10. Oktober 2026

ÜGK

Neue Berechnung der Bildungsausgaben durch Avenir Suisse

Fast 38’000 Fr. pro Schüler in der Stadt Basel. Doppel so viel wie das Wallis.

Eine neue Studie von «Avenir Suisse» bringt neue Zahlen zum kantonalen Vergleich bei den Bildungsausgaben. Der Condorcet-Blog hat immer wieder auf die massiven Ungleichheiten hingewiesen und sie im Vergleich zu den Bildungsleistungen (gemäss ÜGK) gesetzt. Die neusten Zahlen sind grundsätzlich nicht überraschend. Das Ausmass der Ungleichheit, welche die aktuellste Statistik zeigt, ist allerdings grotesk. Gerade angesichts der massiv steigenden Bildungsausgaben ist eine Vergleichbarkeit zentral. Denn das «Labor Föderalismus» nützt nur, wenn man die Bildungsysteme und ihre Schwerpunkte analysiert, auswertet und anschliessend bereit ist, von den anderen zu lernen. Condorcet-Autor Alain Pichard fasst zusammen.

Frustrated student at a cluttered desk as a teacher shows an F, with a crossed-out Eiffel Tower and a Swiss flag in the background; two kids walk away with backpacks.
Eine aktualisierte Chronik über das Frühfranzösisch

Pleiten, Pech und Pannen oder wie uns eine Bildungsbürokratie einen monumentalen Irrtum mit immer neuen Argumenten schmackhaft machen will.

Nächste Woche wird das bernische Kantonsparlament über eine Verschiebung des Frühfranzösisch in die 5. Klasse abstimmen. Die Condorcet-Autoren Alain Pichard, Urs Kalberer und Felix Schmutz haben eine Zeitleiste des monumentalen bildungspolitischen Irrtums erstellt. Mit den Baustellen Frühfremdsprachenunterricht und Mehrsprachendidaktik wurden Hunderte von Millionen Franken in den Sand gesetzt. Zugeben will es niemand! Wir bringen eine aktualisierte Fassung.

Eine neue Erhebung der Grundkompetenzen

Die ÜGK 2024 zementiert Vorurteile

Bei den den ÜGK-Testen verhält es sich oft wie bei den Klimastudien. Die wissenschaftlich erhobenen Daten scheinen solid, bei den Interpretationen beginnt es aber zu wackeln. Condorcet-Autor Felix Schmutz hat die Ergebnisse und den Bericht genauer unter die Lupe genommen.

Anhaltende Lese- und Sprachkrise im Klassenzimmer

Warum die ÜGK-Ergebnisse alarmierend sind

Die ÜGK-Resultate in Deutsch sind in Wahrheit viel besorgniserregender, als die meisten denken. Der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben am Ende (!) der obligatorischen Schulzeit ist dermassen tief, dass nun wirklich jede Schülerin und jeder Schüler die Anforderungen erfüllen müsste. Doch davon sind wir weit entfernt. Roger von Wartburg und Benjamin Hänni aus der LVB-Geschäftsleitung sind der Sache nachgegangen und liefern konkrete Beispiele und Schlussfolgerungen.

Editorial des lvb-Präsidenten Philipp Loretz im «lvb inform»

Völlig losgelöst

Philipp Loretz, Sekundarlehrer und Präsident des lvb, beschreibt in seinem Editorial im neusten «lvb inform» einen Player der modernen Bildungspolitik: Die Gattung des «Empiricus schwebensis»

Der Rettungsversuch der Fremdsprachendidaktiker

Das Synthesenpapier hält einer Faktenprüfung nicht stand

Die Fremdsprachendidaktiker der Pädagogischen Hochschulen der Schweiz reagieren mit einem Synthesepapier Sprachenunterricht: Zwei Fremdsprachen ab der Primarstufe fast schon verzweifelt auf die Forderungen nach einer Änderung des Sprachenkonzepts. Es gleicht einem Appell an die Entscheidungsträger im Schulbereich, sich nicht vom eingeschlagenen Kurs abbringen zu lassen. Ein ziemlich faktenfreier, wie Condorcet-Autor Felix Schmutz nachweist.

Condorcet-Autor Alain Pichard unterrichtet Frühfranzösisch

«Ich warte nur darauf, bis uns ein Schüler mal verklagt»

GLP-Grossrat Alain Pichard will Frühfranzösisch abschaffen und unterrichtet als bald 70-jähriger in Pieterlen eine 3. Klasse. Das BT besuchte ihn beim Französisch-Unterricht und löcherte ihn auf Deutsch. Das Interview ist im Bieler Tagblatt erschienen und wurde von Werner De Schepper geführt.

Die ÜGK und die Sprachenfrage

Von bildungspolitischen Schlafwandlern

Seit Jahren kennt die Schweizer Volksschule von den Lernerfolgen her nur eine Tendenz: abwärts. Doch die Schweizer Bildungsdirektoren wollen weiterfahren wie bisher. Auch bei den frühen Fremdsprachen. Den deprimierenden Testresultaten zum Trotz. Ein Zwischenruf von Condorcet-Autor Carl Bossard.

Französisch wieder einmal durchgefallen

Macht Schluss, Ihr Idioten!

Die Ergebnisse der am 22. Mai veröffentlichten ÜGK-Teste lassen in Bezug auf das Frühfranzösisch nur einen Schluss zu: Das Frühfranzösischexperiment muss abgebrochen werden, findet Condorcet-Autor Alain Pichard.

Alain Pichard im Telebielingue

“Die dümmste Reform ever”

Im Talk des Regionalsenders “Telebielingue” erklärt Alain Pichard noch einmal, warum er das Frühfranzösisch für ein der unsinnigsten Reformen hält. Ein 10.minütiges Feuerwerk.