20. März 2026

Deutsch

Leseschwäche

Lesemisere – es braucht eine sorgfältige Analyse

Es sei – so die Autorin Eliane Perret – hinlänglich bekannt, dass heute eine grosse Anzahl von ihnen nicht über ausreichende Lese- und Schreibkompetenzen verfügen, um den privaten und beruflichen Alltag selbstständig und befriedigend gestalten zu können. Wir bringen Ihnen ihre unaufgeregte Analyse.

Abrechnung mit Frühfranzösisch

«Es ist besser, etwas gar nicht zu unterrichten, als es schlecht zu tun»

Alain Pichard, der bekannteste Lehrer der Schweiz, ist einer der Autoren eines Weissbuchs, das als «Analyse eines monumentalen Irrtums» daherkommt. Im Gespräch, das Sebastian Briellmann mit unserem Condorcet-Autor geführt hat, spricht er wie immer Klartext – bringt aber auch Lösungsvorschläge.

Checks in der Nordwestschweiz

Institut für Bildungsevaluation kommt unter Druck

Teile der vierkantonalen Vergleichsprüfung sind inhaltlich praktisch identisch wie eine uralte WBS-Abschlussprüfung. Offensichtlich wurde die Vergleichsprüfung mindestens teilweise aus alten Aufgabenstellungen recycelt und nicht, wie das die Politik erwartet hat, neu entwickelt. Das Institut verkauft den vier Trägerkantonen Baselland, Basel-Stadt, Solothurn und Aargau die sogenannten Check-Prüfungen für teures Geld, schreibt Jürg Wiedemann vom Vorstand Starke Schule beider Basel.

Lehrermangel als Quittung für übersteigerte gesellschaftliche Erwartungen an die Volksschule

Auch unser Doyen, Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz, beschäftigt sich mit den tieferen Ursachen des Lehrkräftemangels. Er kommt zum Schluss, dass nicht nur die Demographie eine Rolle spielt, sondern die verfehlte Reformpolitik der vergangenen Jahre.

Mario Andreottis «Struktur der modernen Literatur», eine Erfolgsgeschichte

Die seit langem angekündigte Besprechung des Buches von Mario Andreotti «Struktur der modernen Literatur. Neue Formen und Techniken des Schreibens: Erzähl-prosa und Lyrik», ist nun endlich vollbracht. Gastautorin Christiane Matter würdigt dieses Werk als Longseller und erklärt, warum es heute immer noch zu begeistern vermag.

«Goethe oder Google: Wer erklärt uns die Welt?»

Nun hat es uns doch noch einen Buchtipp reingeschneit. Frau Dr. Marianne Wüthrich stellt unseren Leserinnen und Lesern das Buch von Professor Mario Andreotti “Eine Kultur schafft sich ab” vor.

Lese Tipp: Dirk Reinhardt „Über die Berge und über das Meer“

Ruth Wiederkehr, Schulleiterin im Oberstufenzentrum Mett-Bözingen in Biel, hat ein Buch entdeckt, mit dem sich die Flüchtlingsproblematik trefflich im Deutschunterricht behandeln lässt. Es sei, so die Deutschlehrerin, eben auch ein Buch für ihre Schülerinnen und Schüler hier in Biel.

«Leichte Sprache»: herablassend und dumm

Professor Mario Andreotti gilt bei uns als ein Anwalt der Sprachpflege. Die zunehmenden Bemühungen, leseuntüchtigen Bürgerinnen und Bürgern möglichst leichte Texte zu unterbreiten, sieht er skeptisch.

Bildungsziel: sprachliche Ausdrucksfähigkeit

Unser Denken vollzieht sich sprachlich. Doch dieses Können kommt kaum von selbst. Es will intensiv geschult sein – auch in der Schule. Ein Plädoyer fürs Üben und Ermutigen, aufgezeigt an einem Bilderbuch, vorgetragen von Condorcet-Autor Carl Bossard. Dieser Beitrag ist übrigens der 500ste in anderthalb Jahren.

Wer unklar schreibt, denkt nicht klar – Wie geht die Schule mit der deutschen Sprache um?

Mario Andreotti hat dem Condorcet-Blog seine nüchterne Analyse der gegenwärtigen Sprachkompetenz unserer Jugendlichen zur Verfügung gestellt. In seiner Kritik verschont er auch die Lehrkräfte nicht.