Was bei der Integration gescheitert ist
Bitte keinen Hüteprozess mit hochtrabenden pädagogischen Floskeln
Die Integration sei gescheitert, wird in der Schuldebatte immer wieder moniert. Das stimmt nur bedingt, denn die Schule ist durchlässig wie noch nie und die Lehrkräfte haben noch nie so viel Verständnis für echte Benachteiligungen gehabt. Gescheitert ist die ideologische Umsetzung einer Heilsversprechung, die in den Schaltzentralen der Bildungsverwaltung entstand. Die bewährten Kleinklassen wurden im Prinzip aufgelöst, um sie mit einem Sammelsurium von Etiketten durch die Hintertüre wieder einzuführen.Nun will man mit gebastelten Lerninseln die Lehrkräfte entlasten. Auf der Strecke bleiben die betroffenen Kinder, die kaum mehr etwas lernen. Dies ist die Kernaussage von Alain Pichard, die er in der Sonntagszeitung darlegen durfte.
Erfahrungsbericht eines Quereinsteigers
Im Paradies für Querulanten
Ohne Lehrerdiplom stand ich vor Problemklassen. Ich meisterte die Aufgabe dank gesundem Menschenverstand, Wohlwollen – und meiner Grenadierausbildung. Wir bringen einen Beitrag von Beni Iten (Pseudonym), der zuerst in der Zeitschrift “Schweizer Monat” erschienen ist. Die wunderbaren Illustrationen stammen von Johan Keslassy.
Bildungskrise
“Wenn jedes Kind tut, was es will, ist erfolgreicher Unterricht nicht machbar”
Guter Unterricht an Grundschulen sei heute vielerorts kaum möglich, sagt Ex-Rektorin Petra Hänny: Kinder würden trotz extremer Leistungsunterschiede in dieselben Klassen gesteckt. Sie fordert eine Abkehr von “offenen Unterrichtsformen” – und ein Comeback des Leistungsgedankens, schreibt Sabine Menkens. Wir bringen einen Beitrag, der zuerst in der WELT erschienen ist.
Gedanken zur Maturitätsreform und zur Digitalisierung
Den Unterricht sach- und menschengerecht gestalten bleibt das grosse Ziel
In der Übersicht zum neusten Newsletter der Starken Volksschule Zürich macht sich Marianne Wüthrich Gedanken zur Maturitätsreform und zur Digitalisierung. Basis dafür sind Beiträge, die im Tagi und der NZZ erschienen sind.
Schulbetrieb
Leichtes Gepäck
Das Editorial unseres Condorcet-Autoren und Präsidenten des lvb Philipp Loretz ist wieder einmal ein Lesegenuss.
Muslime in Biel
Liebe Musliminnen, liebe Muslime
Condorcet-Autor Alain Pichard bezeichnet sich als Anwalt der Migrantenkinder. Aber, so betonte er stets, Integration sei keine Einbahnstrasse. In diesem Text verbeugt er sich aber vor der grossen Anpassungsleistung der Muslime in unserem Land. Sie bringen ihrer Heimat viel und sie sind die Mehrheit.
Zweck der Schule
Einfache Frage – einfache Antwort: Wozu sind wir in der Schule?
Condorcet-Autor Urs Kalberer stellt mit seinem Beitrag eine einfache, aber existentielle Frage an unsere Institution. Und er gibt die Antwort.
Ein Drittel weniger Lernfortschritt, und es trifft die Schwächsten
Während der Pandemie haben Schüler mehr als ein Drittel des normalen Lernzuwachses pro Schuljahr weniger erreicht. Das zeigt eine aufwendige Analyse aus 15 Ländern. Ohnehin schwache soziale Gruppen sind besonders davon betroffen. Wir bringen einen Beitrag der WELT-Journalistin Sonja Kastilan.
Einspruch, Kollege Kalberer: Projektunterricht ist eine Königsdisziplin
In seinem Beitrag «Gruppenarbeit und Projekte: Schwere Last auf jungen Schultern» mahnt Condorcet-Autor Urs Kalberer, die überzogenen Erwartungen an diese Unterrichtsmethode zu überdenken. Dem widerspricht nun Condorcet-Autor Alain Pichard energisch.
Frage an die Wissenschaft
Wieder einmal eine Frage an die Wissenschaft im Condorcet-Blog. Dieses Mal geht es um ein 100 Mio-Franken-Mysterium: den Lernerfolg im Französischunterricht, 8 Jahre nach Einführung von Passepartout und dessen Mehrsprachenkonzept.
