In der Volksschule hat das Volk immer weniger zu melden
Der Einfluss einer kleinen bildungspolitischen Elite auf den Unterricht wächst, der gesunde Menschenverstand der politischen Vertreter wird marginalisiert. Das kann nicht gutgehen, meint Yasmine Bourgeois.
Die Volksschule kann sich die Absenz der Männer nicht länger leisten
Der Lehrermangel in der Volksschule droht chronisch zu werden, wie ein Blick auf die steigenden Schülerzahlen der nächsten Jahre zeigt. Zwar treten mehr Studierende als je zuvor in eine Pädagogische Hochschule ein, doch die Tendenz zu Teilzeitanstellungen und die zu grosse Zahl vorzeitiger Abgänge aus dem Schuldienst sorgen für eine höchst angespannte Lage auf dem […]
Das Schulkind als postmoderner Einzeller?
Das Tandem „Lehren und Lernen“ gilt vielen als überholt. Im Zentrum steht für sie das selbstbestimmte Lernen des Kindes. Nun kündet sich aber eine (Wieder-)Entdeckung des Lehrens an. Ein Beitrag des Condorcet-Autors Carl Bossard.
Plädoyer gegen das Könnenmüssen
Primar- und Sekundarschüler üben sich seit der Einführung des Lehrplans 21 im Könnenmüssen. Derzeit werden die KV-Ausbildung und nun auch das Gymnasium durch das Projekt «Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität» (WEGM) auf Kompetenzen ausgerichtet. Damit erhält die Umstellung unseres humanistischen Bildungsideals auf ein utilitaristisch-ökonomisch orientiertes Modell seinen Abschluss. Ein geeigneter Anlass für Condorcet-Autorin Christine Staehelin, sich zu Sinn und Unsinn des neuen Ideals des Könnenmüssens Gedanken zu machen.
Zum Schulanfang: 20 Katastrophen, die ich als Schüler überlebt habe!
Unser frischgebackene Condorcet-Rentner, Alain Pichard, rät in einem Brief zum Schulbeginn den Eltern zu mehr Gelassenheit. Er legt aber Wert darauf, dass Sie, liebe Leserinnen und Leser wissen, wie froh er ist, dass die Prügelstrafen der heutigen Schülergeneration erspart bleiben.
Misstrauen statt Dialog: Was Lehrevaluationen heute leisten
Die Deutschen haben bekanntlich den Drang, Bürokratie immer perfekt und umfassend zu gestalten. Die Evaluation und Rückmeldungskultur ist in Deutschland einer sinnfreien Generierung von Daten zum Opfer gefallen, Misstrauen regiert, die Qualität bleibt auf der Strecke. Condorcet-Autor Ralf Lankau berichtet.
Pädagogischer Fitnessparcours: Buchbesprechung “Heilpädagogik im Dialog”
Condorcet-Autor Urs Kalberer hat in den Ferien das Buch von Riccardo Bonfranchi und Eliane Perret “Heilpädagogik im Dialog” gelesen. Er kann es seinen Kolleginnen und Kollegen wärmstens empfehlen.
Johann Ludwig Vives – Begründer der neuzeitlichen Pädagogik
Niemand in der Redaktion kannte Juan Luis Vives (1492–1540), den Humanisten, Lehrer und Aufklärer. Es ist erneut unserem Haushistoriker Peter Aebersold zu verdanken, dass wir wieder einmal eine bedeutende Persönlichkeit der Pädagogikgeschichte kennenlernen.
Eine Replik auf die Pseudo-Kritik von Pichard/Schmutz: Hier wird das Geschäft der Rechten betrieben.
Am 18. Juli stellte der Redaktor des VPOD-Bildungsmagazins, Johannes Gruber, seine Idee einer linken Bildungspolitik vor (Warum «linke Bildungspolitik» vonnöten ist und warum sie nicht ausreicht). In Ihrer Replik vom 25. Juli kritisierten die Condorcet-Autoren Schmutz und Pichard den Beitrag und warfen ihm sogar Falschaussagen vor. Nun reagiert Thomas Ragni, im SECO tätig und freier Mitarbeiter von VPOD-Bildungspolitik, auf die Kritik und wirft den Autoren seinerseits eine verzerrende Darstellung der Aussagen von Johannes Gruber vor. Wir freuen uns auf Ihre Reaktion und erhoffen uns einen fruchtbaren Austausch.
10 vor 10 berichtet über umstrittene KV-Reform
Am 28.7. berichtete 10v10 über die umstrittene KV-Reform. Zwei Kontrahenden kreuzen dabei die Klingen. Einer von ihnen Konrad Kuoni, frischgebackener Condorcet-Autor und CO-Präsident des ZLB (Zürcher Verband der Lehrkräfte in der Berufsbildung).
