20. Oktober 2026

Blog

Eine halbe Million Kampagnenbudget

Sage und schreibe eine halbe Million Franken hat der Personalverband Bildung Bern in die Kampagne seiner Bildungsinitiative gesteckt. Das reicht für die Nomminierung zur Zahl des Monats!

Die maximal unsympathische Antwort der Lehrer

Markus Somm, Herausgeber des Nebelspalters, rechnet in seinem Memo ziemlich giftig mit Daniel Kachel (GLP), Sekundarlehrer und Mitglied der Geschäftsleitung des ZLV ab. Dieser drohte nach der Abstimmungsniederlage mit einem Abbau des Leistungsangebots.

Kluge Köpfe unter sich – wie Schüler an diesem Gymnasium Höchstleistungen erbringen

Aufnahme nur mit Wissenstest: Das Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Berlin ist auf Begabtenförderung spezialisiert. Die Schule erzielt mit einem besonderen Unterrichtskonzept von Jahr zu Jahr größere Erfolge. Dieser Beitrag ist zuerst in der WELT erschienen.

Der beleidigte Lehrerverband

Nach der klatschenden Niederlage der beiden Lehrerorganisationen in Zürich und Bern, zeigen sich diese als schlechte Verlierer. Nicht zum Vorteil der Lehrerschaft, meint Gastautor Régis Ecklin, selber Sekundarlehrer.

Die Integrative Schule – ein Murks mit Ansage

Condorcet-Autor Roland Stark (SP), ehemaliger Grossrats- und Parteipräsident, fasst in prägnanten Sätzen zusammen, wie gross die Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit in Sachen integrative Schule ist und erinnert an das grosse Missverständnis von Salamanca.

Michael Hermann: «Wenn man verliert, gibt man Deutungshoheit ab»

Laut dem Politgeografen haben viele die Berner Bildungsinitiative als Lehrer- statt als Bildungsinitiative wahrgenommen. Statt auf einen Gegenvorschlag zu setzen, hätten sich die Initianten «übernommen». Der Journalist Kaspar Keller fasste für die Berner Zeitung und den Bund verschiedene Reaktionen zusammen. Brisant: Die Lehrerorganisation setzte für diese Initiative sage und schreibe 500’000 Fr. ein, das Gegenkomitee 8’000 Fr.

Eine weitere Klatsche für die Lehrerorganisationen

Die Bildungsinitiative der bernischen Lehrerorganisation Bildung Bern wurde von der Stimmbevölkerung abgelehnt. Trotz einem Riesenbudget und viel Prominenz. Condorcet-Autor Alain Pichard fand die Idee, Bildungsqualität in der Verfassung zu verankern, immer eine Schnapsidee, war aber doch über die deutliche Ablehnung überrascht. Die Eltern liessen sich nicht von hohlen Sprüchen blenden, sondern kennen die Probleme bestens.

Ich suche ein Kinderbuch – und finde Erziehungsratgeber

Nicht nur schulische Themen werden durch das Bestreben nach Erziehung beeinträchtigt, auch in der Kinderliteratur ist dieser Trend mehr denn je zu beobachten. Bei Julia Stephan, Redaktorin der CH-Media, löst dies ab und zu Gähnen aus und sie fragt sich, warum Pipi Langstrumpf und Räber Hotzenplotz heute immer noch hoch im Kurs stehen.

Demokratie in der Berufsbildung – oder: ihre Absicht und Bedeutung

Die Demokratie ist weltweit unter Druck. Die Gefährdung ist vielschichtig und hat ineinandergreifende Gründe. Zum einen wirken Kräfte in Form autokratischer Machtansprüche und zum anderen auch Kräfte durch populistische und polarisierende Strömungen im Innern eines Landes, die zur Spaltung der Gesellschaft führen. Befeuert werden diese Entwicklungen durch Desinformation. Der Schutz einer Demokratie hängt davon ab, ob es der Bevölkerung gelingt, ihre Institutionen zu verteidigen und zu beweisen, dass sie die Probleme der Menschen besser lösen kann als autoritäre Systeme. Bis heute ist dies der Schweiz dank ihrer inneren Resilienz gelungen. Trotzdem stellt Condorcet-Autor Niklaus Gerber fest, dass sich unser System verbessern liesse.

Prof. Dr. Corina Wustmann Seiler: Playfulness

Anything goes an den Pädagogischen Hochschulen, fürstlich alimentiert. Wir gratulieren Frau Prof. Dr. Caroline Wustmann Seiler zu Ihrer hochverdienten Nominierung unserer Condorcet-Redaktion als “grosse Denkerin”.