2. April 2026

Blog

Sophie de Condorcet zum Jahresabschluss

Am Schluss eines doch recht erfolgreichen Jahres möchten wir der Frau im Schatten des grossen Aufklärers Jean-Marie de Condorcet das Wort geben. Sophie de Grouchy (so ihr Name vor der Heirat mit Condorcet) war eine eigenständig denkende, brillante Übersetzerin englischer Philosphen und unterstützte unter Einsatz ihres Lebens das Werk ihres Mannes. In Ihrem Buch “Lettres sur la sympathie” finden sich klare und originelle Perspektiven zu einer Reihe wichtiger moralischer, politischer und rechtsphilosophischer Fragen. Und auch ein umwerfendes Zitat, mit dem wir unser Jahr beenden wollen. Und wir versprechen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, in einem der nächsten Beiträge mehr über diese Frau zu erzählen. Mit unseren besten Wünschen für das neue Jahr dankt die Redaktion des Condorcet-Blogs Ihnen für Ihre Treue.

Krise der Imagination

«Die digitalen Medien prägen unsere Welt auf umfassende Weise. Bildung bedeutet heute umso mehr, sich von ihrer Dominanz zu lösen», schreibt der Bildungswissenschaftler und Professor der Universität Zürich Roland Reichenbach in seinem Beitrag, den er uns zur Verfügung gestellt hat.

Es war einmal: Heute mit Beat Zemp, ehemaliger Präsident des LCH

Im Gegensatz zu seiner Nachfolgerin Dagmar Rösler scheute sich Beat Zemp nicht, klare Ansagen zu formulieren, denen er später eben so klar widersprach.

PISA will prüfen – wer aber prüft PISA?

Volker Ladenthin lehrte von 1995 bis 2019 als Hochschulprofessor für Historische und Systematische Erziehungswissenschaft an der Universität Bonn. Er ist Verfasser zahlreicher Publikationen und Mitglied der GBW. In seinem Beitrag hinterfragt er die PISA-Methoden und analysiert das Selbstverständnis der PISA-Macher.

Kinder brauchen Geschichten

Erzählungen brauchen wir. Zum Gelingen benötige Europa ein neues Narrativ, wird gefordert, ebenso der Klimaschutz. Für die Kinderwelt waren Geschichten schon immer bedeutsam. Ein Streiflicht zur Zeit, gedacht als Plädoyer fürs Erzählen, verfasst von Condorcet-Autor Carl Bossard.

Wie Integration gelingen kann

In seinem zweiten Beitrag für den Condorcet-Blog erzählt uns Peter Aebersold die Geschichte von Susann Schmid-Giovannini. Er bezeichnet seinen Text als eine Art Weihnachtsgeschichte.

Wenn ein Dogma die Vernunft beiseite wischt

Prof. Dr. Gerhard Steiner, 12 Jahre Lehrer im Isaak Iselin-Schulhaus in Basel und 25 Jahre Ordinarius für Psychologie (Entwicklung und Lernen) an der Universität Basel, erkennt im Beitrag der beiden Beamten des Basler Erziehungsdepartements viel Dogma und wenig Praxiskenntnis.

Plattitüden aus dem Elfenbeinturm

Am 23. Oktober 2019 hat der Basler Grosse Rat mit 72 gegen 12 LDP- Stimmen eine Motion an die Regierung überwiesen, die verlangt, dass in der Verordnung „über die Schulung und Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Bildungsbedarf“ Kleinklassen als Förderangebot wieder eingeführt werden. Alles nur Nostalgiker? Nach Meinung der Volksschulleitung würde es sich […]

Namensstreit um Kleinklassen

Hanspeter Amstutz wundert sich über den Artikel der beiden Basler Spitzenbeamten des Erziehungsdepartements und stellt eine plausible Frage.

Es braucht eine zeitgemässe Förderung

Dieter Baur und Doris Ilg, leitende Beamte des Erziehungsdepartements der Stadt Basel, haben den Artikel von Roland Stark und Riccardo Bonfranchi (Abschaffung der Kleinklassen – ein bildungspolitischer Irrweg, 11. Dez. 2019) nicht goutiert. In der BAZ ist ihre Antwort erschienen, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.