30. Oktober 2026
Ideologiegehalt bei den PISA-Aufgaben

PISA kontrolliert die Schülerleistungen, wer kontrolliert PISA?

Im Erklär-Bingo der selbsternannten Bildungsexpertokratie wird viel über die Ergebnisse und deren Ursachen gerätselt. Grundsätzliche Kritik an der Art der PISA-Aufgaben hört man nur wenig, untern anderem auch, weil viele diese Aufgaben gar nicht kennen. Prof. Dr. Christian Rieck hat nun einige dieser Aufgabenstellungen unter die Lupe genommen, sie miteinander verglichen und Erstaunliches festgestellt.

Verwandte Artikel

Bitte keinen Hüteprozess mit hochtrabenden pädagogischen Floskeln

Die Integration sei gescheitert, wird in der Schuldebatte immer wieder moniert. Das stimmt nur bedingt, denn die Schule ist durchlässig wie noch nie und die Lehrkräfte haben noch nie so viel Verständnis für echte Benachteiligungen gehabt. Gescheitert ist die ideologische Umsetzung einer Heilsversprechung, die in den Schaltzentralen der Bildungsverwaltung entstand. Die bewährten Kleinklassen wurden im Prinzip aufgelöst, um sie mit einem Sammelsurium von Etiketten durch die Hintertüre wieder einzuführen.Nun will man mit gebastelten Lerninseln die Lehrkräfte entlasten. Auf der Strecke bleiben die betroffenen Kinder, die kaum mehr etwas lernen. Dies ist die Kernaussage von Alain Pichard, die er in der Sonntagszeitung darlegen durfte.

Bildungswesen in China

Erst kürzlich von PISA-Chef Andreas Schleicher hochgelobt, erweist sich das Schulsystem in China als sehr komplex. Peter Aebersold begab sich auf Spurensuche und fand heraus, dass China eine der ältesten und längsten Traditionen im Bildungswesen hat. Sie wurde allerdings immer wieder durch schwere Rückschläge unterbrochen. Das gegenwärtige Schulsystem, mit dem Pisa-Spitzenplätze erreicht werden, wurde ab Mitte der 1980er Jahre aufgebaut.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert