Begeisterung garantiert noch keinen Erfolg
Condorcet-Autor Alain Pichard freut sich, dass Frau Le Pape den Condorcet-Blog (immerhin nach einem französischen Philosophen benannt) liest und erklärt ihr, was er unter perspektivischem Sehen versteht!
Condorcet-Autor Alain Pichard freut sich, dass Frau Le Pape den Condorcet-Blog (immerhin nach einem französischen Philosophen benannt) liest und erklärt ihr, was er unter perspektivischem Sehen versteht!
In einem engagierten Leserbrief in der NZZ (28.10.19) verteidigt Christine Le Pape-Racine das Konzept der Mehrsprachigkeit und damit auch die Passepartout-Lehrmittel. Für den schlechten Ruf der Lehrmittel seien mitnichten die dürftigen Ergebnisse der Evaluationen verantwortlich, sondern das permanente Schlechtreden seiner Kritiker. In ihrer Stellungnahme geht Frau Le Pape auch auf den Condorcet-Blog ein.
Der Text von Condorcet-Autor Alain Pichard “Schlechte Lehrer sind eine Zumutung” (4.11.19) hat Felix Schmutz zu einer Entgegnung veranlasst. Er warnt vor Typisierungen und hält die Lehrerprofession für einen künstlerischen Beruf.
Vor kurzem war ich an einem Bildungs-Podium der NZZ zu Gast, an dem auch die ehemalige SP-Nationalrätin Chantale Galladé (heute GLP) teilnahm. Kurz, aber wirklich nur ganz kurz wurde die Qualität der Lehrkräfte angesprochen. Frau Galladé, Präsidentin der Kreisschulpflege Winterthur Stadt-Töss, liess sich hier sehr schnell zu einem Bekenntnis hinreissen: «Die Lehrkräfte in meinen Schulkreise […]
Dass Kinderärzte und Lehrpersonen sich gleichermassen mit Markt- und Steuerungsmechanismen herumschlagen, doch mit sogenannt evidenzbasierten Messverfahren die eigene Wirksamkeit ihrer Heil- und Lehrkunst untergraben, haben die Vorträge von Prof. Dr. Giovanni Maio und Prof. Dr. Jochen Krautz im Rahmen der St. Galler Vortragsreihe «PÄDIATRIE, SCHULE & GESELLSCHAFT» vom 30. Oktober zum Thema «Ökonomisierung der Kindheit – eine Herausforderung für Schule und Pädiatrie» anschaulich vor Augen geführt. Ein Erlebnis von Condorcet-Autorin Yasemin Dinekli aus dem Bereich der Schulevaluation zeigt die kafkaesken Züge, die das annehmen kann.
Christine Le Pape, ehem. Sekundarlehrerin in Dietikon, Dissertantin bei Professor Reusser, PH-Dozentin, Trägerin des französischen Ordens “Palmes académiques”, leidenschaftliche Kämpferin für die Mehrsprachendidaktik und Verteidigerin von Passepartout! Überzeugen Sie sich selbst!
Reformen sollen Bestehendes verbessern. Die Bildungspolitik überzog darum die Schulen mit vielen Reformen. Nicht wenige verfehlen die versprochenen Ziele. Wer übernimmt dafür die Verantwortung, fragt Condorcet-Autor Carl Bossard in seinem Beitrag.
Der gestandene Sozialdemokrat und Condorcet-Autor Roland Stark sorgt sich um die politische Diskussionskultur in unserer Gesellschaft. Dabei nimmt er völkisches Denken genau so ins Visier, wie die antidemokratischen Exzesse “linker” Gruppierungen. Weil viele dieser Unterdrückungsversuche neuerdings auch in Hochschulen stattfinden, ist der Bildungsbezug gegeben. Wo, wenn nicht an unseren Universitäten müssten Meinungen auch kontrovers diskutiert werden, fragt sich der Autor.
Die NAEP ist so etwas wie der Urs Moser der USA. Und ihre Tests entsprechen in etwa unseren ÜGKs (Überprüfung der Grundkompetenzen), deren Ergebnisse die Schweiz im Mai dieses Jahres durchgeschüttelt haben. Hüben wie drüben scheinen sich die Hiobsbotschaften betreffend der Bildungsergebnisse zu häufen. Diane Ravitch überrascht dies nicht. Genauso wenig überraschend ist, wie die US-amerikanische Bildungsministerin Betsy de Vos darauf reagiert! Der neueste Beitrag aus dem Diane Ravitch-Blog wurde von Alain Pichard übersetzt.
Wie schon im Beitrag “Condorcet-Autor besteht erfolgreich einen Arabisch-Kurs in Amman: Wir ziehen den Hut!” (26.9.2019) angekündigt, berichtet nun Daniel Goepfert über seine Erfahrungen in seinem Arabischkurs in Jordanien. Dabei stellt er sich die Frage, weshalb Lehrkräfte es so lieben, Stoff vermittelt zu bekommen. Und warum dies nicht auch für die Schüler gelten soll.