31. Oktober 2026

Wissenswertes von Dieter Nuhr

Eines kann man dem Star der deutschen Kabarett-Szene, Dieter Nuhr, nicht vorwerfen. Er hält sich nicht an den Mainstream und Zeitgeist, sondern stört mit Lust und Biss den Gottesdienst der Selbstgerechten. In seinem Auftritt “Wissenswertes” nimmt er sich die Bildungspolitik vor. Meinungsfreiheit an den Unis, Genderdiskussion, PISA, Digitalisierung, kein Fettnäpchen lässt der Kabarettist aus und wird damit wohl auch einige Leserinnen und Leser des Condorcet-Blogs überraschen.

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Wenn eine grosse Partei wie die SVP sich ernsthaft der Bildungspolitik annimmt und gängige Vorstellungen über eine fortschrittliche Pädagogik infrage stellt, wird es spannend. Vieles was jahrelang als Sprung nach vorn gefeiert wurde, wird nun sogar beim LCH mit einem grossen Fragezeichen versehen. Es ist wieder salonfähig, über die mit ideologischem Eifer vorangetriebene Totalintegration zu diskutieren. Man distanziert sich vom überzogenen Mehrsprachenkonzept der Primarschule und empfindet die Überfülle des neuen Lehrplans als belastend für den Grundauftrag der Volksschule. Auch die neue Rolle der Lehrpersonen als Begleiterinnen und Begleiter möglichst selbständig ausgeführter Lernprozesse steht unter kritischer Beobachtung.

3 Kommentare

  1. Nuhr ist ein Arschloch. Wenn er hin und wieder mal was richtiges sagt, dann hat er zwischendurch recht, bleibt aber, was er ist. Auch hier kriegt er es nicht fertig, das Bildungssystem so lächerlich darzustellen wie es ist, ohne den Stammtisch zu bedienen und sich (23:50) unter dem Gejohle seines Publikums über “Hosenscheißer” lustig zu machen. Dass er lieber nach unten statt nach oben tritt kann man auch daran sehen, dass die Verantwortlichen für die Bildungsmisere für Nuhr anscheinend nur die Eltern sind.

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