13. Juli 2026
A young child in a striped shirt sits at a table with hands on cheeks, looking upset as two adults hold phones nearby.
Smartphone-Kultur

Fast jeder tut es, fast die ganze Zeit – Phubbing

Nie wurde so viel kommuniziert wie heute – und doch verstehen wir uns schlechter denn je. Wer dem Handy mehr Aufmerksamkeit schenkt als seinem Gegenüber, betreibt “Phubbing”. Was macht das mit Beziehungen, mit Familien? Dieser vor allem auch sprachlich überzeugende Beitrag erschien zuerst im belgischen “Le Soir”.

Black awareness ribbon with a stylized flower at the center motif
Zum Manifest "Wendepunkt Bildung"

Wenn die Schulen Trauer tragen

Das Schweizer Bildungswesen rutscht ab. Die Resultate sind ernüchternd, doch die Behörden mauern. Jetzt wehrt sich eine Allianz von Fachleuten. Mit welchen Chancen? Der Beitrag von Daniel Wahl ist zuerst in der “Weltwoche” erschienen.

Abstract close-up of red glowing circular rings against a black background, suggesting a high-tech or sci-fi theme.
Bowie, Kubrick und ChatGPT

Zwischen intelligenten Künstlern und künstlicher Intelligenz

LVB-Vielschreiber und Condorcet-Autor Roger von Wartburg hat sich in einem persönlich gefärbten Beitrag gedanklich mit den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz im schulischen Alltag auseinandergesetzt und dabei Bögen gespannt zu intelligenten Künstlern wie David Bowie und Stanley Kubrick und deren Aussagen zu wirkmächtigen Technologien. 

Older woman with crossed arms in front of a green chalkboard, framed by large chalk-drawn flexed arms behind her.
Der Beitrag von Christine Staehelin an der Medienkonferenz der Gruppe Bildungswende

Das Verschwinden der Lehrer – ein Stück in vier Akten

Lehrerinnen verkörpern die Sache. Sie stehen für die Inhalte ein. Es ist ihre Aufgabe, Kultur und Tradition weiterzugeben, damit Neues entstehen kann. Dies erfordert neben dem Wissen vor allem pädagogische sowie methodisch-didaktische Fähigkeiten. Lehrer können grosse Vorbilder sein oder das Gegenteil. Sie können ermutigen oder entmutigen, ernst genommen oder lächerlich gemacht werden. Als Gegenüber im pädagogischen Kontext spielen sie immer eine Rolle, doch diese ist in den letzten Jahrzehnten zunehmend von der Bühne gedrängt worden. Wir bringen den Beitrag von Christine Staehelin, den sie an der Medienkonferenz der Gruppe Bildungswende gehalten hat.

Das Manifest der "Irresistibles" - die bildungspolitische Wende

Eine mutige Kurskorrektur ist überfällig

Am 27. April luden Lehrkräfte, Schulleiterinnen, Psychologen und Bildungspolitiker aus verschiedenen Parteien zu einer Medienkonferenz ein. Sie forderten nichts weniger als eine bildungspolitische Wende für die Schweiz und kritisierten namentlich die Pädagogischen Hoschschulen. Viele dieser Referenten arbeiten auch in unserem Condorcet-Blog mit. Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz war dabei und berichtet exklusiv über die Veranstaltung.

Male musician with an acoustic guitar being interviewed by reporters; a handheld microphone is held close to him in a black-and-white photo.
Zum Gedenken an den großen amerikanischen Protestsänger Phil Ochs, der zur tragischen Figur mutierte und sich vor fünfzig Jahren das Leben nahm.

Lieder für die Ewigkeit: „When I’m Gone“

Musik hat in der Bildung eine zentrale Rolle, nicht nur im klassischen Musikunterricht. Wir freuen uns riesig, mit Hans Scheuerlein einen neuen Gastautor gewonnen zu haben, der sich bereit erklärte, unvergessliche Musiksongs und deren Interpreten für uns in Erinnerung zu rufen und sie historisch einzubetten.

Laptop screen shows the German word 'Gefälligkeit' on a blue background, with a gold balance scale to the left and a large blue ampersand on the right.
Warum hat Interface den Auftrag für die Standortbestimmung erhalten?

Die Bedürfnisse unserer Kunden stehen im Mittelpunkt

Interface ist ein privates gewinnorietiertes Unternehmen, das u. a. im Bildungsbereich seine Dienste anbietet. Bei Interface arbeiten gemäss Homepage 51 Personen mit Hochschulabschlüssen, etwa in Soziologie, Bildungs- und Erziehungswissenschaften, Politologie und Ökonomie, 17 davon mit Doktortiteln. Die Interface-Studie kostete denn auch 200’000 Fr.

Lehrerverband mit Reformkonzept für bayrische Gymnasien

Gymnasium als Modulsystem ohne Sitzenbleiben, Lehrer als Lerncoaches

Das Gymnasium steht unter Druck – und zwar von innen. Lehrkräfte berichten seit Jahren von übervollen Klassen, wachsender Heterogenität und einem System, das auf Gleichschritt setzt, obwohl die Realität längst eine andere ist. Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) legt nun ein Konzept vor, das diesen Widerspruch auflösen soll: ein modular aufgebautes Gymnasium ab der siebten Klasse. Es wäre ein Paradigmenwechsel – weg vom starren Klassenprinzip, hin zu einem individualisierten Lernsystem. Die Redaktion des Condorcet-Blogs hat sich dazu entschieden, diesen Text aufzuschalten, obwohl sie die Ansätze für nicht sehr erfolgversprechend hält. Wir wollen hiermit auch explizit unserem Anspruch genügen, auch gegensätzliche Meinungen zu veröffentlichen, andererseits zeigt dieser Text auch, dass der Hype um das individualisierte Lernen und die Transformation der Lehrkraft zu einem Coachdasein immer noch seine Urständ feiert.