Japan zeigt, wie Kinder Ernährung lernen – Deutschland pennt
Japan unterrichtet Kochen statt Kalorien. Warum dieses Praxisprinzip auch deutschen Kindern mehr brächte als Ernährungsappelle. Schulen, traut euch! Dieser Beitrag ist zuerst auf “Focus online” erschienen.
Anna-Katharina Zenger und ihre Verfassungskenntnisse
Am 27. September wird im Kanton Bern über die Bildungsinitiative des Lehrkräfteverbands “Bildung Bern” abgestimmt. Der Abstimmungskampf ist bereits eröffnet, unter anderem mit einem bemerkenswerten Post von Anna Katharina Zenger, Leiterin Gewerkschaft von Bildung Bern.
“Viel zu viele Schüler, die gemessen an ihren Fähigkeiten gar nicht ans Gymnasium gehören”
Eine Schülerin beschimpft wegen hoher Abi-Durchfallquoten wüst ihre Lehrer: Der Fall zeigt drastisch den Niedergang der einstigen Bildungsnation Deutschland. Dabei spielen auch die Anspruchshaltung von Schülern und ein verheerender Autoritätsverlust eine Rolle, wie Hannah Bethke in einem WELT-Beitrag schreibt.
Die ganze Hilflosigkeit des Bildungsbürgertums
Linkssein muss man sich leisten können. Gymnasiasten präferieren linke und grüne Parteien, während Schüler aus Elternhäusern mit niedrigem Bildungshintergrund die AfD bevorzugen. Aber was folgt daraus für die Bildungspolitik? Dieser Meinungsbeitrag ist zuerst in der WELT erschienen.
Woraus wächst, was Kinder trägt
Zum Schulstart richtet sich der Blick oft auf neue Kompetenzen, digitale Möglichkeiten und die Anforderungen einer veränderten Welt. Doch bevor Kinder selbstständig denken, urteilen und Verantwortung übernehmen können, brauchen sie etwas Grundlegenderes: Halt. Freiheit entsteht nicht im luftleeren Raum – sie wächst aus Erfahrung, Begleitung und der Gewissheit, den nächsten Schritt wagen zu können, meint Condorcet-Autor Carl Bossard
“Wir beobachten einen regelrechten Sturzflug bei den Lernleistungen”
Die Bildungskrise wächst sich zu einem echten Standortrisiko für Deutschland aus, warnt Erziehungswissenschaftler Klaus Zierer. Um das zu ändern, sei eine Umwälzung auf gleich mehreren Feldern nötig. Klaus Zierer, 50, ist Erziehungswissenschaftler und seit 2015 Inhaber des Lehrstuhls für Schulpädagogik an der Universität Augsburg. Zuletzt erschien von ihm der Essay “Bildungsnotstand als Standortrisiko”. Das Interview ist zuerst in der WELT erschienen.
Die verstärkte Harmonisierung im Schulwesen verringert das Innovationspotenzial
Noch geniessen die meisten Schülerinnen und Schüler Sommerferien. Mitte August aber beginnt schon wieder der Schulalltag. In der Berner Gemeinde Belp startet damit ein Pilotprojekt: vier ganztägige Unterrichtstage pro Woche und dafür lediglich sechs Wochen Ferien. Die Projektidee sorgte bereits vor über einem halben Jahr für grosses öffentliches Interesse und mediales Aufsehen. Dieser Beitrag ist zuerst in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erschienen.
2’529 Unterschriften für «Keine digitalen Geräte in den ersten vier Primarschuljahren» eingereicht
Die kantonale Volksinitiative «Keine digitalen Geräte in den ersten vier Primarschuljahren» ist eingereicht. Heute Dienstag wurden vor dem Regierungsgebäude in Liestal 2’529 Unterschriften an den 2. Landschreiber übergeben. Damit ist ein wichtiger Schritt erreicht: Das Anliegen wird nun offiziell geprüft und das politische Verfahren nimmt seinen Lauf. Lavinia Beck berichtet.
Ich will mehr Evidenz und will wissen, was all die Investitionen bringen
Samuel Krähenbühl ist Grossrat der SVP im Berner Kantonsparlament. Seit kurzem hat er das Präsidium der Bildungskommission übernommen. Condorcet-Autor Alain Pichard unterhielt sich mit diesem politischen Schwergewicht über Konservatismus, den Sinn der Bildung und seine Ziele im neuen Amt.
Der US-Ökonom Wallace Oates: Föderalismus im Bildungsbereich
In einem klugen Beitrag setzt sich Melanie Häner-Müller in der NZZ (2.8.26 – Wenn alle Kantone dasselbe machen, lernt niemand mehr) für den Föderalismus im Bildungsbereich ein. Unter anderem zitiert sie den US-amerikanischen Ökonomen Wallace Oates und sein Dezentralisierungstheorem, das wir hier zum Zitat der Woche auserwählen.
