Starke Volksschule Zürich - Newsletter
Spannendes aus der Bildungswelt
Was für eine faszinierende Textsammlung! Da wird man richtig gluschtig aufs Lesen unseres neusten Newsletters. Besonders erfreulich: Alle Autoren landen mit ihren Überlegungen beim Grundsätzlichen, nämlich dass die Beziehung zum Erwachsenen, den Eltern und Lehrern, der wichtigste Faktor dafür ist, damit Kinder und Jugendliche mit Freude und Erfolg lernen können. Das weltweit positive Echo auf John Hatties Forschungen zeigt, dass sehr viele Lehrkräfte sich in ihren eigenen Erfahrungen bestätigt fühlen.
Kulturschock an der Mittelschule
Überforderung und Wissenslücken: Warum viele “Gymeler” an ihrem ersten Jahr fast zerbrechen
Der Übertritt vom Lehrplan 21 ans leistungsorientierte Gymnasium im Kanton Bern ist hart – und kann zu einem Teufelskreis aus Absenzen und Problemen führen. Wir bringen einen Beitrag, der zuerst im “Bund” bzw. den Tamedia-Medien erschienen ist.
Der Effekt des Lehrplans 21
Die Lehrpläne wachsen, die Lernleistung sinkt
Der Lehrplan 21 definiert auf 470 Seiten insgesamt 363 Kompetenzen sowie 2304 Kompetenzstufen, die intensiv getestet werden. Und doch sinken die Lernleistungen. Die Bildungspolitik muss aufwachen, findet Condorcet-Autor Carl Bossard.
So schlecht spricht die Schweizer Jugend Französisch
«C’est pourquoi Vour parlons english»: So sieht die triste Franz-Bilanz aus
Die heutige Jugend interessiert sich nicht fürs Französisch, das behaupten die Erwachsenen. Wie schlimm steht es tatsächlich um die Französisch-Kenntnisse der Schüler? Wir bringen einen Bericht von Nadja Pastega, der in der Sonntagszeitung erschienen ist.
Die Mehrsprachendidaktik ist unter Druck
Das sinkende Schiff der Mehrsprachigkeitsdidaktik
Die Redaktion des Condorcet-Blogs muss sich bei unseren Leserinnen und Lesern entschuldigen, bei denen wohlmöglich der Eindruck entstanden ist, dass unser Bildungsblog langsam aber sicher monothematisch zu werden beginnt. Schon wieder ein Text zum Frühfranzösisch und den ÜGK-Ergebnissen! Keine Sorge, es folgen bald wieder Beiträge, die sich mit anderen überaus brisanten Bildungsthemen beschäftigen. Immerhin dürfen wir als Erklärung unserer momentanen Priorisierung darauf hinweisen, dass diese Reform wie ein Lehrstück für die gesamthaft verquarkte Reformpolitik der letzten Jahre steht. Im Zentrum des Beitrags von Felix Schmutz steht das Scheitern der Mehrsprachendidaktik, die sich als offensichtlich wissenchaftlicher Unfug herausstellte.
Intelligenzforschung
Genetik beeinflusst das geistige Potenzial – Bildung entfesselt es
Es gibt messbare Unterschiede bei der Intelligenz. Wie sie sich in der Praxis auswirken, ist aber von weiteren Faktoren abhängig. Ein Beitrag von Gastautorin Elsbeth Stern.
"Berufsbildung 2040 – Perspektiven und Visionen": Zwei Experten im Gespräch
Handlungskompetenzorientiertes Prüfen im Qualifikationsverfahren – eine unerreichbare Vorgabe?
Zwei erfahrene Experten diskutieren über aktuelle Herausforderungen beim Prüfen in der Berufsbildung. Dabei rät der Didaktiker Daniel Schmuki von der Abschaffung von schriftlichen Prüfungen eher ab; stattdessen sollten sie kompetenzorientierter ausgestaltet werden. Zudem empfiehlt er, Lern- und Leistungsphasen viel konsequenter zu trennen. Bildungsökonom Jürg Schweri stellt seinerseits die Verpflichtung von überbetrieblichen Kursen (ÜK) zur Erteilung von Noten in Frage. ÜK sollten primär dem Lernen gewidmet sein.
Interview mit dem Bildungaökonomen Stefan Wolter
“De facto sind wir in der Schweiz alle schlechter geworden”
Obschon es immer mehr Gutausgebildete gibt, müsste der Bildungsstand besser sein. Der Ökonom Stefan Wolter bemängelt, dass wir es gar nicht besser wissen wollen – und warnt vor den Konsequenzen. Dieser Artikel ist zuerst in der NZZ erschienen!
Berufsschulen
“Die Kontroverse hat uns überfahren”
Erst wollte der Bund die schriftliche Abschlussprüfung für Lehrlinge abschaffen, nun sucht er den Kompromiss. Eigentlich plante das Staatssekretariat für Bildung eine breit abgestützte Reform. Doch es unterschätzte die Stimmung in Teilen der Basis sowie im Parlament. Nun hat es justiert.
Fragen an die Bildungspolitik
Immer wieder diese Strukturdebatten
Als Mathematikdidaktiker habe ich kaum Austausch mit Bildungspolitikerinnen und Bildungspolitikern. Aus dieser Distanz beobachtet scheint einiges, was die Bildungspolitik diskutiert, sinnvoll, es gibt gute Beispiele, wie wissenschaftliche Erkenntnisse positiv in die Praxis wirken, etwa im Startchancenprogramm, das sich der Schülerinnen und Schüler annimmt, die Gefahr laufen, abgehängt zu werden, das aber idealerweise noch mehr Schulen hätte erreichen sollen. Aber schon das Gegenstück dazu, ein entsprechend umfangreiches Programm zur Förderung von interessierten und leistungsstarken Schülerinnen und Schülern fehlt. Außerdem gibt es viele Themen, bei denen ich mich wundere, was in der Bildungspolitik passiert oder auch gerade nicht passiert. Gastautor Reinhard Oldenburg hätte da so einige Fragen.
