und es tut unglaublich gut, sich wieder auf Inhalte und Methodik zu konzentrieren, Best Practice mit erfahrenen Lehrern auszutauschen und in die Rolle des Schülers zu schlüpfen, Fehler zu machen und konstruktiv korrigiert zu werden.
Auf dem Weg zum Sek-1-Diplom bleibe ich dran. Drücken Sie mir die Daumen!

