DENKMOMENT
Das Dumbphone – oder: Das bewusst abgespeckte «Smartphone» für Schulkinder
Die Negativschlagzeilen rund um das Smartphone in Kinderhänden löst in unserer Gesellschaft zunehmend Betroffenheit aus. Kritische Stimmen, die sich um die Gesundheit der Kinder resp. Schülerinnen und Schüler sorgen, nehmen zu. Eine der Leitfragen dreht sich um das Alter, ab wann ein Mensch so weit gefestigt ist, dass er selbstverantwortend und ohne gesundheitliche Beinträchtigungen mit einem solchen Gerät umgehen kann. Eine wachsende Zahl an Fachleuten ist der Meinung, dass es auf Stufe Volksschule kein Smartphone braucht. Die Bedürfnisse können mit einem Dumbphone befriedigt werden, meint Condorcet-Autor Niklaus Gerber.
Über die ausbleibenden Reaktionen auf die Erfahrungsberichte aus den Schulstuben
Wenn Alarmglocken stumm bleiben
Ein Aushilfslehrer schildert im Schweizer Monat verstörende Erfahrungen aus dem Schulalltag: schwierige Klassen, erschöpfte Lehrkräfte, eine Pädagogik auf der Flucht vor Autorität. Erstaunlich ist nicht nur der Bericht. Erstaunlich ist vor allem das Schweigen darauf, meint Condorcet-Autor Carl Bossard.
Zukunft der Schulen
Die schrillen Töne der Bildungszerstörer
Selbst ernannte Bildungsreformer wollen das heutige Schulsystem kaputtschlagen. Lehrer und Schüler brauchen etwas anderes. Dieser Kommentar von Heike Schmoll ist zuerst in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen.
Grundkompetenzen
Einmal mehr liefert ein Leistungsvergleich ernüchternde Befunde. Selbst bei einfachsten Aufgaben sind viele Schüler überfordert
Trotz simplen Anforderungen erreichen immer mehr Kinder die minimalen Kompetenzen nicht. Vor allem, wenn sie daheim kein Deutsch sprechen. Dieser Beitrag ist zuerst in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erschienen.
Eine neue Erhebung der Grundkompetenzen
Die ÜGK 2024 zementiert Vorurteile
Bei den den ÜGK-Testen verhält es sich oft wie bei den Klimastudien. Die wissenschaftlich erhobenen Daten scheinen solid, bei den Interpretationen beginnt es aber zu wackeln. Condorcet-Autor Felix Schmutz hat die Ergebnisse und den Bericht genauer unter die Lupe genommen.
Bildungsausgaben
Schlau investiert
Von der Kita bis zum Hochschulabschluss – was Deutschland für Bildung ausgibt. Und was es dafür bekommt. Eine Übersicht in Grafiken aus der Serie “Wissen in Bildern” der “Zeit”, zuerst veröffentlicht von der deutschen Zeitung selbst am 18. Mai 2026.
Der Condorcet-Blog als Klagemauer
Wie handeln, wenn sich Leute mit Informationen an uns wenden?
In den letzten Jahrzehnten hat ein fundamentaler Umbruch im Bildungssystem stattgefunden. Und der hat sich keineswegs nur auf die pädagogische Ebene beschränkt. Der Wandel betraf auch die anstellungsrechtliche Organisationsstruktur und die Änderung der Rechtsnormen. Die Folge davon ist, dass seit der Gründung unseres Blogs vor sieben Jahren, wir immer wieder Anfragen, Hilfegesuche oder Informationen von Leuten erhalten, die im Bildungsbereich tätig sind. Auch Eltern schicken uns immer wieder Dokumente, die in unserer Redaktion ungläubiges Kopfschütteln auslösen. Wie wir damit umgehen, zeigt Condorcet-Autor Alain Pichard im nachfolgenden Beitrag.
In eigener Sache
Webmaster auf Reisen – drei Tage offline
Unsere beiden Webmaster Alain Pichard und Markus Böni sind auf Reisen. Und ab Dienstag, den 19. Mai bis Freitag, den 22. Mai sind sie offline. Das heisst, der Condorcet-Blog macht drei Tage lang Pause.
Personalpolitik der Schulleitungen
Wie Schulleitungen unliebsame Lehrpersonen loswerden
Schulleitungen dürfen Lehrpersonen von Gesetzes wegen nicht ohne Weiteres entlassen. Wenn keine ungenügende Arbeitsleistung vorliegt, wird dennoch immer wieder nach Wegen gesucht, um das Arbeitsverhältnis einer missliebigen Lehrperson aufzulösen. Gemäss Schilderungen mehrerer Betroffener geschieht dies, weil die Chemie nicht stimmt oder die Lehrperson Schulleitungsentscheide kritisch hinterfragt.
Der Zürcher Kantonsrat setzt die Förderklasseninitiative um
Förderklassen: Die rot-grüne Bildungsblase sollte ihren Widerstand gegen vernünftige Lösungen aufgeben
Regelklassen entlasten, besonders schwierige Kinder in Kleingruppen unterrichten: In Zürich wird das bald per Gesetz festgeschrieben sein. Schulverantwortliche sollten den Willen der Initianten nicht hintertreiben. Der NZZ-Journalist Robin Schwarzenbach findet klare Worte.
