16. Februar 2026

Die Redaktion des Condorcet-Blogs wird verstärkt!

Die Redaktion des Condorcet-Blogs wird verstärkt. Wir freuen uns über drei neue Mitglieder, welche die Qualität und die Eignung der Texte prüfen und mit unseren Autoren kommunizieren. Damit besteht die Redaktion neu aus 8 Mitgliedern. Neben den bisherigen Alain Pichard, Philipp Loretz, Daniel Goepfert, Ralph Fehlmann und Andreas Stähli, stossen die beiden Frauen Ursula Fehlmann und Yasemin Dinekli sowie der Basellandschäftler Felix Hofmann hinzu! Unsere mittlerweile 10’000 Nutzer können sich freuen. Wir stellen Ihnen die neuen Redakteure kurz vor.

Eilmeldung: Grössere Lehrmittelfreiheit in Basel-Stadt – es wird noch enger für Passepartout

In einer Medienmitteilung stellt auch die Stadt Basel den Lehrkräften eine grössere Lehrmittelfreiheit in Aussicht. Dies ist sicher auch eine vorgezogene Reaktion auf die heutige Pressekonferenz der Starken Schule beider Basel, die mit einer Initiative eine weitergehende Lehrmittelfreiheit fordert. Man darf gespannt sein, wie weit die von Cramer in Aussicht gestellte Lehrmittelfreiheit gehen wird.

Zitat der Woche: Baden-Württembergs Landeschef Winfried Kretschmann

„Rechtschreibung gehört nicht zu den gravierenden Problemen der Bildungspolitik“ Kretschmann in der WELT, 24.1.20 Kretschmann, der früher als Chemie- und Biolehrer gearbeitet hatte, sagte, es gebe ja „kluge Geräte“, die Grammatik und Fehler korrigierten. „Ich glaube nicht, dass Rechtschreibung jetzt zu den großen, gravierenden Problemen der Bildungspolitik gehört.“

Michael Weiss völlig überraschend gestorben

Der lvb informiert soeben: Fassungslos und tieftraurig stehen wir vor der schmerzlichen Pflicht, darüber informieren zu müssen, dass unser Freund, Geschäftsführer und Vizepräsident des LVB, Michael Weiss am Sonntag, dem 19. Januar 2020, während eines Spitalaufenthalts vollkommen unerwartet im Alter von 50 Jahren verstorben ist. In Gedanken sind wir in erster Linie bei Michaels Frau Christine und ihren drei Kindern, denen wir viel Kraft wünschen. Die Redaktion des Condorcet-Blogs schliesst sich diesen Wünschen an.

Nach dem Mille Feuilles-Debakel: Regierungsrätin Häsler meldet sich noch einmal bei den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern des Offenen Briefes

Bereits am 6. Dezember wandte sich die Berner Bildungsdirektorin Christine Häsler mit einem Schreiben an die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des “Offenen Briefes”. Darin bekundete sie, dass sie das Problem ernst nehme, und versprach, dass auch noch von den kantonalen Bildungsdirektionen der Passepartout-Kantone eine Reaktion erfolgen werde. Dazu ist es nicht gekommen, weshalb Frau Häsler sich erneut bei uns meldete. Die Redaktion des Condorcet-Blogs möchte auch diese Reaktion ihren Unterstützerinnen und Unterstützern zur Kenntnis bringen. Sie zeigt, dass im Kanton Bern eine Direktorin am Werk ist, die konsequent auf den Dialog setzt. Vielleicht ist es ja ein Zufall, dass in beiden Kantonen, die auf die Kritik der Eltern und Lehrkräfte reagiert haben, Frauen am Ruder sind, während das Schweigekartell der anderen Kantone von Männern geleitet wird.

Diane Ravitchs neustes Buch: Slaying Goliath

Diane Ravitchs neues Buch “Slaying Goliath: The Passionate Resistance to Privatization and the Fight to Save America’s Public Schools” kommt am am 21. Januar in den USA auf den Markt. Thomas Ultican, pensionierter Lehrer der Mathematik und Physik in Kalifornien, hat das Buch schon gelesen und ist begeistert. Nach ihm handelt es sich dabei um ein Meisterwerk, das die jüngste Geschichte über die von Unternehmen vorangetriebenen Bildungsreformen beschreibt und mit vielen verblüffenden Daten dokumentiert.

Willkommen im Jahr 2020 mit einem Gruss von Diane Ravitch

So irriterend die Nachrichten aus den USA ab und zu auch sein mögen. Dieses Land hat immer noch seine Menschen, die uns mit ihrer Fröhlichkeit, ihrer Phantasie und Hingabe bezaubern und uns an eine wesentliche Kraft im Menschen erinnern: seine Kreativtät. In diesem Sinne laden wir Sie, liebe Leserinnen und Leser des Condorcet-Blogs, ein, auch dieses Jahr mit uns den Weg des Diskurses, des Nachdenkens und des Hinterfragens zu gehen.

Sophie de Condorcet zum Jahresabschluss

Am Schluss eines doch recht erfolgreichen Jahres möchten wir der Frau im Schatten des grossen Aufklärers Jean-Marie de Condorcet das Wort geben. Sophie de Grouchy (so ihr Name vor der Heirat mit Condorcet) war eine eigenständig denkende, brillante Übersetzerin englischer Philosphen und unterstützte unter Einsatz ihres Lebens das Werk ihres Mannes. In Ihrem Buch “Lettres sur la sympathie” finden sich klare und originelle Perspektiven zu einer Reihe wichtiger moralischer, politischer und rechtsphilosophischer Fragen. Und auch ein umwerfendes Zitat, mit dem wir unser Jahr beenden wollen. Und wir versprechen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, in einem der nächsten Beiträge mehr über diese Frau zu erzählen. Mit unseren besten Wünschen für das neue Jahr dankt die Redaktion des Condorcet-Blogs Ihnen für Ihre Treue.