2. April 2026

Blog

Grosse Denkerinnen und Denker

“Weisse, heterosexuelle Männer aus der Arbeiterschicht prägen das Bild des typischen Feuerwehrmannes. Frauen und Migranten sind unterrepräsentiert.” Ilona Horwath, Inhaberin der Professur Technik und Diversität an der Universität Paderborn. Aus: Forschungsprogramm “Neue Ansätze zur Effizienz und Sicherheit im Feuerwehrwesen” (Projekt Fortesy). Wurde vom Bundeswissenschaftsministerium gefördert.

Ruhe Bitte!

Condorcet-Autor und BAZ-Kolumnist Roland Stark zeigt uns den alltäglichen Irrsinn und die Verlagerung der pädagogischen Schwerpunkte anhand des Pamirs und der Lernampel auf.

In eigener Sache: Paten und Patinnen gesucht!

Wir verzichten hier auf Eigenlob und beschränken uns auf Fakten. Der Condorcet-Blog scheint zu funktionieren: Steigende Leserzahlen, zahlreiche Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland, Einfluss auf politische Debatten, eine offene Diskursfähigkeit linker, liberaler und konservativer Persönlichkeiten, Echo in der Presse und über 180 Beiträge in fünf Monaten. Die erste Phase ist geglückt, die Stimmung gut, die Finanzen in Ordnung. Deshalb startet der Trägerverein nun die 2. Phase der Konsolidierung mit einem Finanzaufruf! Gesucht sind Patinnen und Paten, welche die Idee unseres Blogs unterstützen. In den kommenden Tagen finden Sie in Ihrem Briefkasten oder in Ihrer Mail-Box die nötigen Infos. Unsere Präsidentin des Trägervereins erklärt Ihnen im nachfolgenden Beitrag, um was es geht!

Wissenswertes von Dieter Nuhr

Eines kann man dem Star der deutschen Kabarett-Szene, Dieter Nuhr, nicht vorwerfen. Er hält sich nicht an den Mainstream und Zeitgeist, sondern stört mit Lust und Biss den Gottesdienst der Selbstgerechten. In seinem Auftritt “Wissenswertes” nimmt er sich die Bildungspolitik vor. Meinungsfreiheit an den Unis, Genderdiskussion, PISA, Digitalisierung, kein Fettnäpchen lässt der Kabarettist aus und wird damit wohl auch einige Leserinnen und Leser des Condorcet-Blogs überraschen.

Wettbewerbsdenken funktioniert in der Schule nicht

Condorcet-Autor Felix Schmutz widerspricht den Aussagen von Hans Rentsch “Ökonomisierung nur ein Schlagwort”. Er warnt vor Vermessungswahn und wendet sich gegen den Wettbewerbsgedanken im Schulwesen.

Der Mensch ist kein “homo oeconomicus” – eine Replik

Matthias Burchardt, Geschäftsführer der GBW in Deutschland, Pädagoge und Publizist aus Köln, antwortet Hans Rentsch auf seinen gestrigen Text “Ökonomisierung – nur ein Schlagwort?”

Digital naiv

Die neue ICILS-„Studie“ zu Computer-Kompetenzen von Achtklässlern weist auf Nachholbedarf bei deutschen Schulen hin. Josef Kraus, prominenter Bildungskritiker in Deutschland, mahnt, dabei nicht zu vergessen, dass sich Bildung im Wesentlichen nicht vor Bildschirmen, sondern zwischen Menschen ereignet. Wir freuen uns, mit Herrn Kraus einen sprachgewaltigen und unbequemen neuen Autor im Condorcet-Blog begrüssen zu dürfen.

«Ökonomisierung der Schule» – bloss ein Schlagwort?

Hans Rentsch (1943) ist promovierter Ökonom (Dr. rer. pol.), Organisations- und Strategieberater für Firmen im In- und Ausland, Buchautor und ein klarer Vertreter freiheitlicher und liberaler Grundsätze, als solcher auch ein Unterstützer des Condorcet-Blogs von Beginn an. Gar nicht einverstanden ist der Mann der Wirtschaft mit dem Vorwurf, die Schule werde ökonomisiert, will heissen, nach industriellen und wirtschaftlichen Prinzipien umorganisiert. Mit Wirtschaftlichkeit, so eine seiner Kernaussagen, haben die heutigen Reformen gar nichts zu tun.

Vorsicht vor Untergangspropheten

Condorcet-Autor Alain Pichard hat es nicht so mit Apokalyptikern, egal ob diese Ideen vertreten, die ihm näher oder ferner sind. In einer Replik auf Felix Hoffmann anerkennt er eine gewisse Plausibilität der Thesen von Winterhoff, bemängelt aber das Fehlen von Empirie und stellt die Pauschalargumente in Frage.

Für Sie gelesen: „Deutschland verdummt“

Alarmiert durch besorgniserregende Schulreformen rechnet der Psychiater Michael Winterhoff schonungslos mit dem deutschen Schulsystem ab. Wie bei vielen Entwicklungen um einige Jahre verspätet, greifen diese, gefördert durch den Lehrplan 21, auch in der Schweiz um sich. Trotz Winterhoffs apokalyptischer Neigung möge sein Buch Lehrkräfte darin bestärken, einen pädagogisch verantwortungsvollen Kurs zu halten oder einen solchen in Erinnerung zu rufen – gerade angesichts der bildungspolitischen Reformhysterie. Vor allem aber sollten es Bildungspolitiker lesen, die sich dazu berufen fühlen, auf einem ihnen fremden Terrain Entscheidungen zu treffen, meint der Sekundarlehrer Felix Hoffmann, der das Buch gelesen hat.