Tschüss, und viel Spass! – Ein Fortbildungsbericht
Urs Kalberer, Sekundarlehrer in Malans und Condorcet-Autor der ersten Stunde, berichtet von einer Weiterbildungsveranstaltung an seiner Schule. Dass der Rückblick so positiv ausfällt, liege in erster Linie am Kursleiter.
Wie Dialekt ein Weltbuch neu öffnet
Seit über achtzig Jahren spricht «Der Kleine Prinz» zu Menschen aller Generationen. Nun tritt er in einer Schwyzer Mundartfassung auf. Die Übersetzung zeigt, wie sehr Sprache Heimat schaffen kann – selbst in einer Geschichte, die längst allen gehört. Condorcet-Autor Carl Bossard war an der Vernissage.
Über konstruktivistische Strömungen und die eigene Naivität
Professor Dr. Reinhard Oldenburg ist Mathematik-Didaktiker an der Universität Augsburg. Er fragt sich, welche Bedeutung die Didaktik im Zeitalter des Konstruktivismus noch hat und wie hoch der Anteil der eigenen Gilde an den immer schlechter werdenden Mathematikleistungen ist.
Konfliktfähigkeit – oder: Wie kann diese gestärkt werden?
Konfliktfähigkeit zählt zu den Schlüsselkompetenzen in zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Verbindung zwischen Beziehungs-/Bindungsstärke und Konfliktfähigkeit ist bekannt. Letztere ist die Folge der ersteren und erstrebenswert. Condorcet-Autor Niklaus Gerber weiss, dass dies durch Kontakthäufigkeit erreicht werden kann.
Spassbremse beim Lesen
Der Sekundarlehrer und Condorcet-Autor Urs Kalberer fordert in seinem Beitrag die Leserinnen und Leser unseres Blogs dazu auf, den Leseproblemen realistisch zu begegnen.
Ein Jahresrückblick mit Erwartungen fürs kommende Jahr
Gegen Ende eine Jahres Bilanz zu ziehen, gehört zur Standortbestimmung in Wirtschaft und Politik. Das gilt auch für die Bildungspolitik. Das vergangene Jahr hat einige schulische Baustellen, um die bisher ein grosser Bogen gemacht wurde, stark in den Fokus gerückt, schreibt Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz in seinem Rück- und Ausblick im Newsletter der Starken Volksschule Zürich
Die Zahl arbeitsloser Akademiker steigt. Sollten mehr Junge eine Lehre machen?
Hochschulabsolventen tun sich schwer bei der Jobsuche. Kritiker fordern von jungen Menschen, “etwas Handfestes” zu lernen. Neue Daten zeigen, welcher Bildungsweg die grösste Jobsicherheit bietet. Wir bringen einen Beitrag, der zuerst in der Basler Zeitung (BaZ) erschienen ist.
Schreiben im Zeitalter der Postoriginalität
Wird die Maschine ein Teil des Ich, oder das Ich ein Teil der Maschine? Gastautor Edouard Käser mahnt, dass die neue Kulturtechnik des Promptens nicht einfach mit dem schlichten Narativ, wonach Neues Altes ersetzt, erklärt werden könne. Dieser Beitrag ist zuerst in der NZZ erschienen.
Kadavergehorsam statt Pädagogik
Die Seelandgemeinde Pieterlen sorgt wieder einmal für Schagzeilen. Nachdem eine pensionierte Schulleiterin und ein Dutzend Pensionierte diese Schule «gerettet» hatten, indem sie für ordentlichen Unterricht und praxisnahe Schulentwicklung sorgten, haben die alten Seilschaften wieder das Zepter übernommen. Ein Lehrer, der sich in der Presse äusserte, wurde entlassen und wie ein Schwerverbrecher aus dem Unterricht entfernt. Pikant: In dieser Schule arbeitet immer noch Condorcet-Mitbegründer und -Autor Alain Pichard. Der will sich nicht zu diesen Vorgängen äussern. Dafür tun es zwei andere: SVP-Grossrat Mathias Müller und SP-Grossrätin Oriana Pardini. Normalerweise diskutieren die beiden immer in einem Pro und Contra-Setting im Bieler Tagblatt. Dieses Mal sind sie sich erstaunlich einig.
Coach oder Chef?
Seit der Einführung des Lehrplans 21 verlagert sich die angepeilte Unterrichtstätigkeit von Lehrpersonen immer mehr hin zum Coaching. Die Ausbildung angehender Lehrerinnen und Lehrer zielt stark in diese Richtung und predigt eine Abkehr vom Chef-Sein im Klassenzimmer. Vom Führen zum Begleiten also. Was ist davon zu halten? Wir geben unserem treuen Kommentator Daniel Viulliomenet für einmal einen Platz für einen längeren Artikel.
