12. Januar 2026

Blog

Machtfülle der Schulleitungen – ein systemisches Risiko?

Schulleitungen verfügen in vielen Schweizer Kantonen über eine beispiellose operative Autonomie, die in dieser Form weder im öffentlichen Dienst noch in der Privatwirtschaft existiert. Doch wo Macht kaum kontrolliert wird, entstehen Risiken – wie der jüngste Fall an der Primarschule Allschwil wieder bestätigt. Es ist Zeit für Reformen, schreibt Gastautor Jürg Wiedemann.

Hier kriegen Berner Lehrer ohne Diplom zwei Wochen Crashkurs

In einem Monat startet wieder die Schule – vielerorts auch mit Quereinsteigenden ohne Lehrerausbildung. In Bern bereitet sie nun ein Sommer-Camp dafür vor. Wir bringen einen Beitrag, der zuerst auf Nau.ch erschienen ist.

Felix Hoffmann kommentiert das Interview von Christophe Darbellay mit dem LCH

Der Präsident der Erziehungsdirektorinnen- und -direktorenkonferenz (EDK) stellte sich in einem Interview den Fragen von Christoph Aebischer vom Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH). Der Austausch lässt sich in der Ausgabe 7-8/2025 der Verbandszeitschrift “BILDUNG SCHWEIZ” nachlesen. Im Folgenden Kommentare zu einzelnen seiner Aussagen zur Thematik des Frühfranzösischunterrichts.

Giorgia Meloni passt die Richtlinien zum Geschichtsunterricht an Italiens Schulen an

Ein neuer Leitfaden des italienischen Bildungsministeriums will die Prioritäten im Unterricht anpassen – und legt einen besonderen Wert auf die abendländische Geschichte. Noch bevor die Reform in Kraft tritt, ist darüber eine heftige Debatte entbrannt. Ein Beitrag, der zuerst in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erschienen ist.

“Haben so wenige Kinder wie noch nie, werden ihnen aber immer weniger gerecht“

Bildungssoziologe El-Mafaalani kritisiert Ministerin Priens (CDU) Vorstoß für Migrantenquoten an Schulen: In manchen Städten sei das schon heute rechnerisch unmöglich. Und er erklärt im Interview mit der WELT, welche Schlüsse er aus seiner Forschung zur “Superdiversität“ in der deutschen Gesellschaft zieht.

Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind

Die öffentliche Debatte zeigt es fast täglich: Die Schule steckt in der Krise. Dabei sollten die Reformen der letzten dreissig Jahre die Situation verbessern. Warum aber scheitern so viele von ihnen? Warum führen gute Absichten so oft zu schlechten Ergebnissen – und das in nahezu allen Bereichen? Condorcet-Autorin Christine Staehelin sucht nach Antworten.

«Dinner for One» mit den Checks «Schreiben»

Checks und Tests im Bildungswesen sollen die Qualität unserer Schulen bzw. ihres Unterrichts prüfen. Doch wer prüft die Qualität der Checks? Die Condorcet-Autoren Philipp Loretz und Roger von Wartburg haben sich dieser Aufgabe angenommen. Und das tut Not, wie die Analyse der beiden zeigt.

Mit dem Abi- und Studien-Boom hat Deutschland ein Mega-Problem geschaffen

Deutschlands Fachkräftemangel ist kein Zufall. Die verfehlte Bildungspolitik hat Ausbildungsberufe entwertet, Abi und Studium boomen. Sozialforscher Andreas Herteux analysiert die Entwicklung in einem Beitrag, der zuerst im Focus erschienen ist.

Die teuersten Bildungsausgaben sind die, die nichts bringen

Eine gute Schule ist das Fundament wirtschaftlicher Stärke. Doch mehr Geld allein bringt keine besseren Resultate. Was wirklich zählt, beschreibt Melanie Häner-Müller in einem Beitrag, der zuerst in der NZZ erschienen ist.

Im Reich der Schwurbler (mit einem Rätsel)

Condorcet-Autor Felix Schmutz liess es sich nicht nehmen, den ironischen Kommentar der Redaktion zu Romain Lanners Informationsblättern (Grosse Denkerinnen und Denker) einer näheren Untersuchung zu unterziehen. Seine Analyse fällt nicht zum Vorteil des studierten Heilpädagogen aus.