29. Juni 2026

Blog

Totgesagte leben länger: Wie der Mythos der Lernstile überlebt

Condorcet-Autor Urs Kalberer warnt in seinem Beitrag davor, durch eine voreilige und oberflächliche Kategorisierung die Schülerinnen und Schüler in ihren verschiedenartigen Lernpotenzialen einzuschränken.

Kompetenzorientierung als Indiz pädagogischer Orientierungslosigkeit Teil 1

In den “Kompetenzdiskurs” greift nun auch Professor Volker Ladenthin, Erziehungswissenschaftler an der Universität Bonn, ein. Wir bringen seinen Beitrag in drei Teilen. Im ersten Teil beschäftigt sich Herr Ladenthin mit den begrifflichen Unklarheiten und der bedenklichen Ausweitung des Kompetenzbegriffs. Die Kompetenzschulung, so Ladenthin, bilde den Menschen nicht, sie modelliere ihn vielmehr.

Nach dem Shitstorm gegen Condorcet-Autor Alain Pichard: Ich bin kein Impfgegner

Am 24. Januar kritisierte Condorcet-Autor Alain Pichard in der Sonntagszeitung die Forderung der Lehrkräfte, bei den anstehenden Impfungen priorisiert zu werden. Er erntete daraufhin einen Shitstorm. Auch innerhalb des Blogs gab es vereinzelte Kritik. Yasemin Dinekli, Präsidentin des Trägervereins und Mitglied der Redaktion dieses Blogs, stellte daraufhin ihren Kollegen zur Rede.

Wirksamkeit des digitalen Unterrichts auf dem Prüfstand

Hanspeter Amstutz hat den Disput zwischen Annemarie Aeschbacher und ihrem Schulhauskollegen Alain Pichard mit grossem Interesse gelesen. Er findet diese Diskussionen sehr wichtig und wünscht sich, dass diese in den Kollegien wirklich stattfinden.

Warum Marie Curie sich in Warschau zuerst Wissen aneignete

Felix Schmutz ist mit den Thesen für die Kompetenzorientierung von Philippe Wampfler (https://condorcet.ch/2021/01/warum-kompetenzen-den-kern-von-bildung-darstellen-und-was-daraus-folgt/) nicht einverstanden. Das primäre Bedürfnis sei nicht, die Welt zu verändern, sondern die Faszination, das Ringen um Verständnis der unbekannten Sache.

Selektive Sicht auf den Unterricht

Über den Wert der Hausaufgaben kann man geteilter Meinung sein. Wer sich dabei auf wissenschaftliche Studien beruft, sollte bestimmte Erkenntnisse nicht einfach ausblenden. Ein Zwischenruf von Condorcet-Autor Carl Bossard.

«Leichte Sprache»: herablassend und dumm

Professor Mario Andreotti gilt bei uns als ein Anwalt der Sprachpflege. Die zunehmenden Bemühungen, leseuntüchtigen Bürgerinnen und Bürgern möglichst leichte Texte zu unterbreiten, sieht er skeptisch.

Warum Kompetenzen den Kern von Bildung darstellen – und was daraus folgt

Philippe Wampfler, Mittelschullehrer, Fachdidaktiker, Kulturwissenschaftler und Experte für Lernen mit Neuen Medien, antwortet in seinem Artikel auf einen Beitrag von Condorcet-Autor Carl Bossard “Kompetenz ohne Wissen? Vom unüberlegten Gebrauch eines wichtigen Wortes”, erschienen in der Quartalsinformation des Mittschullehrpersonenverbandes Zürich (Qi 4/20, S. 8-12). Für Philippe Wampfler sind viele seiner Einwände gegenüber der Kompetenzorientierung wenig stichhaltig. Guter Unterricht werde mit Verben beschrieben, nicht mit Nomen.

Sind Giesskannen wichtiger als Bücher?

Condorcet-Autor Roland Stark nimmt einen Sparbeschluss von SRF zum Anlass, grundsätzlich über die Bedeutung des Buches in Corona-Zeiten nachzudenken und wundert sich über rhetorische Auswüchse auf beiden Seiten.

Fernunterricht bleibt für mich eine Option

Annemarie Aeschbacher, Lehrerin für textiles und bildnerisches Gestalten, ist eine Kollegin von Condorcet-Autor Alain Pichard am OSZ-Orpund und fleissige Leserin des Condorcet-Blogs. Die beiden schätzen sich, sind aber nicht immer einer Meinung. Das zeigt sich unter anderem auch beim Thema “Fernunterricht”. Mit den Schlussfolgerungen der niederländischen Studie zeigte sich Annemarie Aeschbacher nicht einverstanden und erhebt Einspruch.