KI und das Mastertudium
Ich habe einen vollkommen nutzloses Masterdiplom
Master in Data Science, Statistik und Politik an der Universität Zürich, abgeschlossen vor vier Jahren. Doch seither keine einzige Stelle im Fach. Stattdessen Velokurier in Winterthur, Pizzakurier, Callcenter, Burgerbude. An Arbeit hat es ihm nie gefehlt. Nur hatte sie mit dem Studium nichts zu tun. Der Youtuber, der sich Oiviredet nennt, spricht offen über seine Situation. Eine Situation, die mittlerweile 18’000 Masterstudenten betrifft. Trotz vieler Wiederholungen ist dieser Beitrag informativ und sympathisch vorgetragen.
Was die französischen Demonstrationen mit der KI zu tun haben
Giselle, Julien, Greta, Jean-Luc und Adnan
Die Unruhen in Frankreich begannen mit Schülerdemonstrationen. Dass sie derart ausarteten, ist nicht den Studierenden und Schülern vorzuwerfen. Es gab viele Instrumentalisierungsabsichten verschiedenster Interessengruppen. Condorcet-Autor Alain Pichard porträtiert mehrere junge und einen nicht mehr ganz jungen Zeitgenossen und nennt einen der Elefanten im Raum, über den viel zu wenig gesprochen wird. Die Maturitätsquote in Zeiten der KI.
Antwort auf Peter Fratton
Eine ganze Palette an didaktischen Möglichkeiten
Leserinnen und Leser des Condorcet-Blogs wissen, dass Zustimmung nicht das vordringstlichste Ziel unserer Arbeit ist. Peter Frattons Kritik am Bildungsmanifest hat denn auch zu Reaktionen geführt, die dem Bildungsdiskurs dienen. Hier veröffentlichen hier eine Antwort unseres Condorcet-Autors Hanspeter Amstutz.
Über die Personalsuche der Pädagogischen Hochschulen
Vorzugsweise mit Fachkenntnissen
Unsere Gastautorin, Madame Wortschatz, ist Studentin an einer PH und will ihre bissigen Analysen nur anonym veröffentlichen. Die Redaktion hat sich gründlich mit ihr unterhalten und hält ihre Ausführungen für stichhaltig und gut formuliert. Im aktuellen Beitrag nimmt sie eine Stellenausschreibung zum Ausgangspunkt ihrer Überlegungen und kommt zum Schluss, dass eine pädagogische Hochschule, die ihren eigenen Massstab nicht mehr einhält, habe auch ihre Daseinsberechtigung verspielt.
Kritische Würdigung des «Manifests für einen bildungswirksamen Unterricht»
Ein berechtigter Weckruf – mit fragwürdiger Blickrichtung
Gastautor Peter Fratton anerkennt, dass die Initiatoren des Manifests für einen bildungswirksamen Unterrricht durchaus auf wichtige Fehlentwicklungen hinweisen. Ihre Vorschläge allerdings blieben auf halben Weg stehen.
Interview
“Ohne Vertrauen geht die Schule kaputt”
Franco Supino über seinen neuen Roman “Annette sagt”, Bildungsbürokratie, Achtundsechziger und darüber, was Kinder zum Lesen bringt. Das Interview ist zuerst in den CH Media-Medien erschienen.
2´274 Unterschriften für nur eine Fremdsprache auf der Primarstufe eingereicht
Die erste Volksinitiative gegen das Frühfranzösisch im Baselland
Am Dienstag, den 20. Oktober 2026 hat die Starke Schule beider Basel (SSbB) vor dem Regierungsgebäude in Liestal die kantonale Volksinitiative «Zwei Fremdsprachen an der Primarschule sind zu viel» mit 2’274 Unterschriften eingereicht. Die Initiative fordert, auf der Primarstufe nur noch eine Fremdsprache zu unterrichten. Die Botschaft lautet: Fremdsprachen ja, aber zum richtigen Zeitpunkt.
Wie das alles organisiert werden kann
45-Minuten-Taktfahrplan der Schule – alles kein Problem
Gastautorin Susanne Hänni findet die vielen Fächer und Themen, mit welchen unsere 5. Klässler beschult werden, mehrheitlich unverzichtbar und skizziert auch, weshalb dies nicht allzu viele Probleme bereiten sollte.
Bildungskrise
Die immensen Folgekosten der Bildungsverlierer für die Gesellschaft
Wirtschaftsforscher legen offen, wie teuer Bildungsverlierer für den Staat sind. Sie rechnen vor, wie das Land finanziell davon profitieren kann, benachteiligte Kinder gezielt zu fördern. Dieser Beitrag ist zuerst in der WELT erschienen.
Starke Volksschule Zürich - Newsletter
Durch den Abbruch gescheiterter Experimente kann die Volksschule stark entlastet werden
Nach den beiden verlorenen Abstimmungen in den Kantonen Bern und Zürich über eine Aufwertung der pädagogischen Arbeit sprechen grosse Lehrerverbände von einem Scherbenhaufen. Vertreter aus den Verbandsspitzen zeigten sich enttäuscht, dass es ihnen nicht gelungen war, die Bevölkerung von der zunehmenden Belastung der Lehrpersonen zu überzeugen. In ihrer Enttäuschung sprachen sie davon, beliebte pädagogischen Angebote wie beispielsweise Klassenlager zu streichen und die Elternkontakte nach Bürozeiten zu regeln. Was nach einem Affront gegenüber der Bevölkerung aussah und empörte Reaktionen auslöste, war im Grunde genommen ein hilfloser Protest einer Lehrerschaft, die es nicht gewagt hatte, eine radikale Entrümpelung der Schule vom Ballast gescheiterter Reformen zu verlangen. Diese Unterlassung rächte sich bitter, indem im Verlauf des Abstimmungskampfs die Belastung der Klassenlehrpersonen zugunsten der Lohnfrage in den Hintergrund rückte. Damit war der Ausgang der Abstimmung so gut wie entschieden.
