6. August 2026

Blog

Heinrich Pestalozzi – Pionier der politischen Pädagogik

Ist Pestalozzi in Vergessenheit geraten oder passt er nicht mehr zu unserem Zeitgeist? Hat er uns nichts mehr zu sagen? Haben wir alle seine Hausaufgaben gelöst? Ist die revisionistische Geschichtsschreibung in den pädagogischen Elfenbeintürmen, die neben Pestalozzi u.a. auch die „unwissenschaftlichen“ Lehrerseminare angreift, mehr als blosse Selbsterhöhung? Peter Aebersold sucht die Antworten.

„Ich hatte ermutigende Lehrer“

Entscheidend für den Bildungserfolg sind glaubwürdige Lehrerinnen und Lehrer, die fördern, fordern und ermutigen. Das geht im Reform-Aktivismus völlig vergessen, gibt Condorcet-Autor Carl Bossard zu bedenken.

Warum von Hand schreiben die Kinder gescheiter macht

Neue Erkenntnisse aus der Hirnforschung zeigen, dass Kinder, welche von Hand schreiben, mehr lernen und das Gelernte besser speichern können. Gleichzeitig setzen wir in der Schule mehr und mehr auf digitalen Unterricht, welcher das Schreiben von Hand verdrängt. Ein Beitrag von Condorcet-Autor Urs Kalberer.

Ich war arm, wurde aber reich an Erfahrung!

Sylvie Jacques, eine schweizerisch-afrikanische Schülerin, besuchte ihr letztes Schuljahr am OSZ-Orpund. Am Schluss ihres Schuljahres zog sie Bilanz und hinterliess uns ein eindrucksvolles Dokument, das wir mit dem Einverständnis der Autorin hier veröffentlichen. Sylvie Jacques macht zurzeit eine Kochlehre. Es handelt sich um eine gekürzte Version, die Namen wurden anonymisiert und sind der Redaktion bekannt. Abgesehen davon, dass diese junge Frau in ihrem Text zeigt, wie gut sie Deutsch gelernt hat, so zeigt ihr Erfahrungsbericht auch, jenseits aller polemischen und intellektuellen Diskussionen über Rassismus, wie komplex die Situation unserer Migrantenkinder oder der andersfarbigen Schülerinnen und Schüler ist. Sylvie Jacques wird übrigens ihre Kochlehre dieses Jahr abschliessen.

Condorcet-Autorinnen und Autoren: Analysieren allein reicht nicht

Unser treuer Leser Hans-Peter Köhli ist kein Lehrer, aber – wie er es ausdrückt – ein Bildungsinteressierter aus dem einfachen Volk. Den Condorcet-Blog schätzt er zwar, vermisst aber die konkrete Aktion!

Reinste Ressentimentforschung

Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz hat sich mit dem Vorwurf der beiden Rassismus-Expertinnen auseinandergesetzt. Mit den kritisierten Lehrmitteln hat er selber unterrichtet und kann die Vorwürfe nicht nachvollziehen. Seiner Meinung nach liegen die Probleme ganz woanders.

Rassismus in Schweizer Schulbüchern? – Eine Entwarnung

Die Condorcet-Redaktion bat den ehemaligen Leiter der Integrationsstelle der Stadt Basel, die “Studie” der beiden Expertinnen, Frau El Maawi und Frau Shuak, unter die Lupe zu nehmen. Seine Analyse ist nicht sehr schmeichelhaft.

Skandalöse Lehrmittel oder plumpe Ressentimentforschung?

Rassismus an Schulen ist nicht tolerierbar. Deshalb hat die Redaktion des Condorcet-Blogs auch sofort reagiert, als die beiden Expertinnen für Anti-Rassismus und Bildung (so sieht es der Blick), Rahel El-Maawi und Abou Shoak, im Sonntagsblick erklärten, dass Rassismus in unseren Schulbüchern omnipräsent sei. Sie bot den Autorinnen an, ihre Ergebnisse auf dem Condorcet-Blog zu begründen. Dies ist bis anhin noch nicht erfolgt. Eine Erklärung der Redaktion.

Bildungsziel: sprachliche Ausdrucksfähigkeit

Unser Denken vollzieht sich sprachlich. Doch dieses Können kommt kaum von selbst. Es will intensiv geschult sein – auch in der Schule. Ein Plädoyer fürs Üben und Ermutigen, aufgezeigt an einem Bilderbuch, vorgetragen von Condorcet-Autor Carl Bossard. Dieser Beitrag ist übrigens der 500ste in anderthalb Jahren.

500 Artikel, 500 Einwürfe, 500 mal Rede und Gegenrede!

Die Redaktion des Condorcet-Blogs bedankt sich bei 60 Autorinnen und Autoren für 500 Artikel: Das sind 500 x Geistesblitze, Frechheiten, Mut zum Widerspruch, Diskurs, Rede und Gegenrede, fundierte Analyse und engagierte Mitarbeit unserer Leserinnen und Leser! Das Bild zum Jubiläum steuerte FC Basel-Anhänger Alain Pichard bei.