Warum ich die Facharbeiter mag
Der Begriff “Facharbeiter” sollte nicht mehr verwendet werden. Er werde von Rechtsextremen zynisch missbraucht. Condorcet-Autor Alain Pichard hält trotzdem viel von ihm und erklärt weshalb.
Der Begriff “Facharbeiter” sollte nicht mehr verwendet werden. Er werde von Rechtsextremen zynisch missbraucht. Condorcet-Autor Alain Pichard hält trotzdem viel von ihm und erklärt weshalb.
Last but not least lässt es sich auch Condorcet-Autor Alain Pichard nicht nehmen, seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern aus dem Kanton Baselland zu gratulieren. Dabei verhehlt er auch nicht einen gewissen Neid, wenn er auf die Erfolge dieses Vereins der “Irrésistibles” blickt.
Traditionell schliesst das Oberstufenzentrum Orpund seinen Themenbereich 1. und 2. Weltkrieg mit einer Podiumsveranstaltung ab, in welcher die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs über die (fehlende) Ethik im Krieg diskutieren. Sie werden dabei mit zwei kontroversen Ansichten konfrontiert. Ein Erfahrungsbericht aus der pädagogischen Werkstatt Orpund.
Um zu retten, was noch zu retten ist, werden die Passepartout-Lehrmittel klammheimlich in herkömmliche Lehrmittel verwandelt. Die ehemaligen Kritiker und Kritikerinnen reiben sich die Augen. Mehrsprachendidaktik, Sprachbad? War da mal was?
Im 2. Teil des Interviews über das Bildungswunderland Südkorea gibt Professor Roland Reichenbach Auskunft über das, was in den südkoreanischen Schulstuben läuft. Dabei geht er auch auf die modernen “Überredensvokabeln” wie Motivation, schülerzentrierter Untericht, digitales Lernen ein und stellt Bezüge zur schweizerischen Bildungslandschaft her. Am Schluss mahnt der Bildungsforscher und Koreakenner Reichenbach, nicht immer nur das Trennende zu suchen, sondern sich auch für die Gemeinsamkeiten zu interessieren. Das Interview führte Alain Pichard.
PISA-Spitzenreiter Südkorea verbindet man mit einer grossen Uniformiertheit und jeder Menge Klischees. In einem erfrischenden Interview zeichnet Roland Reichenbach, Professor für Erziehungswissenschaften an der Universität Zürich, im Gespräch mit Alain Pichard ein nuanciertes Bild dieser bemerkenswerten Nation und seiner Bildungsleistung. Lesen Sie den 1. Teil des vollständigen Interviews, das in gekürzter Form bereits in der NZZ (6.3.21) erschienen ist.
Zurzeit kursiert im Netz ein Leitfaden aus dem Bundesstaat Oregon, der den dortigen Mathematik-Lehrkräften der Middle School helfen soll, ihren Mathematikunterricht weniger rassistisch zu gestalten. Condorcet-Autor Alain Pichard, selbst Mathematiklehrer, hat sich diesen Leitfaden einmal angeschaut.
Ein weiterer Beitrag aus dem Praxis-Labor des OSZ-Orpund. Das Lehrerteam des 9. Jahrgangs stellt ihnen ein Einstiegsprojekt in den Berufswahlunterricht vor. Der “Basar der Fertigkeiten und Fähigkeiten” ist zwar logistisch ziemlich aufwändig, lohnt sich aber allemal. Fabian Bütikofer, Alain Pichard und Christoph Scheeberger berichten.
34 Jahre lang unterrichtete Condorcet-Autor Alain Pichard (selber von Geburt an Waadtländer) in den Brennpunktschulen der Stadt Biel. Dabei unterrichtete er bisweilen in welschen Schulklassen und führte gemeinsame Projekte mit den Romands durch. In seinem Beitrag erklärt er unserer LeserInnenschaft die kulturellen Unterschiede dieser beiden Sprachkulturen im Schulbereich und benennt ein gemeinsames Problem.
Im vergangenen Sommer gab es auf diesem Blog einen Streit um den Projektunterricht bzw. die selbständige Schülerarbeit. Condorcet-Autor Urs Kalberer eröffnete den Reigen mit einer scharfen Kritik an diesem Unterrichtskonzept. Alain Pichard, ein Anhänger des Projektunterrichts, konterte, die Kollegen Amstutz und Wittenberg zogen nach und kritisierten wiederum den Beitrag von Alain Pichard. Nun ist es wieder an Alain Pichard, seinen Kollegen und vielleicht auch der LeserInnenschaft die Selbständige SchülerInnenarbeit schmackhaft zu machen.