Digitalisierung als Irrweg

Die Generation Z ist die erste Generation, die bezüglich Lernen Rückschritte macht

Zu Beginn der Digitalisierungsdebatte wurde immer wieder behauptet, dass mehr Bildschirmzeit zu besserem Lernen führe. Die Forschungsergebnisse sprechen eine andere Sprache. Experten wie Jared Cooney Horvath (ein Experte auf dem Gebiet der pädagogischen Neurowissenschaften, Universität von Melbourne) rechnen mit diesem Mythos ab. Wir bringen einen einen Ausschnitt aus seinem Referat in englischer Originalversion.

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Eine neue Rubrik im Condorcet Blog: Once upon a time!

Die Redaktion des Condorcet-Blogs hat heute für seine Leser eine neue Rubrik eingeführt. Sie heisst: Once upon a time! In diesem neuen Textformat wollen wir all die grossen Denkerinnen und Denker, die uns in der Vergangenheit mit Ankündigungen, Heilsversprechen, Prophezeihungen und Wunschprosa beschenkt haben, zu einem würdigen Platz in der jüngsten Bildungsgeschichte verhelfen. Vor allem aber wollen wir diesen Damen und Herren dabei behilflich sein, ihre plötzlichen Erinnerungslücken wieder zu schliessen, wenn sie unseren Alltag mit neuen Interpretationen und weiteren Versprechungen bereichern. Den Anfang macht Andreas Schleicher, Direktor für Bildung bei der OECD und seines Zeichens Mr. PISA.

Wenn die Kernproblematik ausgeblendet wird

Er hat schon viele Studien gelesen. Auch die neuste Untersuchung der Dienststelle für Volksschulbildung in Luzern (Büro Barbara Häring GmBH, 64 Seiten) hat er sich angetan: Sein Fazit: Immer die gleiche Rhetorik, immer die bekannten Resultate, immer am Kern vorbei. Unbeachtet bleiben die Grundwidersprüche im Bildungssystem. Ein Lehrstück bürokratischen Leerlaufs – findet Condorcet-Autor Carl Bossard.

Die Flucht aus dem Schulzimmer liegt im Systemischen.

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