22. April 2021

Master KG meets Louis de Funès oder 2021 kann kommen.

Italienische Marinesoldaten tanzen dazu, Ärzte und Krankenschwestern wiegen sich im Takt, Sportler und selbst Mönche vorm Vatikan schwingen das Tanzbein: Und jetzt hat MasterKG einem französischen Humoristen die Referenz erwiesen. Ein Espritschub für die Condorcet-Leserschaft.

Als Frankreich wegen Corona in seine Wohnzimmer eingeschlossen wurde, waren die Filme des tyrannischen Grimassenschneiders Louis de Funès Quotenrenner im Fernsehen. Jetzt huldigt dem Rechtsanarchisten auch noch der DJ Master KG, der mit seinem Song “Jerusalema” einen Welthit landete. Das Lied, das der südafrikanische Komponist und Produzent Master KG (mit bürgerlichem Namen Kgaogelo Moagi) im Jahr 2019 mit der Backgroundsängerin Nomcebo Zikode aufgenommen hat, wurde zu einem sensationellen Erfolg. Im Jahr 2020 wurde der Song durch selbstaufgenommene Tanzvideos von Menschen aller Altersgruppen zu einem weltweiten viralen Hit.

Das ist doch ein etwas versönlicher Ausklang, oder?

Alain Pichard

 

Verwandte Artikel

Plattitüden aus dem Elfenbeinturm

Am 23. Oktober 2019 hat der Basler Grosse Rat mit 72 gegen 12 LDP- Stimmen eine Motion an die Regierung überwiesen, die verlangt, dass in der Verordnung „über die Schulung und Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Bildungsbedarf“ Kleinklassen als Förderangebot wieder eingeführt werden. Alles nur Nostalgiker? Nach Meinung der Volksschulleitung würde es sich […]

Vor einer weiteren Bildungsreform sollten wir den überschätzten Wert der Bildung diskutieren

Es erfüllt uns schon etwas mit Stolz, wenn uns ein so renommierter Wissenschaftler wie Professor Tobias Straumann schreibt: “Ich verfolge Ihre wertvolle Arbeit seit langem und stelle Ihnen meinen Text gerne zur Verfügung.” Tobias Straumanns Beitrag reiht sich ein in eine längere Reihe von Texten, welche sich mit der gymnasialen und der dualen Ausbildung beschäftigen. Und er beschäftigt sich auch intensiv mit der mangelnden Chancengleichheit. Sein Text ist zuerst in der NZZaS erschienen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.