Jahr: 2026

Portrait of Dr. Beat Kissling wearing glasses against a stone background
Manifest in seiner Originalversion

Manifest für einen bildungswirksamen Unterricht

Auf vielseitigen Wunsch schalten wir das Manifest der acht Persönlichkeiten auf, das am 27. April an einer Medienkonferenz vorgestellt wurde. Es hat ein breites Echo erzeugt und wurde teilweise heftig kommentiert. Es ist an Ihnen, sich nach der Lektüre eine eigene Meinung zu bilden.

A young child in a striped shirt sits at a table with hands on cheeks, looking upset as two adults hold phones nearby.
Smartphone-Kultur

Fast jeder tut es, fast die ganze Zeit – Phubbing

Nie wurde so viel kommuniziert wie heute – und doch verstehen wir uns schlechter denn je. Wer dem Handy mehr Aufmerksamkeit schenkt als seinem Gegenüber, betreibt “Phubbing”. Was macht das mit Beziehungen, mit Familien? Dieser vor allem auch sprachlich überzeugende Beitrag erschien zuerst im belgischen “Le Soir”.

Black awareness ribbon with a stylized flower at the center motif
Zum Manifest "Wendepunkt Bildung"

Wenn die Schulen Trauer tragen

Das Schweizer Bildungswesen rutscht ab. Die Resultate sind ernüchternd, doch die Behörden mauern. Jetzt wehrt sich eine Allianz von Fachleuten. Mit welchen Chancen? Der Beitrag von Daniel Wahl ist zuerst in der “Weltwoche” erschienen.

Abstract close-up of red glowing circular rings against a black background, suggesting a high-tech or sci-fi theme.
Bowie, Kubrick und ChatGPT

Zwischen intelligenten Künstlern und künstlicher Intelligenz

LVB-Vielschreiber und Condorcet-Autor Roger von Wartburg hat sich in einem persönlich gefärbten Beitrag gedanklich mit den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz im schulischen Alltag auseinandergesetzt und dabei Bögen gespannt zu intelligenten Künstlern wie David Bowie und Stanley Kubrick und deren Aussagen zu wirkmächtigen Technologien. 

Older woman with crossed arms in front of a green chalkboard, framed by large chalk-drawn flexed arms behind her.
Der Beitrag von Christine Staehelin an der Medienkonferenz der Gruppe Bildungswende

Das Verschwinden der Lehrer – ein Stück in vier Akten

Lehrerinnen verkörpern die Sache. Sie stehen für die Inhalte ein. Es ist ihre Aufgabe, Kultur und Tradition weiterzugeben, damit Neues entstehen kann. Dies erfordert neben dem Wissen vor allem pädagogische sowie methodisch-didaktische Fähigkeiten. Lehrer können grosse Vorbilder sein oder das Gegenteil. Sie können ermutigen oder entmutigen, ernst genommen oder lächerlich gemacht werden. Als Gegenüber im pädagogischen Kontext spielen sie immer eine Rolle, doch diese ist in den letzten Jahrzehnten zunehmend von der Bühne gedrängt worden. Wir bringen den Beitrag von Christine Staehelin, den sie an der Medienkonferenz der Gruppe Bildungswende gehalten hat.

Das Manifest der "Irresistibles" - die bildungspolitische Wende

Eine mutige Kurskorrektur ist überfällig

Am 27. April luden Lehrkräfte, Schulleiterinnen, Psychologen und Bildungspolitiker aus verschiedenen Parteien zu einer Medienkonferenz ein. Sie forderten nichts weniger als eine bildungspolitische Wende für die Schweiz und kritisierten namentlich die Pädagogischen Hoschschulen. Viele dieser Referenten arbeiten auch in unserem Condorcet-Blog mit. Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz war dabei und berichtet exklusiv über die Veranstaltung.

Young woman with a backpack sits on a concrete railing outside a brick building, looking up while using her phone.
Intelligenz

“Dümmer” als vorherige Generationen – der beunruhigende Verfall in der Gen Z

Die Gen Z sei die “erste Generation der modernen Geschichte”, deren kognitive Fähigkeiten hinter die der Vorgänger-Generation zurückfielen, warnt ein US-Neurowissenschaftler. Auch andere Forscher kommen zu alarmierenden Befunden – etwa zum Alzheimer-Risiko. Der Beitrag ist zuerst in der WELT erschienen.

Classroom full of students listening attentively, centered on a man wearing glasses and a blue plaid shirt.
Universität: Der Professor ist nur noch der Second Screen

Per Hochschulgesetz wird kundgetan, was akademische Lehre noch wert ist: nichts

Kaum öffnen sich die Türen zum Hörsaal, beginnt der Kampf um die besten Plätze: Hinten, wo man unbemerkt aufs Handy starren kann. Doch es wäre zu einfach, auf meine Studenten zu schimpfen. Schuld ist die kaputt bürokratisierte Hochschule, bedauert Geschichtsprofessor und Autor Michael Sommer in der WELT.

Male musician with an acoustic guitar being interviewed by reporters; a handheld microphone is held close to him in a black-and-white photo.
Zum Gedenken an den großen amerikanischen Protestsänger Phil Ochs, der zur tragischen Figur mutierte und sich vor fünfzig Jahren das Leben nahm.

Lieder für die Ewigkeit: „When I’m Gone“

Musik hat in der Bildung eine zentrale Rolle, nicht nur im klassischen Musikunterricht. Wir freuen uns riesig, mit Hans Scheuerlein einen neuen Gastautor gewonnen zu haben, der sich bereit erklärte, unvergessliche Musiksongs und deren Interpreten für uns in Erinnerung zu rufen und sie historisch einzubetten.

Laptop screen shows the German word 'Gefälligkeit' on a blue background, with a gold balance scale to the left and a large blue ampersand on the right.
Warum hat Interface den Auftrag für die Standortbestimmung erhalten?

Die Bedürfnisse unserer Kunden stehen im Mittelpunkt

Interface ist ein privates gewinnorietiertes Unternehmen, das u. a. im Bildungsbereich seine Dienste anbietet. Bei Interface arbeiten gemäss Homepage 51 Personen mit Hochschulabschlüssen, etwa in Soziologie, Bildungs- und Erziehungswissenschaften, Politologie und Ökonomie, 17 davon mit Doktortiteln. Die Interface-Studie kostete denn auch 200’000 Fr.