19. September 2026

Ein Bild – und wenig dahinter

Unser Redaktor Alain Pichard ist nicht zu beneiden. Da lädt (und bezahlt) er ein Bild von AdobeStock, einer Bezahlgalerie, herunter, in der Meinung, es handle sich um eine treffende Illustrierung zum folgenden Artikel (Sorgenkind Mathematik, 18.3.20). Und dann muss er die Häme eines Mathematikers über sich ergehen lassen, der sich mit der auf dem Bild abgebildeten Rechnung genauer auseinandersetzt.

Mathematikunterricht auf dem Prüfstand

Mathematiklehrer Markus Spindler und Professor Hans-Peter Klein (Goethe-Universität Frankfurt) haben uns eine Replik auf den Artikel von Olaf Köller (Condorcet-Blog: Sorgenkind Mathematik, 18.3.20) zugesandt. Ihr Fazit: Köller macht genau das, was er anderen vorwirft. Er behauptet, ohne zu belegen.

Gestatten, François Schmid-Bechtel – Journalist und Wichtigtuer

Was führt einen Journalisten dazu, schon am ersten Tag nach der vom Bundesrat befohlenen Schulschliessung über die Schulen zu schreiben, dass diese ratlos seien, die Corona-Krise «Versäumnisse» aufdecke und dass nur wenige Schule zeigten, «wie es richtig geht». (Luzerner Zeitung 16.3.20) Ganz einfach, es braucht ein (vermutlich erfundenes) Einzelbeispiel ohne Einbettung, Null Recherche und eine grosse Portion Ignoranz.

Fernunterricht ersetzt die Schule nicht

Wie ein Bergsturz überkam uns das Corona-Virus. Die Schulen sind seit einer Woche geschlossen; angesagt ist Fernunterricht. Das ist für viele gut, benachteiligt aber manche Kinder. Davon ist Condorcet-Autor Carl Bossard überzeugt.

Kritik am Condorcet-Blog!

Die Aufschaltung des Artikels von Olaf Köller, der ja zuvor in der FAZ erschienen war (siehe https://condorcet.ch/2020/03/sorgenkind-mathematik/) hat wieder einmal für böse Kommentare gesorgt. Die Redaktion des Condorcet-Blogs ist nicht der Meinung des Autors. Der Text wurde uns aber von einem deutschen Leser zugeschickt, und wir hielten es für wichtig, diese Sicht der Dinge, auch wenn wir sie nicht teilen, zu publizieren. Das sieht man nicht überall so.

Logopädie – erfolgreich integrierende Therapie

Kinder würden “unnötig therapiert” oder “Therapien würden dauernd zunehmen” ist eine – auch durch die Medien – weitverbreitete Meinung. Dabei werden die schulischen Therapien oft mit der Sonderpädagogik verwechselt. Es ist schon vorgekommen, dass Politiker solche Falschmeldungen als Grund für Budgetkürzungen genommen haben. Leidtragende sind dann immer die Kinder, die deswegen keine Therapie erhalten und denen so die Zukunft verbaut wird. Unser Autor Peter Aebersold überrascht unsere Redaktion immer wieder mit seinem Flair für den Sonderunterricht und die Beschreibung grosser Persönlichleiten, welche in diesem Bereich wirkten.