29. September 2026

Blog

Sollte man vielleicht sein Diplom gegen eine Packung Butter eintauschen?

BFB ist ein eigenständiger Youtube-Kanal mit 9’300 Abonnenten. Wir konnten den Betreiber dieses Kanals auch mithilfe von KI nicht ausfindig machen. Deshalb haben wir – ebenfalls mit KI – alle Aussagen geprüft, insbesondere diejenige über die Cambridge-Professorin Farah Ahmed. Alle in diesem Video getätigten Aussagen sind belegt. Diese Kolumne ist zwar gespickt mit ironischen Zuspitzungen und daher sehr unterhaltsam, aber die Aussagen wurden von uns geprüft. Sie belegen eine bedenkliche Entwicklung innerhalb der anglosächsischen Spitzenuniversitäten, die wir ja auch teilweise in der Schweiz und Europa beobachten können. Deshalb hat die Redaktion beschlossen, dieses Video in seinem Blog zu veröffentlichen.

Welche Fächer bei Schülern besonders gut ankommen, welche durchfallen (und warum Mathematik aus der Reihe tanzt)

Sport vor Kunst und Englisch, Chemie und Physik ganz hinten: Eine große Befragung der Universität Osnabrück zeigt, wie unterschiedlich Schülerinnen und Schüler ihre Unterrichtsfächer erleben. Bemerkenswerter als die Rangliste ist allerdings, was sich dahinter verbirgt. Fast alle Fächer verlieren während der Sekundarstufe I an Beliebtheit, bei Physik und Chemie ist der Absturz besonders deutlich. Zugleich hängen die Bewertungen mit Geschlecht, Schulform und Bildungsherkunft zusammen. Und ausgerechnet Mathematik schafft es, gleichzeitig zu den meistgenannten Lieblings- und Unlieblingsfächern zu gehören. Der Beitrag ist zuerst auf der Lehrerbildungsplattform “News4teachers” erschienen.

“Das bringt nichts, ist sogar kontraproduktiv”, sagt der Bildungsforscher Stefan Wolter

Ein neues Digitalisierungs-Monitoring zeigt: Wenn die Lehrer sich nicht mit künstlicher Intelligenz beschäftigen und die Kontrolle übernehmen, ist der Lernerfolg der Schüler gefährdet. Dieser Beitrag ist zuerst in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erschienen.

Stark, aber nicht stark genug

In der neuen Pisa-Bildungsstudie schneiden Schülerinnen und Schüler in der Schweiz international gesehen gut ab. Aber: Sie werden – wie Jugendliche überall auf der Welt – immer schlechter im Lesen und Rechnen. Dieser Beitrag ist zuerst in der NZZ erschienen.

“Niedrigste Ergebnisse, die jemals im Rahmen von Pisa in Deutschland gemessen wurden”

Absturz in der Lesekompetenz, in Mathe und Naturwissenschaften: Die neue Pisa-Studie ist ein desaströser Befund fürs deutsche Bildungssystem. Auch international zeichnet sich eine bedenkliche Entwicklung ab. Dieser Beitrag ist zuerst in DIE WELT erschienen.

Die Ressourcen sind es nicht… 

Der Ruf nach “mehr Ressourcen” ist zur faulen Ausrede geworden, um davon abzulenken, dass die fatalen Schulreformen der letzten dreissig Jahre unsere einst gute Volksschule an die Wand gefahren haben. In diesem Sinne der pädagogische Zeigefinger von Carl Bossard, den wir an den Anfang unserer Textsammlung stellen. Er erinnert auch daran, dass es am Geld nicht liegen kann, geben wir doch für die Bildung mehr aus als die meisten anderen Länder: “Geld allein garantiert noch keine gute Schule.” 

Das schlechte Gewissen wegen der Schulnoten

Condorcet-Autor Felix Schmutz nimmt sich eines Dauerbrenners in der bildungspolitischen Diskussion an. Sind Noten wirklich so unpräzise und schädlich? Analyse eines Praktikers.

Éducation21 und die Grenzen der politischen Bildung – Der Beutelsbacher Konsens als Prüfstein

Als Reaktion auf den Beitrag «Ein Verband plädiert auf unschuldig – und will mehr Geld» vertieft der Condorcet-Autor Philipp Loretz einen Aspekt, der in der bildungspolitischen Debatte zunehmend an Bedeutung gewinnt: die politische und weltanschauliche (Un-)Ausgewogenheit von Unterrichtsmaterialien. Dabei geht es nicht darum, kontroverse gesellschaftliche Themen aus der Schule auszuklammern. Entscheidend ist vielmehr, sie so zu behandeln, dass Lernende unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und sich ein eigenes Urteil bilden können.

Viele Wege führen ins Leben

Kinder sind verschieden. Sie lernen und entwickeln sich unterschiedlich. Bildungsgerechtigkeit sucht deshalb nicht gleiche Wege für alle – sie beginnt mit der Anerkennung dieser Verschiedenheit. Doch die Selektion nach der Primarschule soll zunehmend abgeschafft werden. Ist das tatsächlich gerechter?, fragt Condorcet-Autor Carl Bossard.

Die Reformen gehören endlich auf den Prüfstand

Die junge Berner Grossrätin, Stephanie Gartenmann (SVP) hat einen Artikel geschrieben, in dem sie verlangt, dass die vielen Reformen der Vergangenheit endlich auf den Prüfstand kommen, bevor man via Verfassung versucht, noch mehr Geld in das System zu pumpen. Die Berner Bildungsinitiative ist für sie der falsche Weg.