20. März 2026

Illetrismus

Bildungsreformen

Die unguten Folgen der extern gesteuerten Bildungsreform in der Schweiz

Die Schulentwicklung in der Schweiz ist offenkundig in eine Sackgasse geraten. Es ist an der Zeit, von den politischen Verantwortlichen einen Marschhalt zu verlangen und sich auf Bewährtes zurückzubesinnen, rät Beat Kissling, ehem. Gymnasiallehrer, Therapeut und Erziehungswissenschaftler. Diese Text wurde in der NZZ publiziert.

Bedeutung des Sprachenlernens

Sprache als Bildungsaufgabe der Demokratie

Immer mehr Texte werden in «leichter Sprache» angeboten – von Behördeninformationen bis zu Klassikern der Literatur. Die Absicht ist ehrenwert: möglichst viele Menschen sollen verstehen, was geschrieben steht. Doch die Vereinfachung wirft eine grundsätzliche Frage auf: Was geht verloren, wenn Sprache nur noch leicht sein soll?, fragt Condorcet-Autor Carl Bossard.

Leseförderung ja, aber wie? - 2. Teil

Didaktische Überlegungen für die Praxis der Leseförderung

Endlich wieder ein didaktischer Beitrag für die Praxis. Im ersten Teil von Leseförderung ja aber wie? (4. März 2025) stellte Condorcet-Autor Felix Schmutz das Konzept der PHs und Bildungsbehörden vor, die Leseförderung in Schulen implementieren wollen. Nach seiner nicht unkritischen Analyse gibt der ehenmalige Lehrer einige konkrete didaktischen Anweisungen, die im Unterricht funktionieren könnten.

Condorcet-Autor Alain Pichard kandidiert noch einmal für den bernischen Grossen Rat

Die Arbeit hier ist noch nicht ganz zu Ende

Es ist selbstverständlich, dass wir unserem Mitbegründer des Condorcet-Blogs, Alain Pichard, der noch einmal für den Grossen Rat kandidiert, hier eine Plattform geben. Ein Gespräch über die Möglichkeiten der Parlamentsarbeit, Prioritäten und sein Motto: Die Schule wieder auf die Füsse stellen.

Muss Lesen Spass machen?

Spassbremse beim Lesen

Der Sekundarlehrer und Condorcet-Autor Urs Kalberer fordert in seinem Beitrag die Leserinnen und Leser unseres Blogs dazu auf, den Leseproblemen realistisch zu begegnen.

Condorcet-Autor Alain Pichard unterrichtet Frühfranzösisch

«Ich warte nur darauf, bis uns ein Schüler mal verklagt»

GLP-Grossrat Alain Pichard will Frühfranzösisch abschaffen und unterrichtet als bald 70-jähriger in Pieterlen eine 3. Klasse. Das BT besuchte ihn beim Französisch-Unterricht und löcherte ihn auf Deutsch. Das Interview ist im Bieler Tagblatt erschienen und wurde von Werner De Schepper geführt.

Zitat der Woche

Lutz Jäncke –

Das Zitat der Woche stammt aus der Feder des Neuropsychologen und kognitiven Neurowissenschaftlers Lutz Jäncke, emer. Professor der Universität Zürich. Immerhin eine Stimme, welche den Skandal der 25% Illetristen, die unser Schulsystem entlässt, nicht einfach hinnimmt, sondern als inakzeptabel erachtet.

Alain Pichard im Telebielingue

“Die dümmste Reform ever”

Im Talk des Regionalsenders “Telebielingue” erklärt Alain Pichard noch einmal, warum er das Frühfranzösisch für ein der unsinnigsten Reformen hält. Ein 10.minütiges Feuerwerk.

Zweisprachigkeit

Clabi und Filière – das gleiche Dilemma

Condorcet-Autor Alain Pichard, wohnhaft in Biel und ein bekennender Liebhaber der französischen Sprache, analysiert die Empörung um die vorgeschlagene Beendigung des Schulversuchs in der Stadt Bern und die damit verbundene Schliessung der “classes bilingues” (Clabi). Der Scherbenhaufen sei unter anderem auch dadurch entstanden, dass man das Dilemma der zweisprachigen Klassen stets ausgeblendet hat.

Ein Interview mit Condorcet-Autor Alain Pichard und sein Wirken im bernischen Kantonalparlament

Man sollte mehr von Bildungsgerechtigkeit als von Chancengerechtigkeit reden

Wieder landete Condorcet-Autor Alain Pichard im bernischen Grossen Rat einen Erfolg. Alle vom ihm eingebrachten oder unterstützten Vorstösse fanden im Palament eine Mehrheit. Die meisten davon gegen die expliziten Positionen des Lehrpersonenverbandes “Bildung Bern”. Unsere Vereinspräsidentin Yasemin Dinekli wollte wissen, wie es dazu kam.