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Schulnahe Realpolitiker reden Klartext

Der Realitätsverlust in der Bildungspolitik scheint seinen Zenit überschritten zu haben. Nach dem
Nidwaldner Erziehungsdirektor Res Schmid doppelt nun auch seine Aargauer Kollegin Martina Bircher in einem bemerkenswerten Interview in der NZZ über die langjährigen Baustellen der Volksschule nach. Die zupackende Bildungsdirektorin nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um diese Schwachstellen geht. Dies und mehr in der Übersicht von Hanspeter Amstutz zum aktuellen Newsletter der Starken Volksschule Zürich.

Zitat der Woche: Hannah Arendt

Hannah Arendt diagnostizierte die Einsamkeit und Isolation der Menschen als Bedingung dafür, dass totalitäre Herrschaft überhaupt Akzeptanz und Zuspruch gewinnt. Für den Durchschnittsmenschen ist oft nichts schwerer zu ertragen als das Gefühl, keiner größeren Gruppe zuzugehören. Selbst wenn man einer Ansicht eher kritisch gegenübersteht, zieht man es doch oft vor, ihr nicht zu widersprechen, sobald man dadurch riskiert, aus einer Gruppe ausgeschlossen zu werden. Man konnte, wie Erich Fromm 1941 in „Die Furcht vor der Freiheit“ schrieb, damals beobachten, wie vielfach auch Menschen, die keine Nazis waren, den Nazismus gegen Kritik verteidigten, weil sie das Gefühl hatten, dass ein Angriff auf den Nazismus ein Angriff auf Deutschland war.

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