Wie handeln, wenn sich Leute mit Informationen an uns wenden?
In den letzten Jahrzehnten hat ein fundamentaler Umbruch im Bildungssystem stattgefunden. Und der hat sich keineswegs nur auf die pädagogische Ebene beschränkt. Der Wandel betraf auch die anstellungsrechtliche Organisationsstruktur und die Änderung der Rechtsnormen. Die Folge davon ist, dass seit der Gründung unseres Blogs vor sieben Jahren, wir immer wieder Anfragen, Hilfegesuche oder Informationen von Leuten erhalten, die im Bildungsbereich tätig sind. Auch Eltern schicken uns immer wieder Dokumente, die in unserer Redaktion ungläubiges Kopfschütteln auslösen. Wie wir damit umgehen, zeigt Condorcet-Autor Alain Pichard im nachfolgenden Beitrag.
Webmaster auf Reisen – drei Tage offline
Unsere beiden Webmaster Alain Pichard und Markus Böni sind auf Reisen. Und ab Dienstag, den 19. Mai bis Freitag, den 22. Mai sind sie offline. Das heisst, der Condorcet-Blog macht drei Tage lang Pause.
Wie Schulleitungen unliebsame Lehrpersonen loswerden
Schulleitungen dürfen Lehrpersonen von Gesetzes wegen nicht ohne Weiteres entlassen. Wenn keine ungenügende Arbeitsleistung vorliegt, wird dennoch immer wieder nach Wegen gesucht, um das Arbeitsverhältnis einer missliebigen Lehrperson aufzulösen. Gemäss Schilderungen mehrerer Betroffener geschieht dies, weil die Chemie nicht stimmt oder die Lehrperson Schulleitungsentscheide kritisch hinterfragt.
Förderklassen: Die rot-grüne Bildungsblase sollte ihren Widerstand gegen vernünftige Lösungen aufgeben
Regelklassen entlasten, besonders schwierige Kinder in Kleingruppen unterrichten: In Zürich wird das bald per Gesetz festgeschrieben sein. Schulverantwortliche sollten den Willen der Initianten nicht hintertreiben. Der NZZ-Journalist Robin Schwarzenbach findet klare Worte.
Hätte nie veröffentlicht werden dürfen!
Ein interessanter Beitrag, den da unsere deutschen Kolleginnen und Kollegen der GBW (Gesellschaft für Bildung und Wissen) ausgegraben haben. Der Condorcet-Blog hat ja schon mehrfach eine kritische Sicht auf Studien angemahnt, die derzeit gerade im Bildungsbereich eine Hochkonjunktur erleben.
«Lehrperson ist wichtigster Faktor für Lernerfolg»
Die Elternzeitung “Fritz und Fränzi” veröffentlicht immer wieder Texte und Dossiers zur Schule und zum Lernen. Dabei bediente sie in Vergangenheit oft die im Mainstream angesagte Reformrhetorik. Nun hat die stellvertretende Chefredakteurin des Magazins, Evelin Hartmann, den bekannten Pädagogikprofessor Roland Reichenbach mit vielen Glaubensätzen dieser angeblich progressiven Pädagogik konfrontiert. Und Roland Reichenbach, der auch schon im Condorcet-Blog publizierte, antwortete klar und deutlich. Ein spannendes Gespräch über Privilegien, Wirksamkeit und die Rolle der Lehrpersonen.
“Kinder so spät wie möglich mit einem Smartphone ausstatten”
Die Bildungsforscherin Nina Kolleck ist gegen ein Social-Media-Verbot. Sie sagt: Es ist kein Naturgesetz, dass soziale Medien Hass verstärken und Selbstzweifel nähren. Das Interview ist zuerst in der Allgemeinen Frankfurter Sonntagszeitung erschienen.
Auch beim Herrn Dr. geht jetzt die Angst um
Deindustrialisierung, Degrowth und plötzlich steht die Gesellschaft kopf: Gesegnet, wer einen Trecker fahren kann. Verflucht, wer aus der Kanzlei fliegt und keinen Job mehr findet. Zu Ende geht ein fast tausendjähriges Geschäftsmodell. Und mit ihm eine spezifische Arroganz. Dieser Beitrag ist zuerst in der WELT erschienen.
Die Rückkehr der Kreidezeit
Eine Allianz von Fachleuten will eine Debatte über wirksamen Unterricht, Lesenlernen und Bildungsqualität anstossen. Die Reaktion darauf zeigt allerdings vor allem eines: Wer heute systematisches Lernen verteidigt, gerät erstaunlich schnell unter Restaurationsverdacht. Das verrät viel über die heutige Diskurskultur, meint Condorcet-Autor Carl Bossard.
2’535 Tage Condorcet-Blog – Zweitausend Beiträge – 50 Autorinnen und Autoren – wir führen das weiter!
Der Condorcet-Blog hat soeben den 2000sten Beitrag veröffentlicht. Ein stolzer Rückblick auf das Erreichte, aber auch ein Ausblick auf die Herausforderungen!
