8. Oktober 2026

Die eigentliche Bildungskatastrophe interessiert kaum jemanden

Den Beitrag von Hans Joss (Analyse eines Bla-Bla-Dokuments) hat Condorcet-Autor Alain Pichard zum Anlass genommen, über seine Erfahrungen mit dem Illetrismus in der Praxis zu berichten. Sehr nah am Geschehen und durchaus selbstkritisch behandelt er das Problem, das scheinbar kaum jemanden interessiert, aber eigentlich einer Katastrophe gleichkommt.

Die Analyse eines Blabla-Dokuments

Hans Joss, Bern, ist ehemaliger Sekundarlehrer, studierte Psychologie und war jahrelang wissenschaflticher Leiter „Langzeitfortbildungen bei der Zentralstelle für Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung des Kantons Bern“ Er war Präsident des Vereins „Lesen und Schreiben“ und ist ein versierter Kenner des finnischen Schulsystems. Immer wieder besucht er dieses Land und leitet auch Reisegruppen ins Herz des finnischen PISA-Wunderlands. Mit Hingabe kämpft er gegen den Illetrismus in der Schweiz, den er als eigentlichen Skandal bezeichnet. Hans Joss ist eingeschriebenes Mitglied der Berner SP.
In seinem Beitrag seziert er das Papier des Verbands der schweizerischen Volkshochschulen zum Thema „Erwerb und Erhalt von Grundkompetenzen Erwachsener“ Das Papier ist am 30. März 2019 veröffentlicht worden. Hans Joss zeigt uns auf, warum der Kampf gegen den Illetrismus in der Schweiz nicht vorwärtskommt.

Warum Condorcet? Das Wirken von Sophie de Condorcet

Im 4. (und vorerst letzten Teil) des imaginären Gesprächs mit dem Philosophen, Mathematiker und Aufklärer Jean Marie de Condorcet geht es um die tragischen Ereignisse, die zum Tod des Philosophen führten, und um seine Frau Sophie de Condorcet, die ihn stark prägte und sein Vermächtnis rettete.

Grosse Denkerinnen und Denker

«Internationale Studien haben in der Tat nachgewiesen, dass innerhalb des klassischen Fremdsprachenunterrichts ‹Frühstarter› am Schluss der Schulzeit ohne zusätzliche Massnahmen bezüglich ihrer Sprachkompetenzen kaum mehr messbare Vorteile haben». Zitat: Babylon, Oktober 2018 Der emer. Professor Georges Lüdi leitete 1997/1998 die Expertengruppe der EDK für ein Gesamtsprachenkonzept für die Volksschule in der Schweiz und war ein […]

Jochen Krautz in St. Gallen – Nicht verpassen!

Die Vortragsreihen der St. Galler Kinderärzte sind mittlerweile legendär. Immer wieder gelingt es Professor Barben und seinen Kollegen, renomierte Persönlichkeiten für ein Referat zu gewinnen. Die Veranstaltungen sind stets sehr gut besucht. Und immer wieder müssen sich die Kinderärzte auch Kritik der Kantonsregierung und des Bildungsdepartements anhören, die über diese Podien not amused sind. Die Veranstaltung vom 30. Oktober verspricht ein Feuerwerk!

Das unwürdige Versteckspiel der Passepartout-Verantwortlichen

Es war Condorcet-Autor Felix Schmutz, der uns auf den Schlussbericht der Passepartout-Evaluation aufmerksam gemacht hatte. Inzwischen haben verschiedene Tageszeitungen reagiert und sprechen von einem “geheimen Bericht”. Im Beitrag von Felix Schmutz haben wir unseren LeserInnen auch die Links angegeben, wo Sie die miserablen Ergebnisse der Untersuchung nachlesen können. Doch diese Links wurden geändert.

Wie kommen wir zu mehr cleveren Schreinermeistern? Eine Entgegnung.

Condorcet-Autor und Redaktionsmitglied Ralph Fehlmann, pens. Gymnasiallehrer, antwortet Claudia Meier, dass der Gymiweg deshalb ‘wertvoll’ (geblieben) ist. , weil er, nach wie vor zum grossen Geld führt . Ganz nach dem Motto des Condorcet-Blogs veröffentlichen wir auch diese Perspektive der Dinge. Die Frage stellt sich natürlich, wie der Auslöser dieser Debatte, Carl Bossard, reagieren wird. Greift er noch einmal in die Tasten?

Im Nachklang zum «Hype ums Gymnasium»

Claudia Meier hat sich an gewissen Aussagen in Carl Bossards Beitrag “Der Hype ums Gymnasium – Kommen auch die Richtigen?” gestört. Sie fragt sich, ob es nicht überholt ist, heute noch in den Kategorien, “gescheit”und “weniger gescheit”, “begabt” und “weniger begabt” zu denken.